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BIS AUFS BLUT

BIS AUFS BLUT

Regie Oliver Kienle
Kinostart 23.09.2010
Genre Drama

Kritiken • BIS AUFS BLUT

15. September 2010 | BIS AUFS BLUT • Kritik • film-dienst

Wolfgang Hamsdorf schreibt: "Oliver Kienle inszeniert sein Drama um Freundschaft, Liebe, Drogen und Gefängnis in einem fulminanten videoclipartigen Rhythmus. Die Hauptdarsteller stehen immer unter extremer Anspannung, wirken teilweise grotesk bis zur Karikatur. Erzählt wird zugleich ein "klassischer" Plot um Freundschaft, Verrat und Verlust: die alte Story von einem, der aussteigen will aus dem wohligen Gemeinschaftsgefühl der Jugendbande, aus dem Teufelskreis aus Musik, Drogen und kleinen illegalen Geschäften. Wie immer lassen ihn die Freunde jedoch nicht gehen."

15. September 2010 | BIS AUFS BLUT • Kritik • br-online.de

Harald Steinwender sah eine gelungene filmische Umsetzung unkontrollierter Emotionen. "Oliver Kienle gelingt es im Vergleich zu anbiedernden Mainstreamfilmen wie ZEITEN ÄNDERN DICH (ZEITEN ÄNDERN DICH Trailer), die zwischen unkontrollierter Wut und Sehnsucht nach Geborgenheit schwankenden Emotionen seiner innerlich zerrissenen Antihelden in Bilder umzusetzen. Immer wieder "verrutschen" die Filmbilder; in etwa so, als ob ein DJ statt einer Platte den Film selbst "scratchen" würde oder die Erschütterungen im Leben der Protagonisten sich in das Material selbst einschreiben. Schon die Eröffnung ist fulminant: Der junge Tommy wird gerade von ein paar Schlägern herumgeschubst, Sule, der ihn aus der Schule kennt, kommt hinzu und verschafft sich mit einem gezielten Schlag Respekt. Rasend schnell geht es weiter."

02. September 2010 | BIS AUFS BLUT • Kritik • filmab.de

"Was Oliver Kienle mit BIS AUFS BLUT (BIS AUFS BLUT Trailer), dem Jugendrama über Freundschaft im "Ghetto", genau ausdrücken wollte, ist nicht ganz klar. Teilweise reiht sich der Film mit seinen platten Witzen und Sprüchen und dem lockeren Umgang mit Drogen zwischen LAMMBOCK und SO HIGH ein – eine weitere Drogenkomödie. Erst zum Ende hin gewinnt der Film an Ernsthaftigkeit und wirkt reifer. Dieses Niveau über den ganzen Film erstreckt, hätte ihm sicher gut getan. Oder er wäre einfach platt geblieben und als Komödie durchgegangen. Aber so ist es irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes."

02. September 2010 | BIS AUFS BLUT • Kritik • programmkino.de

Anders ihre öde Umgebung brodelt das Spiel der Darsteller vor Lebenswut, schreibt Dorothee Tackmann. "Deren Energie greift die Kamera eins zu eins auf. Neben jump cuts, einem Scratchen der Bilder und Töne und überlagernden Graffitis neigt sie zu groben Schwenks, fast wie in einem Comic. Das Konzept wird überreizt, Aggressivität und Sprücheklopferei wiederholen sich, die Figur des Sule gerät zur Karikatur und wie in einem Rap-Song kommt Monotonie auf. Eine halbe Stunde weniger hätte dem Film gut getan. Der Schluss jedoch ist ebenso überraschend wie überzeugend, so knapp wie bewegend."

01. September 2010 | BIS AUFS BLUT • Kritik • Bis aufs Blut - Brüder auf Bewährung

Überblick zum Film auf moviepilot.de

19. Juli 2010 | BIS AUFS BLUT • Kritik • Vision Kino

Lisa Gadatsch stellt fest: "So birgt der Film im Zentrum grundsätzliche Fragen zu Loyalität und Verrat, während er das Verhängnis der mafiösen Strukturen einer im Grunde gewöhnlichen jugendlichen Clique und ihrer Drogen- und Gewaltspirale aufzeigt. Es wird deutlich, wie schnell aus scheinbarem Spiel lebensbedrohlicher Ernst werden kann und welche fatalen Folgen für eine Biografie entstehen. Weil der Film in einer Lebenswelt ansetzt, die seinen jugendlichen Zuschauern möglicherweise nahesteht, kann er sie berühren und einen Ausgangspunkt für vielfältige Gespräche bilden. Außerdem bleibt der Film nicht bei einer rein pessimistischen Perspektive, sondern öffnet seinen Blick auch für die Chancen, zumindest für eine der Hauptfiguren."

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