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127 HOURS

127 HOURS

Regie Danny Boyle
Kinostart 17.02.2011
Genre Drama, Biopic

Kritiken • 127 HOURS

03. Dezember 2011 | 127 HOURS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Laut Michael Kienzl hätte man den Film "durchaus als Kammerspiel inszenieren können, in dem minutiös der Befreiungskampf seines Protagonisten erzählt wird und sich die Spannung im Kleinen entwickelt – ein ähnliches Konzept läuft momentan mit BURIED (BURIED Trailer) im Kino. Genug Potenzial hätte die Vorlage. So versucht Aron etwa verschiedene Strategien, um den Felsen zu entfernen. Zusätzlich muss er seine minimalen Wasserreserven einteilen und sich schließlich vom eigenen Urin ernähren. Diese Art der inszenatorischen Zurückhaltung ist bekanntlich aber keine Stärke von Danny Boyle. Bei ihm bleibt der Schauplatz der Höhle ein Mangel, den es durch Bezüge zur Außenwelt und einen Overkill an ästhetischen Spielereien auszugleichen gilt."

10. August 2011 | 127 HOURS • Kritik • negativ-film.de

Jan Malm bilanziert: "Das Schicksal eines jungen Mannes, der durch eine schreckliche Erfahrung Selbsterkenntnis erfährt, Angst, Einsamkeit, Chancenlosigkeit versus Überlebenswille, sind die Gesichtspunkte, die das Publikum zum Nachdenken bringen. Verpackt sind diese in einem Film, der die Kontraste atemberaubender Naturaufnahmen und einer durchweg gelungenen Erzählform einer Katastrophe verbindet."

23. Februar 2011 | 127 HOURS • Kritik • wieistderfilm.de

"Der Regisseur tat das Richtige: Sich nicht wiederholen und dafür eine geradezu demonstrativ kleine (wenn auch erschütternde) Geschichte wählen, um sie im gewohnten Stil auf eine angemessene Größe aufzublasen – wohlgemerkt nicht mit heißer Luft, sondern verspielter Kunst von kompetenter Hand. Ein netter Nebenverdienst von 127 HOURS (127 HOURS Trailer) ist (neben dem sehr gelungenen Filmplakat) übrigens, dass die schmerzhafte Finalszene die abgestumpfte SAW-Generation in gewisser Weise wieder zurück auf den Boden der Tatsachen holt, und das gerade weil nicht alles gezeigt wird."

16. Februar 2011 | 127 HOURS • Kritik • getidan

Peter Claus ist begeistert: "Danny Boyle bietet ein optisches Feuerwerk auf: Split-Screen gleich zum Auftakt, rasante Schnittbilder wunderbarster Landschaften, viel Action. Hier wird stilistisch fast unentwegt auf die Tube gedrückt. Bis zur Katastrophe. Dann wird erstmal tief Luft geholt. Und endlich konzentriert sich der Film auf die Hauptfigur. ... 127 HOURS (127 HOURS Trailer) ist ein Spielfilm, dem Erstaunliches gelingt: Er unterhält, indem er den furchtbarsten Raum durchschreitet, den ein einzelner Mensch je zu bewältigen hat, den Raum zwischen Leben und Tod. Das wurde schon oft versucht. Im Kino gelang es bisher selten derart überzeugend."

10. Februar 2011 | 127 HOURS • Kritik • filmgazette.de

Wolfgang Nierlin schreibt: "Die Natur ist gleichgültig und das Leben geht anderswo einfach weiter, was die Kondensstreifen der Flugzeuge am Himmel, die Sonnenstrahlen der aufgehenden Sonne oder auch der täglich über die Canyon-Spalte fliegende Rabe signalisieren. Schließlich, nach den titelgebenden 127 Stunden, fasst Aron mit dem Mut absoluter Verzweiflung einen folgenschweren Entschluss und amputiert sich die Hand. Doch Danny Boyles spannender, virtuos gestalteter Film zielt nicht auf die Glorifizierung dieses heldenhaften, schier übermenschlichen Überlebenskampfes, sondern - als eine Art zweite Geburt - auf einen neuen Zugang zum Leben."

