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RÜCKKEHR ANS MEER

RÜCKKEHR ANS MEER

Regie Francois Ozon
Kinostart 09.09.2010
Genre Drama

Kritiken • RÜCKKEHR ANS MEER

11. August 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Almut Steinlein schaut auf die Hauptdarstellerin. "Hier aber wurde Isabelle Carré wegen ihres Zustands für die Rolle ausgewählt. Francois Ozon gibt dem schwangeren Körper seiner Aktrice eine zentrale Präsenz auf der Leinwand und rückt diese besondere Ausstrahlung werdender Mütter in vielen sonnendurchfluteten Nahaufnahmen ihres runden Bauches und ihres ungeschminkten Gesichts in Szene. Der faszinierte Kamerablick auf die Sinnlichkeit und das Mysterium der Schwangerschaft umgibt Mousse mit einer geradezu heiligen Aura. Zu guter Letzt scheint sie und nicht das Haus am Meer das titelgebende Refugium zu sein, das dem Tode trotzt und neues Leben spendet."

08. September 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • bummelkino.de

"Anstatt eine stringente Story zu verfolgen, weidet sich die Kamera viel zu häufig am runden Bauch von Isabelle Carré, die während der Dreharbeiten wirklich hochschwanger war. Und der Zuschauer konsumiert dementsprechend ein weiteres unausgewogenes Drama von Francois Ozon. Sein wie so oft konturloses Geplänkel über gesellschaftliche Konventionen, das der Franzose diesmal mit den Themen Adoption, Homosexualität, Drogenabhängigkeit und dem Fakt eben eine wirklich schwangere Frau als Hauptdarstellerin im Cast zu haben "erweitert"."

05. September 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • film-dienst

Laut Ulrich Kriest steuert RÜCKKEHR ANS MEER (RÜCKKEHR ANS MEER Trailer) "recht geradlinig auf eine Pointe zu, die noch immer traditionelle gesellschaftliche Normen in Frage stellt. Mousse hat das Kind zwar ausgetragen, muss aber feststellen, dass sie die eigentlich stets unterstellte emotionale Beziehung zwischen Mutter und Kind nicht aufbauen konnte. Jemand anderem scheint das mühelos möglich. Mousse kann das sehen – und geht ihrer Wege."

04. September 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • negativ-film.de

Ciprian David ist enttäuscht. Der Film "schafft es nicht, die Erwartungen des Publikums zu treffen. Einerseits, weil das zugrundeliegende Drehbuch eine Komplexität an Facetten vorgibt, die es in der Filmform nicht zu einem kompakten Bild schafft, sondern vielmehr wie ein buntes, oft an Klischees grenzendes Mosaik wirkt. Andererseits überrascht auf unangenehme Weise die Anhäufung von typischen Arthouse-Motiven, die sich irritierend direkt dem Publikum anbieten und durch ihre polemische Natur (Drogen, Homosexualität, direkter Konflikt mit der bürgerlichen Schicht) aus dem sonst sanften Erzählton disharmonisch herausstechen."

02. September 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • schnitt.de

Eleonóra Szemerey fragt sich: "Warum sie das tun? Man erfährt es nicht. Francois Ozon erklärt es nicht. Doch daß sie es tun, das akzeptiert er. Er achtet ihre Natur, ohne sie greifbarer machen zu wollen, als sie ist. Und wie gesagt: Besonders spannend ist dabei nicht das, was er zeigt, sondern das, was er verbirgt. Denn es ist an jedem, dieses für sich selbst zu finden."

02. September 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • 451.ch

Von stiller Melancholie, gleichwohl aber hoffnungsvoll ist laut Irene Genhart) RÜCKKEHR ANS MEER (RÜCKKEHR ANS MEER Trailer) und - so wie die meisten Ozon-Filme - auch von einer faszinierenden Feinfühligkeit. Grossartig, sensibel und in ihrer zunehmend üppigeren Körperlichkeit betörend schön ist Isabelle Carré als Mousse, und Louis-Ronan Choisy verkörpert den sensibel-kultivierten Mann derart charmant, dass man sich als Zuschauerin auf der Stelle in ihn verguckt. Und ist man am Schluss von RÜCKKEHR ANS MEER (RÜCKKEHR ANS MEER Trailer) vielleicht ein bisschen erstaunt über das harsche und nicht wirklich glückliche Ende, so weiss man eines doch gewiss: Die Welt wäre eine bessere, wenn die Männer, so wie Paul, den Frauen, wenn sie traurig sind, bisweilen einfach ein wenig auf dem Klavier vorspielen würden."

02. September 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • artechock.de

Stefanie Schulte-Krude ist durchaus angetan. "RÜCKKEHR ANS MEER (RÜCKKEHR ANS MEER Trailer) ist ein leicht gedrehter Film, schön anzuschauen. Am Ende wird man überrascht, wem und wieso ihm die Vaterrolle zugedacht wird (mehr sei hier nicht verraten). Aber dieses 'Happy-End' hat auch seinen Preis, einen sehr hohen sogar. Letztlich aber ist RÜCKKEHR ANS MEER (RÜCKKEHR ANS MEER Trailer) von seiner Substanz, dem Beziehungsgeflecht zwischen Maud und Paul, zu dünn. Daher reicht er nicht an die Tiefgründigkeit oder Komplexität von Francois Ozons filigranes Drama UNTER DEM SAND heran."

