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IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR

IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR

Regie Daniel Vega
Diego Vega
Kinostart 14.10.2010
Genre Komödie

Kritiken • IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR

10. September 2010 | IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Birte Lüdeking ist durchaus angetan. "Die stark symmetrische Bildgestaltung, die statischen Kameraeinstellungen und das bläuliche Licht von IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR (IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR Trailer) betonen sehr passend den Ordnungswahn und die Erstarrtheit und Kühle des Protagonisten. Seine folgende Wandlung, die etwas klischeereiche Erweichung mittels eines nervtötenden, aber putzigen Säuglings und einer religiösen, aufopferungsvollen Frau, vollzieht sich jedoch weniger anschaulich und am Ende recht sprunghaft. Auch schildert das Drehbuch der Vega-Brüder nur bedingt nachvollziehbar, warum sich Sofia, die in einem wärmeren Licht inszeniert wird, ausgerechnet zum barschen Clemente hingezogen fühlt."

12. Oktober 2010 | IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR • Kritik • film-dienst

Der Debütfilm von Daniel Vega und Diego Vega über eine archaische Form des Finanzkapitalismus hat laut Wolfgang Hamdorf "Vorbilder; für ihren Stil ließen sich die beiden Brüder von den Filmen Aki Kaurismäkis, manchen tschechischen Filmen, aber auch dem jungen uruguayischen Kino, insbesondere Filmen wie WHISKY oder GIGANTE (GIGANTE Trailer) inspirieren. IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR (IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR Trailer) ist ein zurückhaltender Film vor einem grauen sozialen Hintergrund, aber mit lakonischem, mitunter schwarzem Humor, eine beeindruckende Geschichte um Einsamkeit, Geiz und Angst sowie einem Wandel zu mehr Menschlichkeit in dunklen Tönen unter dem immer trüben Himmel von Lima."

02. Oktober 2010 | IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR • Kritik • cineman.de

Eduard Ulrich ist irgendwie sprachlos. "Karg und streng wie das Leben Clementes und Sofias sind auch die Bilder, manchmal scheint ihnen fast die Farbe zu fehlen. Sogar die bombastischen Prozessionen können nicht dagegen anmarschieren, weil die Gewänder pechschwarz sind, die alle tragen müssen. Schwarz ist die Farbe des Oktobers. Wenn die Musik der Prozessionen eine Farbe hätte - auch sie wär schwarz. Schwarz ist das Schicksal Clementes und Sofias, schwarz wär der Humor, wenn sie einen hätten. Viel zu lachen hat ohnehin niemand, nur manchmal das Publikum. So wird der Film zum schwarzen Wunder - und bleibt ein Rätsel."

02. Oktober 2010 | IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR • Kritik • hollyglade.com

Die Inszenierung besitzt ein Gespür für die absurde Komik des Alltags, schreibt Lida Bach. "Leiser Humor untermalt diese melancholischen Momentaufnahmen, die Zärtlichkeit und Tragik vermischen."

02. Oktober 2010 | IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR • Kritik • programmkino.de

Thomas Volkmann erkennt "Bezüge zum jungen argentinischen und uruguayischen Kino. Ähnlich wie der peruanische Film EINE PERLE EWIGKEIT, der 2009 den Goldenen Bären bei den Berliner Filmfestspielen gewann, steht auch hinter IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR (IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR Trailer) die Aussage, durch die Bereitschaft zur Veränderung dem Leben die Stirn bieten zu können – und dem eigenen Glück und Wohlbefinden damit auf die Sprünge zu helfen. Clementes Stammprostituierte sagt es treffend: "Man muss Veränderungen zulassen." Allerdings wird das Glück in diesem Film nur vage angedeutet."

02. Oktober 2010 | IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR • Kritik • strandgut.de

Claus Wecker bilanziert: "Die Brüder Daniel Vega und Diego Vega haben eine lakonisch-leise Tragikomödie gedreht. Einen Film, der in dunklen, symmetrischen Bildern von einer Passion erzählt. Am Ende wird eine Erlösung nur angedeutet. Man muß sie sich selbst zusammenreimen und verläßt schmunzelnd das Kino."

20. September 2010 | IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR • Kritik • outnow.ch

"IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR (IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR Trailer) unternimmt viel, dass der Zuschauer den Film nicht mag. Die Hauptfigur und die Bilder haben die Wärme eines Kühlschranks, und Szenen, in denen oft nichts passiert, reihen sich aneinander. Das abrupte Ende erlöst den Zuschauer zwar bereits nach etwas mehr als 80 Minuten, aber diese Zeit hätte man trotzdem besser nutzen können."

01. September 2010 | IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR • Kritik • Im Oktober werden Wunder wahr

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