Inhalt • MAOS LETZTER TÄNZER
Anfang der 1970er Jahre wird der elfjährige Li Cunxin (Huang Wen Bin) aus der chinesischen Provinz von Talentsuchern entdeckt und nach Peking auf die Ballett-Akademie geschickt. Trotz der ihm fremden Umgebung und einem zähen Training, lernt Li schnell, seine Gefühle in einen ausdruckstarken Tanz umzusetzen und entdeckt innerhalb der siebenjährigen Ausbildung eine tiefe Leidenschaft für das Ballett. Li (Chengwu Guo) entwickelt sich zu einem herausragenden Tänzer und bekommt schließlich die einmalige Chance, als einer der ersten aus seiner Heimat China, an einem Kulturaustausch mit den USA teilzunehmen.
Crew • MAOS LETZTER TÄNZER
Regie: Bruce Beresford
Darsteller: Joan Chen, Kyle MacLachlan, Bruce Beresford, Chi Cao, Joan Chen ...
Verleih/Copyright: Capelight (Central)
Kritik • MAOS LETZTER TÄNZER • 15. Oktober 2010 • critic.de
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MAOS LETZTER TÄNZER (
) ist für Marian Petraitis eine klassische Aufsteigergeschichte und dabei mehr Melodram als Tanzfilm. "Der Tanz veranschaulicht die Thematik der Isolation, der Heimatlosigkeit und des Verlusts der Familie präziser und berührender als das ausladend erzählte Drumherum. Jedoch kommt das Ballett als Ausdrucksmittel der Widerstände und des Zwiespalts viel zu selten vor, um zum Zentrum des Films zu werden und die zentralen Beweggründe Li Cunxins vermitteln zu können. Die Ballettsequenzen bleiben Stückwerk und sind nur in den Kontext eines durchschnittlichen Aufsteigerdramas eingefügt, das gerade gegen Ende immer mehr zur narzisstischen Bespiegelung der Hauptfigur verkommt."