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DER KLEINE NICK

DER KLEINE NICK

Regie Laurent Tirard
Kinostart 26.08.2010

Kritiken • DER KLEINE NICK

30. Juli 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Rochus Wolff hätte mehr erwartet. "Der große Handlungsbogen um ein sich vermeintlich ankündigendes Geschwisterkind für Nick ist sehr konstruiert und zudem für den Zuschauer direkt als Irrtum ersichtlich, und dass man sich für die Nick daraus erwachsenden Sorgen so gar nicht interessieren mag, liegt eben auch daran, dass dieser als Figur so blass und uninteressant bleibt. Letztlich schadet dem Film DER KLEINE NICK (DER KLEINE NICK Trailer), dass er von Goscinny und Sempé nicht lassen kann; er bleibt gewissermaßen zu sehr dem kulturellen Erbe treu, um dieses wirklich elegant in ein anderes Medium transferieren zu können."

26. August 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • Berliner Zeitung

Michael Köhler stellt fest: "Die Nostalgie ist in jedem Bild des Films präsent, und doch zeichnet Laurent Tirard eine heile Welt in Anführungszeichen. Kostüme und Dekor wirken wie "geleckt". Auf dieser Bühne ist auch Platz für einen satirischen Schwank über bürgerliche Aufstiegsträume. Nachdem sich die meisten Missverständnisse gelöst haben, bleibt es Nicks Vater vorbehalten, die letzten Ängste zu verscheuchen - mit ein bisschen Clownerie, die Mutter und Kind zum Lachen bringt. Darin liegt die schlichte, aber zeitlose Weisheit dieses Films."

26. August 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • Der Tagesspiegel

Die humorvollsten Momente sind laut Maris Hubschmid "die, an denen er nicht teilhat und die sich auch den kindlichen Zuschauern kaum erschließen dürften. Diese Zielgruppe wird mit ein bisschen Slapstick abgespeist. Es ist zwar mutig, wie Regisseur Laurent Tirard hier 15 einst von Jean-Jacques Sempé illustrierte Mini-Geschichten zusammenführt. Aber die Umsetzung des Projekts ist insgesamt schwach geraten."

26. August 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • filmtabs

"DER KLEINE NICK (DER KLEINE NICK Trailer) beglückt mit sehr warmherzigen Momenten und mit anderen, in denen der Sempé aufblitzt. Es gibt sogar ein wenig Action, wenn Nicks Mutter bei der Fahrstunde einen Rolls mit Außerirdischem am Steuer überholt. Aber vor allem gibt es den unschätzbaren naiv-klugen, immer liebevollen Blick auf eine Welt, die wir alle wiedererkennen."

25. August 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laurent Tirard erfindet DER KLEINE NICK (DER KLEINE NICK Trailer) als Realfilm neu. Von der Besetzung bis zur Ausstattung stimmt beinahe alles - auch weil er seine Comic-Vorlage nicht auf Teufel komm raus zu aktualisieren versucht, wie Michael Kohler lobt, "sondern sich auf ihre Stärken einlässt. Die liegen in der mit wenigen, ausdrucksstarken Strichen aufs Papier geworfenen Charakterisierung der Figuren, in der gerechten Verteilung der Sympathien und natürlich in der kindlich-naiven Sicht auf die Erwachsenenwelt."

25. August 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • br-online

Walli Müller findet den nostalgischen Look nicht altbacken. "Die Jungs rennen in den damals typischen kurzen Hosen und Schnürstiefeln herum. Ein Film also im nostalgischen Gewand, aber keineswegs altbacken! Die Pointen ergeben sich aus skurriler Situationskomik und einem zeitlosen Slapstick-Humor der gelungenen Sorte. Die Geschichte an sich ist ohnehin universell, weil sie wunderbar vor Augen führt, in welch verschiedenen Parallelwelten Kinder und Erwachsene leben. Fazit: Der Komödien-Hit aus Frankreich ist ein wunderbarer Familienfilm, bei dem sich die Großen mindestens so gut amüsieren können wie die Kleinen. Lange nicht so lauthals gelacht im Kino!"

24. August 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • schnitt.de

Natália Wiedmann hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Erst den Erwachsenen erschließen sich alle Spielarten des Humors. Ein wenig schade, daß der Film deren Adressierung noch verstärkt, indem er den erwachsenen Figuren einen eigenen Erzählstrang gibt (die Bemühungen der Eltern, eine Gehaltserhöhung für den Vater zu erwirken), der mit dem Erzählstrang um Nicks Geschwisterkindprophylaxe kaum verbunden ist, wodurch nicht zuletzt komisches Potential verspielt wird. Verprellt werden die jüngeren Zuschauer aber durchaus nicht."

