HUGO CABRET
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Inhalt • HUGO CABRET
Paris in den 1930ern: Der 12-jährige Waisenjunge Hugo (Asa Butterfield) lebt versteckt in einem Bahnhof, wo er das Lebenswerk seines verstorbenen Vaters fortsetzen muss und täglich die Uhren des Bahnhofs aufzieht. Als er versucht einen von seinem Vater konstruierten, stark beschädigten Automatenmenschen wieder zum Laufen zu bringen, stößt er auf das Geheimnis seiner eigenen Herkunft.
Kritik • HUGO CABRET •
Wer einen typischen Familienfilm erwartet, wird zu wenig Action und zu wenige Lacher finden, vielleicht gar die filmhistorischen Einschübe als Bremse empfinden, meint Siegfried König. Auch Dirtlaundy ist unzufrieden: Reichlich abgeschmackt in den Figurenzeichnungen und eine aufdringliche Technik, so die Kritiker. Ganz anders sah das Catharina Steiner, die die opulente Kamera-Arbeit und den intelligenten Einsatz von 3D lobt. Mehr Schein als Sein bescheinigen hingegen die Kritiker von Outnow dem Film. Auch Benjamin Hahn findet, dass Martin Scorsese oft Emotionalität mit Kitsch verwechselt hat. Dagegen ist Dirk Peitz begeistert: Für ihn ist die Seele des Films die Liebe zum Kino selbst. Für Daniel Kothenschulte ist der Filme eine poetische Geschichte mit wunderbaren Spielorten, lässt aber den handgemachten Charme alter Filmtricks vermissen. Technisch wurde 3D bislang kaum besser umgesetzt, lobt Sven von Reden, denn anders als bei vielen anderen stereoskopischen Filmen sind die Bilder von Kameramann Robert Richardson auch mit aufgesetzter Brille immer noch kontrastreich und hell. Susanne Ostwald sieht sogar - das erste Mal nach diversen Enttäuschungen - das ganze Potenzial der 3D-Technik ausgeschöpft.