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RANGO

RANGO

Regie Gore Verbinski
Kinostart 03.03.2011

Kritiken • RANGO

01. März 2011 | RANGO • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Trotz einiger kritischer Punkte ist Maurice Lahde angetan. "Von Anfang bis Ende besticht RANGO (RANGO Trailer) als ein spritziger und kurzweiliger Film, der, was Einfallsreichtum im Detail und Stimmigkeit im Ganzen angeht, etwa die letzte Karibik-Folge locker übertrifft. Und gegen Ende, als der individuelle und der mythologische Konflikt bei Rangos Begegnung mit dem "Geist des Westens" zusammengeführt werden, schwingt sich die Abstraktion auch auf visueller Ebene für ein paar kurze Momente zu einer im Wortsinn traumhaften Schönheit hinauf."

01. März 2011 | RANGO • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Gut unterhalten hat sich Christian Alt. "Das Westernsetting wird entsprechend mit beinahe schon grotesk anmutenden Typen besetzt, deren Detailreichtum visuell beeindruckend umgesetzt ist. Und das ganz ohne 3D-Technik. Das Bemerkenswerteste sind jedoch die Genrebezüge, denn es scheint als wäre RANGO (RANGO Trailer) der Film, den viele mit True Grit erwartet hatten. RANGO (RANGO Trailer) ist ein ständiges Spiel mit dem Genre, wobei hier wohl eher der Italo-Western Pate gestanden hat. Eine Begegnung Rangos mit dem "Geist des Westens" (unverkennbar: Clint Eastwood) ist einer der vielen Höhepunkte des Films."

13. März 2011 | RANGO • Kritik • wieistderfilm.de

"RANGO (RANGO Trailer) klingt gut, sieht hervorragend aus und ist verglichen mit TRUE GRIT (TRUE GRIT Trailer) die unterhaltsamere Western-Hommage. Der Film hebt sich positiv von anderen Animations-Abenteuern für die ganze Familie ab, weil er die vermeintlich obligatorische Niedlichkeit und Warmherzigkeit nicht nötig hat und obendrein auf 3D verzichtet. Dafür ist die Geschichte weit weniger inspiriert, packend und witzig, als es die äußeren Umstände vermuten lassen."

03. März 2011 | RANGO • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Schwickert ist begeistert. "Brillant sind die Animationen, mit denen die archaische Westernwelt auf höchstem technischem Niveau zum Leben erweckt wird. Dabei geht es weniger um wilde Verfolgungsjagden im handelsüblichen Fünfzehn-Minuten-Takt, sondern um die visuelle Poesie, mit der hier etwa der Kontrast zwischen der allgegenwärtigen Trockenheit und dem Sehnsuchtsstoff Wasser ins Bild gefasst wird. Jedes Sandkorn, das durch die Ritzen rieselt, jeder Schatten, der sich auf dem Staub der Straße abzeichnet, und jeder Wassertropfen, in dem sich das Licht des heißen Tages bündelt, wird hier zu einem kleinen Pixelkunstwerk."

03. März 2011 | RANGO • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Laut Simon Spiegel schlägt der Film neue Wege des Animationsfilms ein. "Visuell ist RANGO (RANGO Trailer) eine einzige Pracht und muss sich keinen Moment vor den Meisterwerken aus dem Hause Pixar verstecken. In Sachen Story reicht es aber trotz zahlreichen Anspielungen und netten Gags noch nicht ganz in die Oberliga. Ironischerweise liegt dies zu einem grossen Teil an einem Mangel an wirklich interessanten Figuren. Am Ende gereicht dem Film die chamäleonhafte Charakterlosigkeit seiner Hauptfigur eben doch zum Nachteil."

03. März 2011 | RANGO • Kritik • Die Presse

Markus Keuschnigg hat sich ämusiert. "Der Film funktioniert vorwiegend als Selbstermächtigungserzählung aus der Perspektive eines ewigen Außenseiters: Nach und nach erlernt das von Natur aus scheue und anpassungsfreudige Reptil Heldenmut, bis es gegen Ende hin gemeinsam mit seiner Truppe den Systemumsturz probt. Johnny Depp spricht das Chamäleon nicht nur, Rango ist auch eine Zusammenfassung der verschrobenen, in sich versunkenen Figuren, aus denen der Amerikaner seine beeindruckende Karriere gebaut hat. Bis in kleinste Details wie Körperhaltungen und Gestik ist ihm das Reptil nachempfunden."

