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THE KINGS SPEECH

THE KINGS SPEECH

Regie Tom Hooper
Kinostart 17.02.2011
Genre Drama, Biopic

Kritiken • THE KINGS SPEECH

07. Februar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Birte Lüdeking ist gar nicht so begeistert. "Vermutlich aus Budget-Gründen finden sich in THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) kaum Außenaufnahmen, sodass Tom Hooper und sein Kameramann Danny Cohen (RADIO ROCK REVOLUTION (RADIO ROCK REVOLUTION Trailer)) ihr Kammerspiel unter anderem mit Fischaugenobjektiv, Froschperspektiven und aufregend gemusterten Tapeten aufzupeppen versuchen – damit bloß keine Monotonie und Period-Piece-Steifheit aufkommt und weniger auffällt, dass die Erzählung recht dünn und vorhersehbar ist und nach dem Standardrezept vom triumphal bewältigten Handicap gebacken wurde, mit dem man Oscars gewinnt."

07. Februar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Der Film konzentriert sich laut Elisabeth Maurer auf seine Hauptfiguren. "Die Weltereignisse werden nur in wenigen kurzen Einstellungen thematisiert. Dass hier aber das Weltgefüge erschüttert ist und besonders die Welt für Bertie übermächtig, entfremdet, verzerrt erscheint, wird konsequent in den Bildern offenbart, vor allem durch den Einsatz von Weitwinkelobjektiven, die das Bild deformieren. Aber auch die Bildkomposition macht Berties Widerwillen gegen seine zentrale Stellung und sein Unvermögen, diese richtig auszufüllen, deutlich. So finden sich besonders zu Beginn des Films viele Einstellungen, in denen er eigenartig am Bildrand platziert ist, der Rest des Kaders leer."

19. Februar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • wieistderfilm.de

THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) bliebt "bis auf ein recht fesselndes Finale eher nüchtern, einfach gepflegt inszeniert, mit ein bisschen Drama hier, ein bisschen Schmunzeln da, edel-unterhaltsam, ohne dass da plötzlich etwas vom Hocker reißt. THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) ist weitgehend überraschungsfrei und spielt historische Ereignisse zugunsten privater Beziehungsportraits herunter. Was aber bleibt, ist eine hübsche Geschichte, ein Schauspielerfilm, wo Herz und Technik auf die feine englische Art ineinandergreifen."

16. Februar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • texte zum film

"THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) ist vor allem ein Schauspieler-Film: Colin Firths zurückgenommenes Spiel hat ihm nicht nur einen "Golden Globe" und den diesjährigen britischen BAFTA-Preis eingebracht. Darüber hinaus gilt er als aussichtsreicher Anwärter auf den Oscar. Geoffrey Rush stellt den legeren, aber in seinen Methoden sehr fordernden Australier nicht nur mit viel Verve, sondern insbesondere auch mit bestimmender Körpersprache dar. Helena Bonham Carter zeigt nach exzentrischen Rollen als zukünftige "Queen Mum" einen wohltuenden Minimalismus, der sich in kleinen Gesten ausdrückt. Lediglich Timothy Spall chargiert als Winston Churchill übermäßig – er tritt glücklicherweise in wenigen Szenen auf."

16. Februar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • Berliner Zeitung

Hier wird laut Anke Westphal "das Mediale mit dem Politischen verbunden - nicht ohne Grund zählt THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) neben dem Facebook-Film THE SOCIAL NETWORK (THE SOCIAL NETWORK Trailer) zu den aussichtsreichsten Oscar-Anwärtern. Die Choreografie der Szenen ist makellos, die Kamera subtil, das Drehbuch ist intelligent. Und die Schauspieler sind sogar sensationell: der alles verstehende und könnende Colin Firth als Albert, der unglaubliche Geoffrey Rush als Logue, die mitunter leicht unterschätzte Helena Bonham Carter als Berties Gattin, Guy Pearce als Edward ... Es ist ein großes Fest. Was für ein Film!"

16. Februar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • Der Tagesspiegel

Auch Daniela Sannwald lobt die Darsteller. "Colin Firth gibt der Starre und Schüchternheit des Königs, der Großbritannien durch den Zweiten Weltkrieg führte, Ausdruck. In einer Performance, die ihresgleichen sucht, führt er aufs Schmerzlichste vor Augen und Ohren, dass Stottern eine grausame Behinderung ist. Colin Firth’ Verdienst ist es, die Rolle nicht auszustellen, sondern sie als einen in aller Stille stattfindenden Entwicklungsprozess anzulegen. Auch Geoffrey Rush als Sprachlehrer hat ebenfalls auf jeden zu lauten Ton verzichtet."

