| Regie | Pascal Hofmann |
| Benny Jaberg | |
| Kinostart | 02.09.2010 |
Irene Genhart lobt die Filmemacher: "Sie verflechten Archivmaterial mit selber Gedrehtem und Ausschnitten aus Daniel Schmids Filmen, vermengen ihre eigenen Erinnerungen mit denen von Schmids Freunden und Wegbegleitern wie des Kameramanns Renato Berta, des Filmemachers Werner Schroeter, der Schauspielerinnen Bulle Ogier und Ingrid Caven. Informationsreich und dicht ist DANIEL SCHMID (
). Ein Dokuporträt, dem es – auch wenn sich dessen Macher bisweilen eindeutig zu wichtig nehmen – zumindest phasenweise sehr hübsch gelingt, Daniel Schmids charismatische Aura und die einmalige Magie seiner Filme einzufangen."
Doris Senn ist überaus angetan. "Auf ebenso einfühlsame wie formal bestechende Art und Weise gelingt Pascal Hofmann und Benny Jaberg mit DANIEL SCHMID (
) eine Hommage an einen Filmemacher, der untypisch für die Schweiz und doch tief in ihr verwurzelt war. Ihr Werk – das nicht zuletzt auch viel Lust macht, Daniel Schmids Filme (wieder) zu entdecken."
Geri Krebs bilanziert: "Der Blick auf Daniel Schmids Sicht der Dinge, der immer wieder Kitsch und Trash mit Kunst und Pathos in einzigartiger Weise zu mischen verstand, durchzieht als roten Faden den Film, auch wenn er mit seiner Fülle an Material und Aussagen von Weggefährten bis hart an die Grenzen des Fassbaren geht. Doch in einer bisweilen assoziativen Montage - hier glaubt man den Einfluss des dramaturgischen Beraters Peter Liechti zu spüren - erschaffen Pascal Hofmann und Benny Jaberg in erstaunlicher Weise eine Welt, in der man gerne noch viel länger verweilt wäre."
Im Kern realisierten die beiden Filmemacher "einen Dokumentarfilm, der auf breiten Recherchen beruht, Aussagen von Daniel Schmid und anderer verarbeitet und Filmausschnitten enthält. Insgesamt 200 Stunden Material stand zur Verfügung. In einem seiner Notizbücher sind die beiden auf eine gezeichnete Katze gestossen, die er mit DANIEL SCHMID (
) signiert hatte, was den Autoren typisch erschien für diesen geschmeidigen, eigensinnigen, verspielten, menschennahen und eigenbrötlerischen Menschen."
Überblick zum Film auf moviepilot.de
Nicky Schaefer will mehr. "Das Regie-Duo Pascal Hofmann und Benny Jaberg wollte ursprünglich einen Film mit Daniel Schmid drehen; doch Gevatter Tod ist ihnen zuvorgekommen. Es war aber sicher die richtige Entscheidung, stattdessen einen Film über Daniel Schmid zu drehen. Im Film kommen u.a. Renato Berta, Bulle Ogier, Ingrid Caven, Werner Schroeter und natürlich Daniel Schmid selbst zu Wort. DANIEL SCHMID (
) macht Lust auf die Filme von Daniel Schmid."
Christiane Peitz hat sich von den Worten überzeugen lassen. "Alle sagen sie wunderbare Sätze, über das Kino und das Glück, Sätze, die dieses Festival überdauern mögen. Die schönsten stammen von Daniel Schmid selbst, er spricht sie mit seiner seit einer Kehlkopfoperation rauen, erotischen Flüsterstimme. "Das Sichtbare des Menschen ist viel geheimnisvoller als das Unsichtbare", sagt er. Und dass seine Filme von nichts anderem handeln als von dieser mysteriösen Oberfläche."
Marc Tribelhorn beleuchtet unter anderem die Hintergründe der Produktion.
Datenblatt des Films