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RAMMBOCK

RAMMBOCK

Regie Marvin Kren
Kinostart 09.09.2010
Genre Horrorfilm

Kritiken • RAMMBOCK

13. August 2010 | RAMMBOCK • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Sascha Keilholz ist durchaus angetan. "RAMMBOCK (RAMMBOCK Trailer) präsentiert so einen äußerst interessanten Mikrokosmos, in dem das Altbekannte mit spielerischer Leichtigkeit daherkommt, ohne jemals in plumpe Parodie zu verfallen. Marvin Kren schafft es dabei mit Detailliebe fast jedem Klischee, wie der Endlosnachrichtenschleife im Radio, etwas abzugewinnen. Was ihm vor allem gelingt, weil er das sich immer wieder anstauende dramatische Potenzial stets mit einem recht trockenen Humor konfrontiert, welcher vor allem von der österreichischen Hauptfigur ausgeht."

15. Dezember 2010 | RAMMBOCK • Kritik • wieistderfilm.de

"Das zweifellos eher geringe Budget wurde gekonnt eingesetzt. Es gibt nur ganz wenige Aufnahmen, die die "Außenwelt" zeigen, doch man hat auch nicht das Gefühl, dass etwas fehlt, da die fast schon Kammerspiel-artige Atmosphäre ihren eigenen Charme und Spannung entwickelt. (Es kommt RAMMBOCK (RAMMBOCK Trailer) zugute, dass er gerademal eine gute Stunde dauert.) Dass es ebenso fast keine Splatter-Effekte zu sehen gibt, ist dem Film nur als Reife auszulegen – er hat sie einfach nicht nötig."

11. September 2010 | RAMMBOCK • Kritik • Der Spiegel

Thorsten Dörting sah ein "kammerspielartiges Horrorszenario, in dem letztlich die klassischen Problemlagen des Zombiefilms durchexerziert werden: Was geschieht, wenn eine Gesellschaft zusammenbricht und der dünne Firnis der Zivilisation abblättert? Mutiert der Mensch im Kampf gegen eine unmenschliche Bedrohung zwangsläufig zum Unmenschen? Ist er nicht selbst sein größter Feind? Kann er sich zum Helden aufschwingen, der sich opfert, damit andere leben können?"

08. September 2010 | RAMMBOCK • Kritik • Die Presse

RAMMBOCK (RAMMBOCK Trailer) begeistert mit Vehemenz und Humor, lobt Markus Keuschnigg. Die Filmemacher "erweisen sich als große Figurenautoren. Ihr tollpatschiger Michael ist ein Charakter, der in US-Produktionen als Erster den Monstren zum Opfer fallen würde, der hier aber mit viel Gefühl, trockenem Humor und Verzweiflung versucht, die unwirkliche Situation zu überleben. Beeindruckend: die außergewöhnlich kinetische Kameraarbeit von Moritz Schultheiß, die zwischen wild an- und abgewinkelten Innenaufnahmen und breiten Panoramen vom apokalyptischen Berlin schwankt; sowie die fabulös hergerichteten und choreografierten Horden von Wütenden."

05. September 2010 | RAMMBOCK • Kritik • film-dienst

RAMMBOCK (RAMMBOCK Trailer) hätte laut Rüdiger Suchsland "gut eine halbe Stunde länger sein dürfen. Im Presseheft findet Marvin Kren zudem sehr passionierte Worte für das Potenzial und die Poesie des Zombie-Genres. Darin räumt er auch mit dem verbreiteten Missverständnis auf, im Zombie-Film gehe es vor allem um explizite Gewaltdarstellungen. Vielmehr seien Zombies "eine Metapher für die hausgemachten Gefahren unserer Gesellschaft". Dass dies zutrifft, belegt auch RAMMBOCK (RAMMBOCK Trailer) in beeindruckender Weise. Der Film funktioniert blendend und unterhält gut."

02. September 2010 | RAMMBOCK • Kritik • Die Presse

Christoph Huber sah ein solides Kinovergnügen für Genrefreunde. "Dem werden aber einige komische Seiten abgewonnen, insbesondere, weil der Raunzer aus Österreich (gespielt vom Eisenstädter Michael Fuith) seinen deutschen Schicksals-genossen ziemlich schnell auf die Nerven geht. RAMMBOCK (RAMMBOCK Trailer) gewinnt dem Genre zwar nichts Neues ab, mit seiner kompakten Lauflänge und ebenso reduzierten Handlung ist aber solides Kinovergnügen für Genrefreunde garantiert. Und Cinephile können sich über ein unvergessliches Zitat aus Gustav Ucickys U-Boot-Film MORGENROT von 1933 freuen."

