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OSKAR UND DIE DAME IN ROSA

OSKAR UND DIE DAME IN ROSA

Regie Eric-Emmanuel Schmitt
Kinostart 14.10.2010
Genre Drama

Kritiken • OSKAR UND DIE DAME IN ROSA

13. Oktober 2010 | OSKAR UND DIE DAME IN ROSA • Kritik • Die Presse

Christoph Huber schreibt: "Im Wechselspiel von schlagfertigen Dialogen, sentimentalen Momenten, exzentrischen Ideen und missionarischem Eifer gönnt Eric-Emmanuel Schmitt sich (und dem Publikum) keine Pause, aber die Musik von Altmeister Michel Legrand lässt das Gefühlskarussell wacker kreisen, ebenso wie die starken Interpreten: Kinderdarsteller Amir nimmt man auch altkluge Momente ab, Max von Sydow verströmt als Arzt historisches Charisma, die famose Michèle Laroque gibt der resoluten Dame in Rosa Vitalität und Gefühlstiefe. Wo Amélie-Regisseur Jean-Pierre Jeunet derzeit in Micmacs (Micmacs Trailer) virtuose Kettenreaktionen ohne echte Emotion bietet, wirkt das Bekenntnis seines Kinoschülers Schmitt zum rührseligen Idealismus jedenfalls menschlich."

08. Oktober 2010 | OSKAR UND DIE DAME IN ROSA • Kritik • Der Standard

laut Güler Alkan liefert der Film "farbenprächtige Bilder, die Darsteller sind bis in die kleinsten Nebenrollen gut und überzeugend besetzt. Schließlich sind es auch Laroque und Amir die mit ihrer Freundschaft dem Film, der sich abwechselnd um Tod und Fantasie dreht, in all der Buntheit und Traurigkeit eine lebensnahe Bodenständigkeit verleihen. Und so machen die hervorragende Besetzung und die farbintensive Bildlandschaft so einige zu rührselige Szenen und manche Dialoge, die sich zu sehr um den Gottesglauben drehen und aus esoterischen Lebensratgebern stammen könnten, selbst für nicht so gläubige Zuseher zu einem Filmerlebnis der besonderen Art."

07. Oktober 2010 | OSKAR UND DIE DAME IN ROSA • Kritik • Berliner Zeitung

Gerhard Midding sah Propaganda für die Menschlichkeit. Der Regisseur "geriert sich wie ein Kind, das aus Furcht vor Langeweile in hysterische Geschäftigkeit verfällt. Jede Idee wird von einer zweiten und dritten erschlagen - muss Oskar zu allem Überfluss auch noch Briefe an Gott schreiben und müssen die Traumsequenzen tatsächlich so altbacken kitschig und grotesk sein? Eric-Emmanuel Schmitts Erzählmoral gehorcht dem hilflosen Gestus der Überbietung. Es wird ihn mit großer Genugtuung erfüllt haben, als ihn ein deutsches Magazin als den "Mann, der die Welt zum Weinen bringt" titulierte. Er sieht sich als Treuhänder der Sehnsüchte."

07. Oktober 2010 | OSKAR UND DIE DAME IN ROSA • Kritik • texte zum film

José García "erstaunt es nicht, dass die Dame in Rose Oskar nicht nur Fantasie und Liebe, sondern auch das Beten und den Glauben nahebringt. Besonders ergreifend drückt es der Film in einer Szene aus, als die Dame den Jungen in eine Kirche bringt. Auf den Einwand Oskars, ob Gott das Leid verhindern könnte, antwortet sie, das könne niemand: "Weder du, noch ich, noch er." Dann aber lässt sie Oskar auf den Gekreuzigten schauen, und stellt die schlichte Frage: "Wem fühlst Du Dich näher: Einem Gott, der leidet oder einem, der nichts empfindet?""

03. September 2010 | OSKAR UND DIE DAME IN ROSA • Kritik • filmszene.de

Irgendwie wird M. Kastl "bei der Sache das Gefühl nicht los, dass hier auf unehrliche Art und Weise das sichere Tränendrüsenmittel "todkrankes Kind" zur Manipulation des Zuschauers eingesetzt wird. So bleibt am Ende ein ziemlich schaler Beigeschmack, auch wenn viele Passagen dank charmanter Hauptfiguren ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Es ist eben ein schmaler Grat, den Tragikkomödien gehen müssen, und OSKAR UND DIE DAME IN ROSA (OSKAR UND DIE DAME IN ROSA Trailer) sieht dabei leider nicht immer gut aus."

03. September 2010 | OSKAR UND DIE DAME IN ROSA • Kritik • programmkino.de

Trotz aller Leichtigkeit und Poesie wird kaum ein Auge im Zuschauerraum trocken bleiben, prophezeit Dorothee Tackmann. "Eric-Emmanuel Schmitt drückt seiner zweiten Regiearbeit eine Niedlichkeit auf, die an die Filme von Jacques Demy erinnert. Auch der Soundtrack von Michel Legrand, der bereits für Demys Musical "Die Regenschirme von Cherbourg" komponierte, atmet diese beschwingte Leichtigkeit. Und über alle Konfektionierung hinweg verströmt die temperamentvolle Michèle Laroque in ihrer Wandlung von der rabiaten Einzelkämpferin zur sensiblen Verbündeten ansteckende Lebensfreude."

02. September 2010 | OSKAR UND DIE DAME IN ROSA • Kritik • Filmbewertungsstelle Wiesbaden

"Im Genre der Romanze ist es zwar durchaus legitim, dem Kitsch nahezukommen oder sogar temporär darin einzutauchen, man darf jedoch darin nicht steckenbleiben oder darin enden. Auch kann bekanntlich das Erhabene leicht ins Lächerliche umschlagen. Eric-Emmanuel Schmitt hat diese Schwierigkeiten gut gemeistert. Er verfügt offenbar über die nötige Souveränität und Nonchalance. Es werden von ihm auch genügend Gegengewichte aufgeboten bzw. kompensatorische Akzente gesetzt."

01. September 2010 | OSKAR UND DIE DAME IN ROSA • Kritik • Oskar und die Dame in Rosa

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. September 2010 | OSKAR UND DIE DAME IN ROSA • Kritik • imdb.com

Überblick zum Film auf der imdb.co,´m

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