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GNOMEO UND JULIA

GNOMEO UND JULIA

Regie Kelly Asbury
Kinostart 24.03.2011

Kritiken • GNOMEO UND JULIA

08. März 2011 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Almut Steinlein stellt fest: "Das alles kann man nun total witzig finden, oder eben auch total Banane. Wie die Banane, die als kleiner Seitenhieb auf die Computerfirma Apple herhalten muss. Und Seitenhiebe auf Shakespeares Werk verstecken sich ebenfalls einige im Film, über die netterweise detailliert das Presseheft Auskunft gibt. Die kommen aber über das Anekdotenhafte nicht hinaus, ebenso die Tatsache, dass die animierte Stadt im Film originalgetreu Shakespeares Geburtsort Stratford-upon-Avon nachempfunden sein soll. Im Grunde nämlich bleibt Shakespeare ein bloßer Vorwand für die Macher des Films, viel schlimmer: Er ist ihnen eigentlich völlig egal."

24. März 2011 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • Berliner Zeitung

Katja Lüthge ist enttäuscht. "Trotz der einwandfreien Mimik, die die Animatoren den sonst ja zur starren Grimassenhaftigkeit neigenden Zipfelmützenträgern haben angedeihen lassen, gehen die sichtlich rissigen Figuren nicht wirklich zu Herzen. Richtig niedlich ist eigentlich nur ein Rehkitz, dessen charakterliche Makel den guten ersten Eindruck aber leider zunichtemachen. Darüber tröstet auch die mittlerweile standardmäßige starke Frauenrolle nicht hinweg, die überdies eine drängende Frage aufwirft: Warum sollte sich die gutaussehende, abenteuerlustige und intelligente Julia ausgerechnet in einen Bartträger verlieben, der den Sex-Appeal eines Bankschalterbeamten ausstrahlt?"

23. März 2011 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • getidan.de

Peter Claus zieht folgendes Fazit: "Die Animation allerdings lässt keine Wünsche offen. Tricktechnisch überzeugt der Film. Die Detailfreude ist atemberaubend. Und die knallbunten Natur-Postkarten-Idyllen sind derart überzogen, dass es eine Freude ist. Wer den Film nicht in 3D sehen kann, muss sich nicht grämen. Wie fast immer, so ist es auch hier: Der dreidimensionale Firlefanz ist verzichtbar. Auch zweidimensional stellt sich einiges an Spaß ein, auch wenn es zum ganz großen runden Vergnügen nicht reicht."

23. März 2011 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • Der Tagesspiegel

So unausweichlich wie eine ShakespeareTragödie auf den Tod der Hauptfiguren hinausläuft, so sicher ist in einem Familienfilm aus dem Hause Disney das Happy End, bemerkt Martin Schwickert. "Der Widerspruch ist den Filmemachern durchaus bewusst, und so verhandelt der Gartenzwerg im Park mit einer Shakespeare-Statue und kommt mit einer Menge Kleber zu einer positiveren Schlusswendung. Dass mit der Wandlung von der Tragödie zur Komödie der Geschichte ihr eigentliches Herz herausgerissen wird, bleibt trotz dieses durchaus originellen Autorenstreits ein Problem. Denn was hier von "Romeo und Julia" übrig bleibt, ist eine nette Liebesgeschichte mit übersichtlichem Hindernisparcours, die durch Action-Einlagen jungsgerecht aufgepeppt wird."

22. März 2011 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • br-online.de

Daniel Ronel hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Mit den großen Animationshits kann sich GNOMEO UND JULIA (GNOMEO UND JULIA Trailer) nicht messen. Doch die wilde Gartenmission, die definitiv mehr was für Kinder ist als für Erwachsene, punktet durch ein paar Zipfelmützen-Gags und Elton John-Hits am laufenden Band. Dank "Fleischi"-Bonus gibt's den dritten Stern."