16. Februar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • Die Tageszeitung

Reaktionär, wie er ist, setzt der Film laut Ekkehard Knörer "die Sinnhaftigkeit britischer Monarchie einfach voraus. Alle Aufmerksamkeit gilt dem Privatmann, und auch im Buckingham Palace gibts eine Küche, aus der sehr schlichte Psychologie nicht gerade frisch auf den Tisch kommt: Vom Vater, seinem König und Herrn, gezwiebelter Sohn kann nicht heraus mit der Sprache. Aber erst in der Überwindung von Hürden wird der Prinz und der Mann zum König und Helden. So gehen solche Geschichten. Nur wer an mediokrem Historienfilmkasperletheater seinen Spaß hat, muss sich das ansehen."

16. Februar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • Der Spiegel

Mitreißend nennt Hannah Pilarczyk den Film. "Danny Cohens Cinematographie fängt Spiel und Streit zwischen den Männern gekonnt ein, unterstützt von einer erwartbar opulenten Ausstattung. Mit dem wiederholten Wechsel der Perspektiven von unten und oben thematisiert Danny Cohens außerdem die Schichtunterschiede zwischen ihnen. Damit überdeckt er leidlich die große Schwachstelle des Films - nämlich sein Streben nach allumfassender Versöhnlichkeit."

09. Februar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • Der Tagesanzeiger

Colin Firth als stotternder Monarch und Geoffrey Rush als sein eigenwilliger Sprachlehrer brillieren in THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer), dem historischen Drama von Tom Hooper. Jean-Martin Büttner sah wahrscheinlich den Liebling der Oscar-Verteiler in Hollywood. "Indem der Regisseur den widerwilligen König als Patienten zeigt und den australischen Bürger als Therapeuten, gelingt ihm eine grosse Parabel über die Macht der Sprache und die Sprachlosigkeit der Macht. Mit der Folge allerdings, dass er dabei einen monarchischen Mythos bruchlos inszeniert. Zuerst muss der kommende König als Mensch das eigene Leid überwinden, bevor er als geläuterter Herrscher zum Vorbild seines Volkes aufsteigen darf."

09. Februar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • Die Presse

Die ironische Distanz, Kaltblütigkeit und Unnahbarkeit, die das Werk der Brüder kennzeichnen, haben sie für ihre Neubearbeitung des John Wayne-Klassikers auf ein Mindestmaß heruntergedrosselt, schreibt Markus Keuschnigg. "Zwar geben sie einem immer noch zu verstehen, dass sie weniger einen Western als einen Western über einen Western drehen, aber sie sprengen die klassische Abenteurer-Odyssee nicht mit unnötigen postklassischen Schmähs auf. Gerade aber in den Figuren zerbricht viel vom altmodischen Charme, den die Bilder von Kameramann Roger Deakins und die Musik von Carter Burwell versprühen."

07. Februar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • filmering.at

"THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) ist großes Kino, dass es schafft zu berühren. Wenn schlussendlich der Abspann läuft, dann werden wohl nur die wenigsten behaupten können, dass ihnen die Figuren nicht ans Herz gewachsen sind. Kurz: Der Film hat viel Herz, Witz und ein überragendes Schauspielerensemble. Sollte man nicht verpassen."

02. Februar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • schnitt.de

Edda Bauer schaut auf die Darsteller. "Tom Hooper läßt Geoffrey Rush nicht nur gewähren, er räumt ihm Platz ein, zum Tänzeln zu Mozarts Klarinettenkonzert, zum Singen und Hüpfen, für große Gesten und kleine Zungenbrecher. Und er gibt ihm Zeit zu schweigen, wenn der König seine Sprache gefunden hat. Nicht zuletzt deswegen ist THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) zweifellos Colin Firths Film. Stoisch erträgt er Geoffrey Rushs Kapriolen, läßt sich zögerlich darauf ein, um schließlich in einem Rausch von gesungenen Schimpfworten jegliche Verklemmtheit zu verlieren."