24. August 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • texte zum film

"Regisseur Laurent Tirard siedelt seinen Film in einer knallbunten Welt an. Obwohl Kleidung, Möbel, Einrichtung oder auch die Haushaltsgeräte und die Autos an die fünfziger oder frühen sechziger Jahre erinnern, in denen die ersten Geschichten von Goscinny und Sempé erschienen, nimmt sich Nicks Welt alles andere als realistisch an. Sie ist vielmehr eine Fantasiewelt, die mit den verklärten Augen einer glücklichen Kindheit gesehen wird. Diese Perspektive behält Laurent Tirards Inszenierung konsequent bei, nicht nur weil die Kamera bevorzugt Nicks Sicht übernimmt und darüber hinaus seine Off-Kommentare den ganzen Film begleiten. Die kindlich-naive Perspektive spiegelt sich außerdem in der Musik wider, die sich mal sehr beschwingt ausnimmt, im Wald jedoch geheimnisvoll-bedrohlich klingt."

20. August 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • film-dienst

Andrea Dittgen resümmiert: "Die Situationskomik, das präzise Timing und vor allem die natürlich spielenden Kinder machen das Flair des bewusst im Retro-Look gehaltenen Spielfilms aus, denn die den Geist der 1960er-Jahre atmenden Geschichten passen nicht in die technisierte Gegenwart. Zusammen mit den typischen Möbeln, Kleidern und Bonbonfarben ergibt sich ein stimmiges Bild, das nur von zwei eklatanten Fehlgriffen getrübt wird. Nicks Eltern Valérie Lemercier und Kad Merad überspielen maßlos, und ihrer Geschichte (die sich eher an die erwachsene Zuschauer richtet) wird zu viel Raum gegeben: Das zänkische Ehepaar verzettelt sich, als es um die Vorbereitung eines Abendessens für den Chef von Nicks Vater geht – auch das ein typisch französisches (Film-)Thema."

09. August 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • br-online

Thilo Wydra nennt DER KLEINE NICK (DER KLEINE NICK Trailer) gelungen. "Neben guten Dialogen und einer absolut sicheren Dramaturgie ist die Inszenierung stets einfühlsam und liebevoll gelungen. Von großem Detailreichtum und Originalität sind auch Ausstattung und Kostüme dieses Familienfilms, der in einem Frankreich einer so ganz anderen vergangenen Zeit spielt. Das Dekor hat dabei einen regelrecht nostalgisch-wehmütigen Touch. Denn diese Zeit, in der "Le petit Nicolas" erstmals in Frankreich auch als Buch erschien - 1960 - ist eine untergegangene Zeit. Eine, die nicht mehr wiederkommt. Auch das schwingt in Laurent Tirards sehr schönem Film durchaus mit."

04. Juli 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns hat sich die Vorlage nochmal angeschaut. "Die Subtilität der Zeichnungen Sempés, der mit feinem Strich und leichter Überzeichnung eine unterschwellig karikierende Welt entwarf, geht dem Film weitestgehend ab. Das gilt erst recht für die Erwachsenendarsteller, die mit großer Geste Komik erzeugen sollen und meist eher klamaukig wirken. Ganz anders dagegen die perfekt gecasteten Kinderdarsteller. Größtenteils Debütanten, beleben sie den Film mit ihrem natürlichen Charme, agieren vor der für sie ungewohnten Kamera vollkommen unbefangen und machen den Film letztlich dann doch zu einem großen Vergnügen."

03. Juli 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • filmrezensionen

Lida Bach mag den Film nicht. "Im lupenreinen Film-Idyll würde selbst Doris Day als unangepasste Rebellin erscheinen. Kinder werden den verklemmten Familienfilm kaum spannend finden. DER KLEINE NICK (DER KLEINE NICK Trailer) ist nicht altmodisch geworden, er war es wohl schon immer. Statt kindliche Unschuld zeigt er altväterlichen Konservativismus. Blickt man unter die blank polierte Oberfläche, stimmt das Werk traurig. Dass Kinder so reaktionär sein können wie DER KLEINE NICK (DER KLEINE NICK Trailer) will man kaum glauben. Andererseits gibt es da den anderen Nicolas (Sarkozy). Der war auch mal Kind. Gut, dass der kleine Nick nicht weiß, was er werden will."

02. Juli 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • Filmbewertungsstelle Wiesbaden

"Das Ganze ist verpackt in eine wunderschöne und ungeheuer liebevolle Ausstattung der späten 50er Jahre bis ins letzte Detail. Man hat das Gefühl in eine Comic-Zeichenwelt versetzt zu sein, so bilderbuchartig ist die Idylle, in der die Geschichte spielt. Auch die einzelnen Elemente der Geschichte werden mit viel Fantasie und umwerfender Spielfreude aller Darsteller umgesetzt. Man kommt aus dem Schmunzeln und aus der auf den Zuschauer übertragenen Fröhlichkeit nicht mehr heraus."

01. Juli 2010 | DER KLEINE NICK • Kritik • Der kleine Nick

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