02. September 2010 | RAMMBOCK • Kritik • ray-magazin

Marvin Kren liefert eine originelle Variation des bewährten Zombie-Themas ab, findet Jörg Schiffauer. "Seine Inszenierung generiert von Anfang an eine ungemein bedrohlich anmutende Atmosphäre, die trotz aller Dramatik und temporeicher Spannung sogar einige elegische Momente zulässt. Die klaustrophobische Enge und die zunehmend um sich greifende Hoffnungslosigkeit unter den im Mietshaus Eingeschlossenen erreichen zeitweilig eine bedrückende Intensität, die in diesem Genre durchaus nicht immer anzutreffen ist. Mit RAMMBOCK (RAMMBOCK Trailer) ist Marvin Kren ein Spielfilmdebüt gelungen, das man sich im österreichischen Film öfter wünschen würde."

01. August 2010 | RAMMBOCK • Kritik • Rammbock

Überblick zum Film auf moviepilot.de

27. Juli 2010 | RAMMBOCK • Kritik • f.lm.de

Am nachhaltigsten beeindruckt hat Jochen Werner "die unbeirrte Vision, die der junge Regisseur von dem Genre hat, in dessen Rahmen er hier arbeitet. RAMMBOCK (RAMMBOCK Trailer) ist ein Film mit einer ganz klaren Idee, konsequent und handwerklich tadellos umgesetzt. So und nicht anders funktioniert gutes Genrekino mit einer individuellen Handschrift. Voraussichtlich im Herbst wird der vom ZDF produzierte Film im deutschen Fernsehen zu sehen sein. Falls sich bis dahin noch einmal die Gelegenheit ergibt, ihn auf einer Kinoleinwand zu sehen, sollte man diese nicht versäumen."

17. April 2010 | RAMMBOCK • Kritik • f.lm.de

Stefan Höltgen lobt den Film. "RAMMBOCK (RAMMBOCK Trailer) kommt mit ganz wenigen Gewalt-Szenen aus, die er aber so packend inszeniert, dass er sich damit nicht hinter jüngeren Genre-Vorbildern verstecken muss. Insbesondere an Jaume Balagueros und Paco Plazas [REC] ([REC] Trailer) erinnern die Untoten und wie der Film sie inszeniert. Und ähnlich affektgeladen und gruselig geht es auch in RAMMBOCK (RAMMBOCK Trailer) zu. Dass der Film so beunruhigende Atmosphäre besitzt, liegt vor allem an der Authentizität des Handlungsortes und der Charakterzeichnung der Figuren, denn alles wirkt "echt" und ungekünstelt."

18. März 2010 | RAMMBOCK • Kritik • filmsprung.ch

"Erwähnenswert ist auch der in RAMMBOCK (RAMMBOCK Trailer) beschriebene Verlauf der Krankheit. Das Virus wird natürlich über den Austausch von Körperflüssigkeiten übertragen, bricht allerdings erst aus, wenn der Körper anschliessend Adrenalin ausstösst. Den betroffenen Personen wird daher geraten, sich ruhig zu verhalten und nach Möglichkeit Beruhigungsmittel einzunehmen. Diese Besonderheit kommt zwar nur beschränkt zum Einsatz, ist aber dennoch ein amüsantes Detail."

15. März 2010 | RAMMBOCK • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh sieht mehrere Einflüsse: "Elemente aus Neo-Noir, Gangsterfilm und Underground-Milieustudie verschmelzen zur eigenwilligen Mischung. Marvin Kren beginnt seinen Horrorfilm sehr unvermittelt, nur um dann sukzessive die Tonlage hin zum Porträt eines recht alltäglichen Helden in einer Ausnahmesituation zu verlagern. ... RAMMBOCK (RAMMBOCK Trailer) hält sich nie sonderlich ausführlich mit Blut- und Beuschelszenen auf, der Film richtet sein Augenmerk lieber auf Spannungsmanöver und existenzielle Miniaturen, die eine Viruskatastrophe dieses Ausmaßes mit sich bringt."

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