28. Januar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • dasmanifest.com

Für Sebastian Moitzheim ist THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) in seinem historischen Settings ein dennoch zeitloser Film, der es einfach macht, sich mit seinem Protagonisten zu identifizieren. "Trotz fast zwei Stunden Laufzeit ist er, bis auf besagte Schwäche, überraschend kurzweilig und leichtfüßig, aber nie banal und gibt außerdem dem immer großartigen Colin Firth nach dem letztjährigen, ebenfalls starken A SINGLE MAN (A SINGLE MAN Trailer) erneut die Gelegenheit, sein ganzes Können unter Beweis zu stellen. Ein unspektakulärer, aber so unterhaltsamer wie berührender Film."

27. Januar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • the-gaffer.de

Jenny sah mit THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) einen extrem unterhaltsamen Film, der von Colin Firth über die Ziellinie getragen wird. "Dabei sind sich A SINGLE MAN (A SINGLE MAN Trailer) und THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) gar nicht mal so unähnlich, wenn es um die Ästhetisierung seelischer Pein geht. Nur ist in Tom Hoopers Film die Oberfläche, unter der es brodelt, nicht hübsch, nicht stylish, sondern kahl, kalt und in entsättigtem, gräulichen Pastell gehalten. Die Schauspieler, von Colin Firth über Geoffrey Rush bis hin zu Helena Bonham Carter in einer ihrer besten Rollen der letzten Jahre und dem kaum wieder zu erkennenden Guy Pearce, bringen Leben in das ästhetische, weil seelische Gefängnis, das Bertie umgibt."

05. Januar 2011 | THE KINGS SPEECH • Kritik • filmsprung.ch

"Regisseur Tom Hooper konzentrierte sich bei der Verfilmung des Drehbuchs von David Seidler vor allem auf die treffende Inszenierung des Konflikts zwischen den beiden Männern, sowohl die emotionale Wirkung als auch die grandiose Darbietung seiner Schauspieler betreffend. Die Ausstattung ist so tadellos und beeindruckend, wie es sich für eine historischen britischen Film gehört. Einige schöne Aufnahmen sind ebenfalls enthalten, doch die Kameraarbeit ist meistens einfach zweckdienlich und rückt vor allem die überragenden Leistungen der Schauspieler ins rechte Licht. Colin Firth und Geoffrey Rush nutzen diese ideale Plattform für ihr Talent und tragen genussvoll ihre Gefecht aus."

22. Dezember 2010 | THE KINGS SPEECH • Kritik • outnow.ch

"THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) ist unterhaltsames Historienkino mit zwei grossartigen Hauptdarstellern, die sich abwechselnd die Show stehlen. Zwar kann man Regisseur Tom Hooper ankreiden, dass er, wie bei seinem letzten Film THE DAMNED UNITED über Ex-Leeds-Trainer Brian Clough, oftmals nur die Schwächen seiner portraitierten Figur zeigt und beinahe nicht ihre Stärken. Aber dies ist im Falle von THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) Meckern auf ganz hohem Niveau. Ein Knicks vor diesem König und diesem Film."

04. September 2010 | THE KINGS SPEECH • Kritik • hollywoodreporter.com

Kirk Honeycut lobt den Hauptdarsteller. "Colin Firth spielt den britischen König nicht einfach nur verletzlich und unsicher, sondern er zeigt den grimmigen Mut und die Ausdauer hinter seinen Unsicherheiten, die ihm während seiner Regentschaft geholfen haben. Das ist nicht nur fabelhaftes Schauspiel, sondern Colin Firth ist ein Schauspieler, der die lebendige Realität des Moments versteht, und nicht nur ihre Geschichte. Er ist ein Schauspieler, der seine Figur nicht trotz, sondern wegen seiner Fehler bewundert."

01. September 2010 | THE KINGS SPEECH • Kritik • The King's Speech

Überblick zum Film auf moviepilot.de

16. Februar 2001 | THE KINGS SPEECH • Kritik • getidan

THE KINGS SPEECH (THE KINGS SPEECH Trailer) erhebt für Peter Claus "erfreulicherweise nicht den Anspruch, großes bedeutungsvolles historisches Kino zu sein. Das ist es auch nicht. Unterhaltsam, pointiert, auf angenehme Weise ein wenig britisch-hinterhältig wird eine kleine Anekdote aus dem englischen Herrscherhaus illustriert. Wir gucken mal eben bei Königs vorbei... Nie wird das zum peinlichen Blick durchs Schlüsselloch. Die beiden Hauptfiguren werden – schon das ist ein grandioser Gag in einem Spielfilm zum Thema Stottern! – über zahllose Dialog-Schlachten zu Sympathieträgern."

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