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SUICIDE CLUB

SUICIDE CLUB

Regie Olaf Saumer
Kinostart 25.11.2010
Genre Drama

Kritiken • SUICIDE CLUB

20. Oktober 2010 | SUICIDE CLUB • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Marco Siedelmann sah bei SUICIDE CLUB (SUICIDE CLUB Trailer) eine Verquickung von sensibler Ruhe und temporeichen Aktionen. "Gerade der Anfang, der sich noch wenig für die Ausmalung der Figuren interessiert, weckt einige Neugier und kreiert eine stark einbindende Situation – die leider aber auch schnell ihre Ziellosigkeit zu erkennen gibt. So manche malerische Einstellung verwischt kurzzeitig den Eindruck eines besseren TV-Films und lässt Olaf Saumers kinematografisches Gespür erahnen, das er auch durch den sauberen Schnitt belegt, den der Regisseur wie bei den meisten seiner Produktionen selbst besorgte. Etwas unglücklich dagegen sind die klischeehaften Figuren geraten, mit deren eingefahrenen Rollenprofilen der Film in keiner Weise bricht."

28. November 2010 | SUICIDE CLUB • Kritik • kultiversum.de

Denis Demmerle schreibt: "Beim "Warum" stößt das ambitionierte Debüt von Olaf Saumer, das beim diesjährigen Max-Ophüls-Festival mit dem Interfilmpreis ausgezeichnet wurde, aber häufig an seine Grenzen. Gerade die häufig einer Küchen-Psychologie entliehenen Dialoge der doch sehr stereotypisch gezeichneten Charaktere offenbaren handwerkliche Schwächen. Damit verwischt leider auch die ernste Thematik der Gesellschafts-Krankheit Depression. Dennoch offenbart Olaf Saumer, gerade was die Bildsprache und –Komposition angeht, cineastisches Potential, das es zu beobachten gilt."

02. November 2010 | SUICIDE CLUB • Kritik • schnitt.de

Den kritischen Ansatz ernstzunehmen fällt Oliver Baumgarten "auch vornehmlich deswegen schwer, weil die Handlung so konstruiert daherkommt, daß sie den Deus ex machina in antiken Tragödien wie eine nachgerade elegante Erzähllösung wirken läßt. Vielleicht mag die, sagen wir: überraschende Einführung einer sechsten Person später im Film noch als Element der Komödie durchgehen – seinen kurz vorm Suizid stehenden Figuren aber ihre Hintergründe und Motivationen über Flaschendrehen und Beruferaten zu entlocken, bleibt dann doch ein dramaturgisch reichlich hüftsteifer Kniff."

01. November 2010 | SUICIDE CLUB • Kritik • filmszene.de

V. Robrahn ist enttäuscht, denn es "ist und bleibt oberflächlich. Die unbekannten Darsteller (die bisher größtenteils als Theaterschauspieler aktiv waren) haben so wenig Möglichkeiten, aus ihren meist nichts sagenden Texten etwas zu machen. Und wenn dann zum Finale ein weiteres Mal ganz billig in die Trickkiste gegriffen wird um nochmal einen künstlichen Spannungsmoment zu konstruieren, dann verlässt man das Kino am Ende doch mit einem leicht dicken Hals. Was offensichtlich auch für den Filmvorführer bei der Pressevorführung gilt, dem wir deshalb heute auch mal das ziemlich ernüchternde Schlusswort überlassen wollen. Der raunte nämlich beim Öffnen der Türen entsetzt seiner Kollegin zu: "Hoffentlich bekommen wir den Film nicht"."

01. November 2010 | SUICIDE CLUB • Kritik • hollyglade.com

Lida Bach stellt fest: "Skurrile Einfälle könnten nur mit ironischen Brüchen innerhalb der tragisch angehauchten Geschichte funktionieren. Doch der Humor der uninspirierten Tragikkomödie war offenbar einem SUICIDE CLUB (SUICIDE CLUB Trailer) mit ernsthaften Absichten beigetreten. Dass sich das Quintett weder umbringen will noch wird, macht Saumer unmissverständlich."

01. Oktober 2010 | SUICIDE CLUB • Kritik • Suicide Club

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