20. März 2011 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • filmgazette.de

Harald Mühlbeyer bilanziert: "Aber witzig ist es doch, was die sieben Drehbuchautoren nach dem Originaldrehbuch zweier weiterer Autoren konstruiert haben – zumal William Shakespeare vom hohen Denkmalsockel persönlich seinen Segen für ein Happy End gibt. Im Übrigen dürfen sich alle freuen, die Elton John lieben – seine größten Hits sind die Begleitmusik der zwergischen Turbulenzen. Und denen, die Elton John hassen, macht es der Film nicht allzu schwer, denn seine Songs werden in verzwerglichten Versionen dargebracht, und in ein paar Kurzauftritten tritt John sogar selbst auf, als selbstironisch animierte Karikatur."

20. März 2011 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • filmtabs.blogspot.com

"Dabei behalten die einzelnen Gartenzwerge sehr nett im animierten Zustand ihre beschränkte Identität. Weitere Grün-Ausstattung füllt die „Dramatis personae" humorvoll an: Ein Plastik-Frosch gibt die Amme Julias. It's mehr then a little bit funny, dieser größte Gartenzwerg-Film der Welt. Er braucht übrigens kein 3D, um riesig - Verzeihung: zwergig Spaß zu machen."

20. März 2011 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • epd-film.de

Frank Arnold schreibt über produktionstechnische Hintergründe. "Hätte es der Film beim Kontrast zwischen kleinen Gartenzwergen und großen Gefühlen belassen, so hätte dies ein Werk von britischem Understatement werden können. Aber darauf mag Hollywood, zumindest im Animationsfilm, nicht setzen, das war schon bei der Nichtverlängerung der Zusammenarbeit von Dreamworks mit Aardman, den Knetmeistern aus Bristol, zu spüren. Also macht man sich ans "Aufpeppen" dieses Films durch Rocksongs und popkulturelle Anspielungen (vom Rosenbett des Oscar-Gewinners American Beauty bis zu Pixars Findet Nemo (Findet Nemo Trailer))."

20. März 2011 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • film-dienst

Kelly Asburys Film besitzt laut Kathrin Häger "im Vergleich zur Vorlage und zu ähnlich gelagerten Familienfilmen nur bedingt eine eigenständige Geschichte. Allerdings weiß diese durch ihre Figuren elegant mit der Künstlichkeit des Animationsfilms und der der Gartenzwerge zu spielen. Die Rot- und Blauzipfel werden als 3D-Objekte der Realität auf der flächigen Leinwand mit den 3D-Effekten der Animation aufgeblasen. Eine tiefgründige Kritik ihrer Feindschaft – bis auf die simple Aussage, dass solch eine Fehde aufgrund ihrer Zerstörungskraft für den frisch getrimmten Rasen und die frisch gefundene Liebe irgendwie doof ist – verpasst Kelly Asbury in seinem verniedlichten Kriegsfilm für Kinder allerdings."

15. März 2011 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • br-online.de

Gebhard Hölzl lobt die Musik. "Fehlt nur noch der fetzige Sound, der die Handlung vorantreibt. Für den sorgt niemand geringerer als Sir Elton John, der mit seiner Firma Rocket Pictures das Werk ausführend produziert hat. John und sein langjähriger Texter Bernie Taupin haben ihre alten Hits aufgefrischt, den "Crocodile Rock" schmettert etwa Nelly Furtado, und der Maestro selbst weiß, unter anderem dass "Saturday Night's Alright for Fighing" ist. Der große Geschichtenerzähler und Publikumskenner Shakespeare wäre "probably amused"."

07. März 2011 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • outnow.ch

"GNOMEO UND JULIA (GNOMEO UND JULIA Trailer) ist ein herzig gemachtes, witziges Filmabenteuer für Gross und Klein, das Romantik, Action und Humor auf flotte Art und Weise vereint. Um ein Meisterwerk handelt es sich gewiss nicht, dafür ist die Animation vielleicht doch etwas zu unrevolutionär und die Story ein bisschen zu harmlos. Die kunterbunte Zwergenwelt bietet aber einiges zu entdecken, und die Liebesgeschichte um die beiden jungen Zwerge verleiht der alten Geschichte einen neuen, niedlichen Dreh. Geboten wird eine vergnügliche Reise durchs Gartenbeet und durch Shakespeares Werke, der man sich nur zu gerne anschliesst."

15. November 2010 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • Gnomeo und Julia

Überblick zum Film auf trickfilm-zeit.de

01. September 2010 | GNOMEO UND JULIA • Kritik • Gnomeo and Juliet

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