| Regie | Ruben Fleischer |
| Kinostart | 24.11.2011 |
Michael Kienzl ist enttäuscht. Mangelndem Wortwitz werden "Verfolgungsjagden und Pyrotechnik entgegenzusetzen. Auch die Chemie zwischen dem Duo Eisenberg-Ansari stimmt nicht so recht. Ihre rasanten Wortwechsel wirken häufig steif und elanlos, vor allem im Vergleich mit ihren Kontrahenten. Die debilen White-Trash-Bösewichte sind der eigentliche Höhepunkt des Films, und darüber hinaus haben sie auch einen sehr ungewöhnlichen Plan, wie sie ihr Geld anlegen wollen: in einem Sonnenstudio mit Nutten im Hinterzimmer. In solchen Niederungen des guten Geschmacks fühlt sich der Film pudelwohl."
Ruben Fleischer "greift seinen stellenweise großartigen ZOMBIELAND (
)-Stil wieder auf, nur eine Nummer entschlackter. So lässt sich im Grunde der ganze Film beschreiben – als ein fix herausgegebener Übergang zum angekündigten ZOMBIELAND 2, nicht mehr. 30 MINUTEN ODER WENIGER (
) leistet sich keine deutlichen Ausrutscher, schafft es aber auch nie, überdurchschnittlich zu überzeugen und hinterlässt ein Gefühl ungenutzten Potentials."
Sebastian Moitzheim sagt es unumwunden: "30 MINUTEN ODER WENIGER (
) scheitert also genau in den Aspekten, in denen ZOMBIELAND (
) brillierte: Wo Ruben Fleischers Erstling mit glaubhaften Charakteren und Beziehungen aufwartete und sein simples Konzept mit vielen kleinen, originellen Ideen ausschmückte, ruht sich 30 MINUTEN ODER WENIGER auf platten Klischee-Figuren und seinem unbefriedigend umgesetzten Konzept aus und enttäuscht so leider auf ganzer Linie."
Günter H. Jekubzik fehlt der Spaß und die Spannung. "Dazu müsste man vielleicht die Figuren besser besetzen. Wenn man eine Stunde nach dem Film die große Liebe und den besten Freund des Helden nicht mehr erinnern kann, stimmt da was nicht. Emma Stone aus ZOMBIELAND (
) zum Beispiel erkennt man seitdem immer wieder."
Frank-Michael Helmke kritisiert die darstellerische Leistung. "Der Rest der Besetzung trägt nicht wirklich dazu bei, dem Film zu mehr Schwung und Komik zu verhelfen. Alle agieren ein bißchen zu sehr bemüht-überdreht, und vor allem Danny McBride ist die meiste Zeit einfach nur unlustig mit seiner typischen Masche, den Mund nicht halten zu können und eine Menge Unsinn am Stück zu reden. Das ruiniert dann sogar einen an sich gut angelegten Running Gag wie hier, da Dwayne die ganze Zeit die "Kunst" der gekonnt eingestreuten, schlüpfrigen Zweideutigkeit zu erläutern versucht."
30 MINUTEN ODER WENIGER - Offizielle Website (deutsch)
30 MINUTEN ODER WENIGER - Offizielle Website (englisch)
30 MINUTEN ODER WENIGER - imdb.com
30 MINUTEN ODER WENIGER - filmmag.de
30 MINUTEN ODER WENIGER - moviepilot.de