03. März 2011 | RANGO • Kritik • artechock.de

Axel Timo Purr hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Ähnlich wie in Gore Verbinskis Piratentrilogie überdecken jedoch zumindest partiell auch in RANGO (RANGO Trailer) schrille, laute, bizarre und immer wieder überraschende Actionsequenzen und ein darauf abgestimmtes Personal diese Schwäche. Die erstmals von Industrial Light & Magic progammierten CGI-Animationen besitzen zudem eine faszinierende Bandbreite: verblüffend fotorealistische Szenarios werden von einem figürlichen Panoptikum bevölkert, dessen groteske Charaktere an die besten Zeichnungen eines Benoît Sokal heranreichen. Es sind dann auch wohl diese Elemente, die den Film für das eigentliche Zielpublikum "Familie" kompatibel – und sehenswert machen."

02. März 2011 | RANGO • Kritik • Der Tagesanzeiger

Florian Keller sah mit RANGO (RANGO Trailer) eine Westernballade für reife Kindsköpfe. Der Film, "diese Hommage an den Spaghettiwestern in Form einer Tierfabel, ist von eigenem Schlag. Mag sein, dass diese Story nicht ganz so gut geölt ist wie in den Pixar-Filmen. Da ist eine Verfolgungsjagd zu chaotisch oder zu lang, und die Zitierwut läuft gelegentlich Amok. Aber man merkt hier auch, was einem manchmal fehlt bei Pixar. RANGO (RANGO Trailer) lässt mehr Raum fürs Anarchische und fürs Absurde, der Sprachwitz ist vertrackter, die erzählerische Fantasie weniger wohlgeordnet."

02. März 2011 | RANGO • Kritik • textezumfilm.de

"In RANGO (RANGO Trailer) sieht die Animation einfach großartig aus. Dies wird nicht nur an der Mimik der Figuren erkennbar, sondern etwa auch in den Flügelschlägen des gefürchteten Habichts. Damit kann er zweifellos mit den besten Filmen von Pixar oder DreamWorks mithalten. Der erste Animationsfilm aus der Effekt-Schmiede "Industrial, Light & Magic" sowie von FLUCH DER KARIBIK-Regisseur Gore Verbinski zielt eindeutig auf ein Erwachsenenpublikum, nicht nur weil die Tiere alles andere als niedlich und die grauen und erdfarbenen Farben einfach zu düster für Kinder sind."

02. März 2011 | RANGO • Kritik • getidan.de

Der Film überzeugt laut Peter Claus "sowohl mit seiner Gestaltung als auch mit der Story. Schade nur: Die deutsche Synchronfassung ist miserabel. Wirft ein Theater-Star wie Otto Mellies als einer der Schurken all sein Können in die Waagschale, so schmieren sich andere durch die Rollen, dass es ein Graus ist. Extra-Tipp also für alle, deren Englisch passabel und besser ist: Das Original ansehen. Da sorgen Könner wie Johnny Depp und Alfred Molina auch akustisch für einen Hochgenuss.

01. März 2011 | RANGO • Kritik • bummelkino.de

RANGO (RANGO Trailer) "ist nicht immer kinderfreundlich und manchmal richtig abgefahren: Einmal darf sogar ein animierter Clint Eastwood als Sergio Leones "Monco" Weisheiten an die Loser-Echse, die sich ihre Physiognomie von Kermit dem Frosch abgeschaut hat, raus hauen. Das ist verdammt gewagt und macht RANGO (RANGO Trailer) so richtig sympathisch. Schön ist es zudem, dass Kids und Jugendliche mit Gore Verbinskis Knaller an das bei dieser Zielgruppe eher unbeliebte Western-Genre herangeführt werden."

