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IMMER DRAMA UM TAMARA

IMMER DRAMA UM TAMARA

Regie Stephen Frears
Kinostart 30.12.2010
Genre Komödie

Kritiken • IMMER DRAMA UM TAMARA

15. Dezember 2010 | IMMER DRAMA UM TAMARA • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Stephen Frears will laut Oliver Kaever "das ländliche Setting zwar satirisch nutzen und stilisiert die Landschaft zu einer übertriebenen Postkartenidylle. Dieses Mittel setzt er aber viel zu halbherzig ein, eine Ablösung von den beschriebenen Stereotypen erreicht er damit nicht. Und auch das Drehbuch von IMMER DRAMA UM TAMARA (IMMER DRAMA UM TAMARA Trailer) reproduziert Stereotypen eher, als das es sie unterläuft: Gemma Artertons Tamara ist sexy und unbedarft; alle Autoren sind eitle Trottel; die gehörnte, blasse Ehefrau zeigt ungeahnt Charakterstärke. So weit, so erwartbar. Das wiegt auch ein überraschend krudes Ende nicht auf.

29. Dezember 2010 | IMMER DRAMA UM TAMARA • Kritik • Der Tagesspiegel

Stephen Frears hat in IMMER DRAMA UM TAMARA (IMMER DRAMA UM TAMARA Trailer) seine Freude an den psychologischen Spielchen, meint Susan Vahabzadeh. Er "hat das liebe- und lustvoll inszeniert, mit viel Sinn für Nebenkriegsschauplätze und Nebenfiguren, den glücklosen amerikanischen Intellektuellen mit seinem Hardy-Wahn beispielsweise, der, oh Graus, vom Klo aus einen Streit seiner Gastgeber verfolgen muss. Manchmal hat das etwas von Karikaturenzeichnen, hier wird schließlich eine graphic novel verfilmt. In den Figuren, im Plot, findet sich das zeichenhafte, künstliche solcher Bilder wieder, eine Ästhetik irgendwo zwischen englischer Postkarte und Themenpark."

29. Dezember 2010 | IMMER DRAMA UM TAMARA • Kritik • Berliner Zeitung

Liebesfilm, Provinzposse und Literatursatire - das alles ist IMMER DRAMA UM TAMARA (IMMER DRAMA UM TAMARA Trailer), findet Anke Westphal. "Das klingt zunächst mal nur nach einer hübschen, aber nicht eben belangvollen Petitesse von Film. Das Perfide an dieser Sache ist jedoch die quälende Disharmonie zwischen dem märchenhaft schönen Handlungsort, der Weichheit seiner Farbtöne und den vorwiegend miesen Beweggründen, die hier das menschliche Handeln befeuern. Kein Windrad, kein Strommast, kein hässlicher Neubau stört die Bilderbuchanmutung, welche Ewedon vermittelt, und da verblüfft es einen schon, wie viel Eigennutz, Narzissmus, Missgunst und Falschheit in einem solchen Paradies blühen."

28. Dezember 2010 | IMMER DRAMA UM TAMARA • Kritik • schnitt.de

Cornelis Hähnel hat sich nicht überzeugen lassen. "so bemüht sich Stephen Frears mit jenem bereits erwähnten theoretischen Überbau, Löcher in der Erzählung zu stopfen; das dadurch konsequent dargebotene Interpretationspotential ist schier unerschöpflich, aber im Handlungsverlauf dem regen Beziehungskarussell letztlich untergeordnet. Denn auf der Leinwand sieht man etwas anderes: Wie eine operierte junge Frau in extrem kurzen Hosen über einen Zaun klettert."

28. Dezember 2010 | IMMER DRAMA UM TAMARA • Kritik • kultiversum.de

Laut Oliver Heilwagen wird IMMER ÄRGER UM TAMARA als "Bauernschwank vermarktet, ist aber eher ein Schäferspiel. Bildungsbürger genießen einfache Freuden wie Spaziergänge bei Sonnenaufgang und selbstgebackene Kekse. Dabei simulieren sie die Prüderie von Provinzlern: Wenn Tamara in Hot Pants herumläuft, stockt allen der Atem. Shocking! ... Aber alles präzise beobachtet: Geschwätzige Freizeit-Autoren im Schreib-Seminar, Gossip-Magazine im Kinderzimmer, erste Joints an der Bus-Haltestelle. Leicht altmodisch, sehr vergnüglich und very british."

07. Oktober 2010 | IMMER DRAMA UM TAMARA • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Bettina Spoerri sah eine vergnügliche schwarze Komödie. "Die Protagonistin ist eine selbstbewusste Frau, die ihre Reize gerne ausspielt. Stephen Frears übernimmt diese Züge der Titelheldin, die bald nicht nur von ihrem Jugendfreund Andy und dem Charmeur Nicholas umschwärmt wird, sondern sich zur Freude jener Schulmädchen den Pop-Drummer Ben Sergeant (Dominic Cooper) anlacht. So wird Ewedown plötzlich zum Mittelpunkt der Welt. Und niemand hat seine Rechnung mit der egoistischen Parze Jody (Jessica Barden) gemacht, die wie ein hochwirksamer Katalysator die Beziehungen der Menschen durcheinanderwirft. Dass neben ihrer Phantasie die der Schriftsteller verblasst, ist ein wunderbar ironischer Kommentar zum Verhältnis von Kunst und Wirklichkeit, mit dem Posy Simmonds bzw. Stephen Frears ihre eigenen Kreationen listig hintertreiben."

07. Oktober 2010 | IMMER DRAMA UM TAMARA • Kritik • groarr.ch

Sarah Stutte lobt die Comic-Verfilmung. "Die Geschichte um Versteckspiele, Gewissensbisse und Grenzüberschreitung spiegelt sich bei Stephen Frears auch immer in seinen Bildern wieder, in denen der freie Blick auf Häuser von hohen Bäumen verwehrt wird, eine Horde Kühe (nicht Rinder!) Nicholas Hardiment zu Leibe rückt und die titelgebende Figur in einer Szene behände über den Zaun steigt. Leider wirkt der Schluss etwas abrupt und ist deshalb auch als einziger Minuspunkt zu werten. Nichtsdestotrotz hat Stephen Frears mit der Verfilmung von IMMER DRAMA UM TAMARA (IMMER DRAMA UM TAMARA Trailer) ganze Arbeit geleistet. Seine nonchalante, witzige und leichtfüssige Art macht den Film unbedingt sehenswert."

01. September 2010 | IMMER DRAMA UM TAMARA • Kritik • Immer Drama um Tamara

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