02. September 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • cineman.de

Für Lynn Scheurer bleibt die Frau "ein unbeschriebenes Blatt. Vielleicht auch deshalb, weil man über ihr Leben vor Louis' Tod nichts erfährt. Was der plötzliche Verlust in ihr ausgelöst hat, kann man ebenfalls nur vermuten. Ihr stummes Gesicht gibt nur wenig Anhaltspunkte. Der Film kann seinen eigenen Rhythmus und eine gewisse Spannung aufrechterhalten, dennoch: Als Zuschauer verfolgt man die Figuren ohne an ihrem Schicksal wirklich Anteil zu nehmen, was den Film letztlich banal macht."

02. September 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch ist begeistert von der Hauptdarstellerin. "Betörend schön wirkt dabei vor allem die fragile Isabelle Carré in ihrer zunehmend üppigeren Körperlichkeit. Ihre fast durchscheinende Blässe, die strahlenden Augen als wäre sie Botticelli aus der Leinwand gefallen. Trotzdem besitzt die Tochter eines Designers eine extreme Durchlässigkeit für alles Tragische. Mit ihrer Fähigkeit, ihr Gesicht als Projektionsfläche für Emotionen frei zu schalten und ihm trotzdem ein Geheimnis zu bewahren, wirkt die Pariserin bei ihrer Flucht nach innen fast wie ein Idealtyp des Stummfilms. Wie den großen Stummfilmdiven haftet ihren Zügen etwas Dramatisches und gleichzeitig etwas seltsam Entrücktes an, eine Unnahbarkeit, die zwischen kühler Eleganz und trotzig sinnlicher Arroganz changiert. Dabei scheint sie manchmal wie in Trance. Eine postmoderne Mystikerin."

30. August 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • br-online.de

Margret Köhler sah ein menschliches Drama im Niemandsland der Emotionen. "Der in wunderbarer Landschaft angesiedelte Film ist Realismus orientiert, konzentriert sich auf eine Frauenfigur, die zwischen Tod und Leben schwankt, zwischen schmerzhafter Vergangenheit und hoffnungsvoller Zukunft und weitab von den Verführungen der Großstadt versucht, zu sich selbst zu finden. Kammerspielartig baut Francois Ozon emotionale Spannungen zwischen den Protagonisten auf, die beiden zutiefst verletzten Charaktere begegnen sich im Niemandsland der Emotionen und in innerer Heimatlosigkeit, wie so oft bei ihm."

01. August 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • Rückkehr ans Meer

Überblick zum Film auf moviepilot.de

29. Juni 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • cineast.ch

Nicky Schaefer hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Die Höhepunkte der Handlung sind so allein am Anfang und am Schluss des Films zu finden – dazwischen passiert nicht viel. Wenn Mousse etwa herausfindet, dass nicht nur Paul, sondern auch der einheimische Handwerker schwul ist, dann ist das unterdessen einfach nicht sonderlich interessant – sondern eher alltäglich. Gleichzeitig kann es nicht das Alltägliche an sich sein, das Francois Ozon interessiert. Vielleicht ist es einfach Zeit für Francois Ozon, wieder einen fremden Stoff aufzugreifen – mit der englischsprachigen Literaturverfilmung ANGEL (ANGEL Trailer) hat er ja gezeigt, das es auch so geht."

09. Mai 2010 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • outnow.ch

"Francois Ozon gelingt es, die emotionale Spannung in ein funktionierendes Drama über die Verlorenheit zweier kaputter Charaktere zu transformieren, welches durch seine Intensität berührt. RÜCKKEHR ANS MEER (RÜCKKEHR ANS MEER Trailer) ist ein Film, bei dem kleine Handlungen wichtiger sind als grosse emotionale Ausbrüche, doch gerade durch diese auf die Abbildung der emotionalen Bindung der Figuren zielende Massnahme hebt sich den Film positiv von der Masse der französischen Sozialdramen ab. Komplettiert wird der positive Eindruck mit dem mutigen Schluss, mit welchem Francois Ozon seinen Ruf unterstreicht, einer der kreativsten, aber auch kompromisslosesten Regisseure Frankreichs zu sein."

27. September 2009 | RÜCKKEHR ANS MEER • Kritik • filmzentrale.de

Rüdiger Suchsland stellt fest: "Für Francois Ozon eher eine Routine-Arbeit, ein Zwischenwerk, bei dem man sich aber während des Ansehens trotz anfänglicher Reserve dabei ertappt, wie man zusehends interessiert wird, wie Francois Ozon es immer wieder schafft, zwingend von Gefühlen zu erzählen."

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