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L.A. ZOMBIE

L.A. ZOMBIE

Regie Bruce LaBruce
Kinostart 07.10.2010
Genre Horrorfilm

Kritiken • L.A. ZOMBIE

30. September 2010 | L.A. ZOMBIE • Kritik • film-dienst

Ulrich Kriest entdeckt "etwas sehr Menschliches, dessen Sentimentalität auch George A. Romero gefallen dürfte: Der Zombie vergießt Tränen. Es wäre freilich zu fragen, inwieweit diese Tränen im Angesicht dessen, was einmal das Gesetz war, eher als politischer oder als psychoanalytischer Kommentar zu lesen sind. Bruce LaBruce lässt in seiner variations- und dialogarmen, mal extrem kruden, mal sanft ironischen Drift durch das Elend viele Fragen offen. Pornografisch mag der Film nur einer Minderheit mit nekrophilen Neigungen erscheinen, Trash aber sieht anders aus."

15. September 2010 | L.A. ZOMBIE • Kritik • joergbuttgereit.com

Jörg Buttgereit kann dem Ganzen nicht viel abgewinnen. "Mehr Plot braucht Bruce LaBruce nicht als Rechtfertigung für eine performative Aneinanderreihung von Zombie-Sexszenen in infernalischem Ambiente. Nüchtern betrachtet ist L.A. ZOMBIE trotz seiner originellen Umdeutung der Zombiefigur in einen Heilsbringer nicht mehr als ein schwuler Sexfilm mit Halloweenmasken. Also nicht aufregen."

05. September 2010 | L.A. ZOMBIE • Kritik • sennhauser.ch

"Während die Invertierung des Zombietums einen humanistischen Unterton trägt (gegen Ende des Films weint Superzombie auch ein paar dicke Tränen in Erinnerung an all die Gewaltopfer), pendelt die Ästhetik des Films zwischen Trashkitsch, Homo-Paraphernalia, Sexfilm-Parodie und dokumentarischen Aufnahmen aus der Strassenszene von LA. Mit seinen 63 Minuten ist L.A. ZOMBIE für ein Publikum ausserhalb seiner Nische um etwa 53 Minuten zu lang. Oder 23 Stunden zu kurz, um in die Nähe von Andy Warhols EMPIRE oder ähnlichen Klassikern zu rücken."

01. September 2010 | L.A. ZOMBIE • Kritik • L.A. Zombie

Überblick zum Film auf moviepilot.de

06. August 2010 | L.A. ZOMBIE • Kritik • getidan

Das ist so blöd, stellt Peter Claus fest. "Der bei Kennern als Pornostar bekannte François Sagat rammelt viel und ausdauernd. Aber das ist nicht wirklich abendfüllend. Manche vermuten Pére habe den Film eingeladen, um bewusst einen Skandal zu provozieren und das Festival so ins Gespräch zu bringen. Das hat nicht funktioniert. Man winkt nur müde ab ... L.A. ZOMBIE dürfte schon in den nächsten Tagen vergessen sein. Und das ist auch gut so!"

06. August 2010 | L.A. ZOMBIE • Kritik • outnow.ch

"Klar herauslesbar ist auf alle Fälle der Verweis auf die Homeless-Problematik in Los Angeles. Paradox und durchaus clever: Das Alien nimmt Menschengestalt an und bleibt in der Gesellschaft doch ein Alien. Auf den Guerilla-Drehs in der Stadt sprach LaBruce reale Randständige an und setzte sie vor die Kamera. Die mit den Waschbrettbäuchen werden es vermutlich nicht gewesen sein, doch Bruce LaBruce verdeutlicht hier eigentlich nur abermals das grösste Privileg seines vielfältigen künstlerischen Schaffens: den Genuss absoluter Narrenfreiheit."

03. Februar 2010 | L.A. ZOMBIE • Kritik • artnet.de

Dominikus Müller entdeckt das Problem von L.A. ZOMBIE: "Dass dieser Film seine affektive Kraft aus der Potenzierung einer ganzen Reihe gesellschaftlich nicht breit akzeptierter Sujets zieht – expliziter schwuler Sex, Obdachlose, Ansteckung, Nekrophilie – und dass er sich über die daraus resultierende Drastik als subversiver Sprengsatz positioniert, gerät ihm am Ende nicht nur zum Vorteil, sondern auch zum Nachteil, weil er allen echten Reflexionsanspruch unter den eingesetzten Klischees verschütten muss, bis er am Ende trotz der Ernsthaftigkeit seiner Themen zur Nummernrevue und Freakshow regrediert."

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