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VERONIKA BESCHLIEßT ZU STERBEN

VERONIKA BESCHLIEßT ZU STERBEN

Regie Emily Young
Kinostart 30.09.2010

Kritiken • VERONIKA BESCHLIEßT ZU STERBEN

18. August 2010 | VERONIKA BESCHLIEßT ZU STERBEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Till Kadritzke ist enttäuscht. "Die Botschaft von Buch und Film ist letztlich nicht unsympathisch. In Coelhos Roman ist sie allerdings hoffnungslos spiritualisiert und jedes gegenwartskritischen Bezugs beraubt. Im Film dagegen verfehlt sie ihre Wirkung, weil die Figuren eindimensional sind, die Handlung wirr und lückenhaft erscheint und die ambitionierte Inszenierung ins Leere läuft. Kurz: weil Paulo Coelhos Romane wohl doch "unverfilmbar" sind. Und das ist in diesem Fall alles andere als eine Auszeichnung."

01. Oktober 2010 | VERONIKA BESCHLIEßT ZU STERBEN • Kritik • Der SPiegel

Harter Stoff, zu weich gespült, titelt Madeleine Hofmann. Der Film sollte "auch zum Nachdenken darüber anregen, was man tun würde, wenn man wüsste, dass man nur noch wenige Tage zu leben hat. Außerdem soll den Menschen ins Bewusstsein gerufen werden, dass der Tod jeden irgendwann unerwartet treffen wird. Obwohl die Regisseurin mit dieser Thematik Erfahrung hat - auch ihr Leinwanddebüt KISS OF LIFE befasste sich mit der Unberechenbarkeit des Todes -, funktioniert dieser Denkanstoß nicht. Der Film verläuft sich in einer eher unspektakulären, fast schon absurden Liebesbeziehung zwischen Veronika und Edward."

30. September 2010 | VERONIKA BESCHLIEßT ZU STERBEN • Kritik • Junge Welt

Die vielen Nebenfiguren vermißt Anja Trebbin "Sie sind in der Regel nur dazu da, Coelhos Lebensmaximen zu vermitteln (an Träume und die Macht von Kunst und Liebe glauben, sich trotz gesellschaftlicher Zwänge verwirklichen usw.). Die Antwort auf Nietzsches Frage nach dem Sprecher im Text – "Wer spricht?" –, muß hier lauten: "Immer nur Coelho selbst2. Coelho-Anhänger werden kritisieren, daß dem Film fehlt, was sie für Tiefsinn halten. Allen anderen Zuschauern dürfte es schwerfallen, sich für die Hauptfigur zu interessieren. Ein neuerlicher Beweis, daß man aus schlechter Literatur keinen gescheiten Film machen kann."

14. September 2010 | VERONIKA BESCHLIEßT ZU STERBEN • Kritik • br-online.de

Gebhard Hölzl sah eine kluge Literaturinterpretation ohne Kitsch und Klischees. "Es geht, frei nach Martin Heidegger, um das gute Gefühl auf der Welt zu sein, um die Bejahung des Lebens und den lohnenswerten Kampf darum. Das "bewusste" Sterben holt Veronika ins Hier und Heute zurück, der moderne Filmscore von Murray Gold erdet den Film in unserer Realität. Eine philosophische Arbeit, aber nicht verkopft, eine kluge Literaturinterpretation, die Kitsch und Klischees meidet. Im zeitgenössischen Kino selten."

27. August 2010 | VERONIKA BESCHLIEßT ZU STERBEN • Kritik • bummelkino.de

"Erstens nervt in einer Tour die Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar mit ihrem übertriebenen Spiel der zeternden wie auch zerbrechlichen Schönheit und zweitens geht einem die Leistung des armen David Thewlis, den die Produktion scheinbar zu einer unfreiwillig komischen Alan Rickman-Imitation gezwungen hat, gehörig gegen den Strich. Und drittens hat die Regisseurin Emily Young arge Probleme den von Larry Gross adaptierten Coelho-Selbsthilfe-Bestseller umzusetzen. Sie bekommt das lebensbejahende Psycho-Kuddelmuddel, respektive diese überschminkte Ode an das Leben, in keiner Szene in den Griff."

15. August 2010 | VERONIKA BESCHLIEßT ZU STERBEN • Kritik • programmkino.de

Laut Michael Meyns "will sich nicht so recht ein Ganzes einstellen, bleiben Figuren und ihre Motivation im Ungefähren, wird Szene an Szene gereiht, ohne dass sich eine nachvollziehbare Geschichte entwickelt. Dass Emily Young außerdem eine Neigung zu kitschigen, unoriginellen Bildern hat, fällt da kaum ins Gewicht. Einmal mehr zeigt sich an diesem Film, dass es Autoren gibt, deren Prosa kaum für das Kino zu adaptieren sind, deren Geschichten sich mehr im Inneren von Figuren abspielen, die abstrakte Fragen verhandeln, die sich nicht ohne weiteres in konkrete Geschichten und Bilder verwandeln lassen, wie es das Mainstream-Kino verlangt."

01. August 2010 | VERONIKA BESCHLIEßT ZU STERBEN • Kritik • Veronika beschließt zu sterben

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