01. März 2011 | RANGO • Kritik • schnitt.de

Heiko Martens lobt die Hommage an den Western. "Daß die Geschichte das Wüstenrad nicht neu erfindet, kann man gut verschmerzen. Dafür werden klassische Erzählelemente schön aufbereitet – z.B. in Form des Chors aus der griechischen Antike, der hier in Gestalt von vier Mariachi-Eulen auftaucht. Der Humor ist grenzwertig genug, daß er mitunter weniger das kindliche Zielpublikum als vielmehr die begleitenden Erwachsenen anspricht, zumal, wenn die Anspielungen auf den Fundus an Genre-Vorbildern abstellen."

01. März 2011 | RANGO • Kritik • film-dienst

Jörg Gerle ist schlichtweg begeistert. "Was in diesem Animationsfilm als eine Mischung aus Italo-Western und der halben US-amerikanischen Filmgeschichte daherkommt, ist ein erstaunliches Wunder ungezügelter Fabulierlust, die es mit Charles Bukowski und Hunter S. Thompson, aber auch mit Alan Alexander Milne ("Pu der Bär") aufnehmen kann. Das Wundersamste daran ist, dass RANGO (RANGO Trailer) ebenso gut als psychedelischer Selbsterfahrungstrip für Erwachsene funktioniert wie als rasanter Abenteuerfilm für Kinder ab zehn Jahren. Gore Verbinski schichtet intellektuelle und unterhaltende Erzählebenen dermaßen virtuos übereinander, dass alle ungestört ihre Unterhaltungskraft entfalten können. Tiefgründiges steht da neben Albernem, Ambitioniertes neben Trashigem, Slapstick neben wortgewandten Pointen; nichts von alledem neutralisiert sich, im Gegenteil: Alles befruchtet sich."

01. März 2011 | RANGO • Kritik • filmszene.de

F.-M. Helmke ist enttäuscht. "Dass hier mit ständiger ironischer Brechung eine kaum ernstzunehmende Geschichte erzählt wird, die schlussendlich sogar noch als große, sozialrelevante Metapher verstanden werden will, macht RANGO (RANGO Trailer) zudem völlig ungeeignet für das klassische Zielpublikum des Animationsfilms, Familien und Kinder. Die werden hier nicht viel Freude haben angesichts des allgemeinen Mangels an Identifikationsfiguren, und irgendwie niedlich ist hier auch niemand. Und das, wo man sich doch schon so brav wie uninspiriert an die Dreamworks-Erfolgsformel gehalten hat: Sprechende Tiere, die sich benehmen wie Menschen."

01. März 2011 | RANGO • Kritik • Berliner Zeitung

Der Fokus lag laut Katja Lüthge "sichtlich auf hyperrealistischen Figurenzeichnungen und Hintergründen, was durchweg gelungen ist. Die allesamt ein wenig mottenzerfressen aussehenden Bewohner von Dreck, die zahlreichen Ratten, Hasen, Mäuse, Reptilien, Präriehunde und Vögel, die Klapperschlangen und Schildkröten sind entsprechend haarig, schuppig oder fedrig geraten, die Wüste sandig und das liebevoll aus Schrott zusammengezimmerte Dreck wirkt dursterzeugend staubtrocken. Musikalisch scheint denn auch immer mal wieder Ennio Morricone um die Ecke zu schauen."

23. Februar 2011 | RANGO • Kritik • br-online.de

Einen humorvollen und streckenweise sehr harten Animationsfilm sah Gebhard Hölzl. "Für (kleine) Kinder dürfte das Tempo insgesamt viel zu hoch sein. Nicht zu vergessen, dass in Sachen Spannung, drastischer Action und gewalttätigem (Tier-)Personal RANGO (RANGO Trailer) den blutigen Spätwestern Sam Peckinpahs näher steht als den pastellfarbenen Träumen der Walt Disney-Studios. Dafür kommen Freunde des Arthousekinos auf ihre Kosten, wenn Rango mit Blick in die Kamera über den Sinn des Lebens räsoniert, auf das Wild-West-Gewissen Clint Eastwood trifft oder er fast von Hunter S. Thompson und Dr. Gonzo überfahren wird, die sich auf ihren Trip zum FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS befinden."

15. November 2010 | RANGO • Kritik • Rango

Mehr Trailer und mehr Bilder zu RANGO (RANGO Trailer) auf trickfilm-zeit.de

01. Oktober 2010 | RANGO • Kritik • Rango

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