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GREGS TAGEBUCH

GREGS TAGEBUCH

Regie Thor Freudenthal
Kinostart 16.09.2010

Kritiken • GREGS TAGEBUCH

15. September 2010 | GREGS TAGEBUCH • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Robert Zimmermann hätte etwas mehr erwartet. "Dass GREGS TAGEBUCH (GREGS TAGEBUCH Trailer) nicht nur eine weitere High-School Komödie geworden ist, verdankt der Film auch der Übernahme der grafischen Ideen aus Kinneys Vorlage: Neben den farbenfrohen Heile-Welt-Bildern von Jack N. Green akzentuieren und kontrapunktieren Kinney-Strichmännchen als animierte Inserts schon mal die recht schnelle, mit viel Voice-over-Kommentar versehene episodische Handlung, die – der Vorlage gleich – auch in Ich- Perspektive präsentiert wird. So etwa, wenn Greg sich oder seine Mitschüler in einer situationsabhängig ständig wechselnden Beliebtheitsskala einwertet."

16. September 2010 | GREGS TAGEBUCH • Kritik • Berliner Zeitung

Daniel Kothenschulte sah einen tollen Film über die Kindheit. "Während der Schulhof-Rituale lernt er die Grausamkeiten der Status-Welt der Erwachsenen kennen. Man hat es oft gesehen in High-School-Filmen, aber selten mit einem solchen Sinn für das Absurde. Da ist zum Beispiel diese alte, ekelhafte Käsescheibe auf dem Schulhof. Wer sie anfassen muss, ist für alle tabu. Es sei denn, er gibt den Makel - den sogenannten "Käsefluch" - an den nächsten weiter. GREGS TAGEBUCH (GREGS TAGEBUCH Trailer) ist ein wunderbarer Film über die absurden Rituale der Anerkennung. Und ein gänzlich unsentimentaler Film über das undankbare Ende der Kindheit."

14. September 2010 | GREGS TAGEBUCH • Kritik • schnitt.de

Nils Bothmann hat sich nicht überzeugen lassen. "Leider findet Thor Freudenthals Adaption keinen kohärenten Ton zwischen beißender Fremdscham und infantilen Pinkelwitzen, zwischen einer Anprangerung des Kastensystems, das an amerikanischen Highschools vorherrscht, und comichafter Überzeichnung. Ganz im Sinne letzterer Eigenschaft blendet GREGS TAGEBUCH (GREGS TAGEBUCH Trailer) immer wieder Zeichentricksequenzen ein, welche die Illustrationen aus Kinneys Buchvorlagen in bewegte Bilder umsetzen. Solche ungewöhnlichen und durchaus kreativen Momente erfassen das Potential, das in GREGS TAGEBUCH (GREGS TAGEBUCH Trailer) steckt, welches der Film aber nie ausnutzt."

14. September 2010 | GREGS TAGEBUCH • Kritik • film-dienst

Sascha Koebner vergleicht den Film mit der Vorlage. "Zwar wird dem Film mit Angie eine weise und lebenskluge Mädchenfigur hinzugefügt, die nicht dem Buch entspringt, doch sind ihre Szenen offensichtlich nur dazu gedacht, dem jugendlichen Zuschauer ins Gedächtnis zu rufen, wie unsinnig das Buhlen um die Gunst Gleichaltriger ist und wie vergänglich solche Art Ruhm sein kann. Zum Schluss des vergnüglichen Coming-of-Age-Films ist Greg nicht nur geläutert und gereift, sondern hat auch sein Ziel erreicht. Zusammen mit Rupert ist er im Jahrbuch verewigt – als "süßestes Freundespaar". Kein schlechter Titel."

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