09. Februar 2011 | 127 HOURS • Kritik • bummelkino.de

"Leider erinnern einige von Danny Boyles audiovisuellen Blähungen an bekannte Sequenzen aus Genre-Kino wie etwa THE DESCENT. ... Am Ende bleibt die Botschaft, dass Mutter Natur kein Kinderspielplatz ist und natürlich: Auch ein überzeugter Einzelkämpfer braucht seine Familie, benötigt Freunde. 127 HOURS (127 HOURS Trailer) ist ein solides Drama mit einem tollen James Franco und massig Leerlauf, der durch den üblichen Boylschen Schnickschnack nur begrenzt kompensiert werden kann."

02. Februar 2011 | 127 HOURS • Kritik • schnitt.de

Asokan Nirmalarajah "fiebert nicht mit, ob er sein Unglück überlebt, sondern wundert sich über seine Leichtsinnigkeit. Ob man den Film nun als eine inspirierende Hymne auf den Menschen als Gemeinschaftswesen oder als einen effekthascherischen ökologischen Horrorfilm goutiert, in dem der Vereinigungswunsch des Helden mit der Mutter (Natur) dazu führt, daß er sich in der dunklen Spalte gefangen nach dem tröstenden Sonnenlicht sehnt, das er mit seinem Vater assoziiert, 127 HOURS (127 HOURS Trailer) ist viel Kinozauber um nichts."

06. Dezember 2010 | 127 HOURS • Kritik • outnow.ch

"Trotz der Dramatik, die sich auf der Leinwand abspielt, gelingt es Danny Boyle, auch immer wieder durchaus tragikomische Momente einzubauen, die dem Psychodrama letztlich ein bisschen Härte nehmen können. Erneut zeigt Danny Boyle sein ganzes Können und findet in Franco einen Schauspieler in Höchstform. Kein Film für schwache Nerven, insbesondere nicht zum Ende, aber ein Film, den man gesehen haben sollte."

10. November 2010 | 127 HOURS • Kritik • programmkino.de

Dieter Oßwald ist begeistert: "Danny Boyle gelingt das Kunststück, aus diesem Ein-Personen-Kammerspiel im Canyon ein spannendes Psychodrama zu entwickeln, das ohne dramaturgische Hänger auskommt. Der Zuschauer ist von Anfang an dicht dran an diesem tragischen Helden und nimmt bis zum bitteren Ende Anteil an seinen schillernden Stimmungen: Cooler Sunnyboy, cleverer Checker, verzweifeltes Absturzopfer, trotziger Kämpfer, schicksalshadernde Heulsuse, sarkastischer Spaßvogel – James Franco spielt all diese Facetten überaus glaubhaft und punktgenau. Mit Rückblenden und Halluzinationen wird das Psychogramm plausibel entwickelt."

05. November 2010 | 127 HOURS • Kritik • Der Tagesanzeiger.ch

Einige Menschen sind in Ohnmacht gefallen beim Schauen des Films, beschreibt Michèle Binswanger. "Jeder Filmemacher wünscht sich starke Reaktionen des Publikums – dass sie allerdings so stark ausfallen könnten, damit hatte auch Danny Boyle nicht gerechnet. Schauspieler James Franco, der Ralston spielt, kommentierte dazu: "Es handelt sich nicht um einen Horror-Film – wir wollten die Leute nicht absichtlich erschrecken und anekeln." Dennoch muss sich die Produktionsfirma Fox Searchlight bereits sorgen, ob die Übelkeitsattacken nicht vielleicht ein breiteres Publikum davon abschrecken, sich den 20-Millionen-Film anzusehen."

21. September 2010 | 127 HOURS • Kritik • Der Tagesspiegel

Danny Boyle konzentriert sich auf eine kleine, klaustrophobische Geschichte. Der Film befreit sich laut Martin Schwickert "immer wieder – mit wilden Kamerafahrten durch die bizarren Berglandschaften Colorados – aus dem minimalistischen Setting und stellt im Rahmen des radikalen Einsamkeitserlebnisses das Leben ebenso grundlegend wie humorvoll in Frage."

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