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MACHETE

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Kritiken • MACHETE

29. Oktober 2010 | MACHETE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Der von Fanboys in aller Welten sehnlichst herbeigewünschte MACHETE ist ein typischer Mexploitation-Reißer, schreibt Marco Siedelmann. "Selbst wenn Danny Trejo sich an den Eingeweiden eines Gegners aus dem Fenster schwingt und dessen Innereien als verlässlich starkes Seil zweckentfremdet, ist das Cartoon-Humor, der ganz unreflektiert amüsieren will. Dass dabei die wenigen ernst ausgespielten Härten, wie die sadistische Erschießung einer mexikanischen Familie, ihre Wirkung verlieren, ist klar, kümmert einen Film, den die Empathie seiner Zuschauer nicht interessiert, aber reichlich wenig. Was ihn vom Kinderfilm unterscheidet – und doch ist es kein Zufall, dass sich Robert Rodriguez immer wieder diesem Genre widmet."

01. November 2010 | MACHETE • Kritik • negativ-film.de

Oliver Schmitt schreibt zum Abschluß seiner Kritik: "MACHETE zeigt mit all seiner chaotischen Gewalt, schmutzigem Sex, schrägem Humor und grotesker Ausstellung des US-amerikanischen Immigrationsproblems eine unkonventionelle und verruchte Seite des amerikanischen Films, die in den letzten Jahren erstaunlich gesellschaftsfähig geworden ist."

01. November 2010 | MACHETE • Kritik • bummelkino.de

"Dank einer herrlich politisch unkorrekten Geschichte und einem Cast, der zu Freudesprüngen verführt – Don Johnson, Robert De Niro, Steven Seagal, Cheech Marin, Michelle Rodriguez (hot, hot, hot) und natürlich Danny Trejo, der den grobschlächtigen Machete so charismatisch und geschwätzig spielt, das diese vielschichtige Figur an Schwarzeneggers T-800 erinnert -, ist Robert Rodriguez Grindhouse-Kino ein manchmal geschmackloser aber durchaus intelligenter Irrsinn, der die richtigen Knöpfe zu drücken weiß und Sylvester Stallones THE EXPENDABLES (THE EXPENDABLES Trailer) hinter sich lässt."

17. Oktober 2010 | MACHETE • Kritik • manifest.com

Sebastian Moitzheim schaute genau hin. "Garniert ist das für den Regisseur typisch natürlich mit jeder Menge expliziter Gewalt und auch nicht zu wenig nackter Haut. Anders als beim Gewalt-Porno PIRANHA 3D (PIRANHA 3D Trailer) bringt Robert Rodriguez Gewalt nicht mit Erotik in Verbindung und verzichtet größtenteils auf die Inszenierung von Leid. Die Gewalt in MACHETE bleibt cartoonhaft, überzeichnet und wirkt eher parodistisch als wirklich brutal. Das passt ins Konzept des Films, denn trotz aller Gewalt, trotz aller Satire und der Anti-Xenophobie-Botschaft, die Rodriguez sichtlich am Herzen liegt, bleibt MACHETE stets ein unterhaltsamer Fun-Film ohne erhobenen Zeigefinger, der sich selbst nie so ganz ernst nimmt."

04. September 2010 | MACHETE • Kritik • Die Tageszeitung

Für Christina Nord hält sich MACHETE "an eine alte Hollywood-Regel: Man beginne mit einer Explosion und steigere sich dann. ... Robert Rodriguez hat ein tolles Gespür dafür, die Topoi der Chicano-Kultur - Messer, Chilischoten, Revolutionsromantik, Musik, Flirtrituale, Lowrider - in den Kosmos des Exploitation-Kinos einzuspeisen, und er versteht sich außerdem wunderbar darauf, die politische Schieflage, den Rassismus, die Ausgrenzung und die Ausbeutung der Einwanderer zu verhandeln, ohne dabei moralisch oder einfältig zu werden. MACHETE ist große, derbe Unterhaltung mit radikalem, politischen Anspruch und nicht zuletzt deshalb ein so großes Vergnügen, weil die Frauenfiguren Luz (Michelle Rodriguez) und Agent Sartana (Jessica Alba) eine wesentliche Rolle spielen."

01. September 2010 | MACHETE • Kritik • Machete

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