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HOCHZEITSPOLKA

HOCHZEITSPOLKA

Regie Lars Jessen
Kinostart 30.09.2010
Genre Komödie

Kritiken • HOCHZEITSPOLKA

01. Oktober 2010 | HOCHZEITSPOLKA • Kritik • kultiversum.de

Denis Demmerle ist enttäuscht. "Regisseur Lars Jessen verstrickt sich mit HOCHZEITSPOLKA (HOCHZEITSPOLKA Trailer) in einem Dickicht deutsch-polnischer Klischees. Ihm und seinem Hauptdarsteller Christian Ulmen gelingt statt einer pointierten Culture-Clash-Komödie nur eine selten amüsante, meist platte Klamotte. ... Leider gelingt Lars Jessens polnische «Hochzeitspolka» ähnlich wenig, wie Neele Vollmars Bestseller-Verfilmung. Das Spiel mit Stereotypen und Klischees sorgt für einige derbe Scherze, scheitert aber meist."

30. September 2010 | HOCHZEITSPOLKA • Kritik • Die Tageszeitung

Barbara Schweizerhof entdeckt "Konstruktionsfehler dieser Komödie: In all ihren prägnanten kleinen Szenen und präzisen Beobachtungen wächst sie weit über das Niveau des Polenwitzes hinaus, reizt aber leider auch entsprechend weniger zum Lachen. Das hölzerne Spiel der deutschen Darsteller, ausgenommen Christian Ulmen, tut ein Übriges, und die Toten Hosen mit ihrer polnischen Version von "Eisgekühlter Bommerlunder" machen auch nicht gerade Reklame für den deutschen Humor."

30. September 2010 | HOCHZEITSPOLKA • Kritik • Der Tagesspiegel

Ratlosigkeit und ein gewisses Fremdschämen herrschte bei Kerstin Decker vor. "Die beste Erklärung für die irrititierende Abwesenheit von Komik in HOCHZEITSPOLKA (HOCHZEITSPOLKA Trailer) wäre, dass wir über derlei rocker-spießer- und deutsch-polnische Gegensätze längst hinaus sind. Zumal der Film die interessantesten Differenzen ohnehin nicht aussprechen kann: So hat – wie der polnische Co-Autor und Co-Regisseur Przemyslaw Nowakowski weiß – das Polnische kein Wort für Spießer. Also gibt es den ganzen Konflikt nicht, nicht diese Selbstgefälligkeit im Wohlsein. Przemyslaw Nowakowski fasst dies in die schöne Wendung, die Polen hätten eher einen "Nachholbedarf an überschaubarem Wohlstand". Jens Jessen wiederum war durch die viel kosmopolitischere Daseinsweise der Polen sehr beeindruckt."

30. September 2010 | HOCHZEITSPOLKA • Kritik • Berliner Zeitung

Fies und intelligent nennt Jan Brachmann die HOCHZEITSPOLKA (HOCHZEITSPOLKA Trailer). "Lars Jessen, Przemyslaw Nowakowski und Ingo Haeb haben ihn sich ausgedacht. Das Drehbuch ist vermint, aber weniger wegen Polenwitzverdrehungen wie dieser, wenn vier Deutsche auf der Flucht verzweifelt ausrufen: "Wir können den Polen doch kein Auto klauen!" Sondern vielmehr, weil es einen Typus ins Schlaglicht zerrt, über den sich zu ärgern viele schon müde geworden sind: den hässlichen Wessi - und zwar in mannigfacher Gestalt. Das ist nämlich der famose Trick dieses Films: Wie kann man den hässlichen Wessi in seiner Dummheit, seiner geistigen Verfettung, seiner Arroganz und Ignoranz zeigen, ohne wieder innerdeutsche Empörung oder gelangweiltes Abwinken hervorzurufen?"

30. September 2010 | HOCHZEITSPOLKA • Kritik • schnitt.de

Für Daniel Bickermann will "HOCHZEITSPOLKA (HOCHZEITSPOLKA Trailer) "unmißverständlich eine Komödie sein und zieht auch entsprechend vom Leder. Man muß dafür dann doch auf manches Klischee, wie die Stripperin beim Junggesellenabschied, zurückgreifen. Aber solche und ähnliche Situationen entwickeln keine echte Komik, die Pointendichte bleibt einfach zu spärlich. Es ist nicht so, daß viele Witze in die Hose gehen würden, es gibt nur eindeutig zu wenige davon. Für ernstere Momente wiederum fehlt das echte Drama oder die Figurentiefe (wie gesagt: Frieder Schulz). Ganze Szenen verstreichen so ohne echte Zuspitzung in Pointen oder Erkenntnissen, ganze Teile des Films verschwinden daher sofort wieder aus dem Gedächtnis, und im Rückblick wirkt das ganze denn leider eher dünn."

23. September 2010 | HOCHZEITSPOLKA • Kritik • filmrezension.de

Lida Bach kann HOCHZEITSPOLKA (HOCHZEITSPOLKA Trailer) nichts abgewinnen. "Dass Fördergelder für das niveaulose Projekt ausgegeben wurden, stimmt traurig. Von den "versteckten Vorzügen", die Gosia ihrem Gatten attestiert, besitzt der unansehnliche Film HOCHZEITSPOLKA (HOCHZEITSPOLKA Trailer) nicht einen. Selbst ein hartnäckiger Störer wie Jonas hat da ein Einsehen: "Ich denke, es wäre ein sehr guter Moment, den Leuten zu sagen, dass hier bald Feierabend ist." Man hofft, nach der filmischen Trauerveranstaltung hat es sich auch mit Christian Ulmens Komikerlaufbahn ausgetanzt."

17. September 2010 | HOCHZEITSPOLKA • Kritik • br-online.de

Über die plumpen Polenwitze konnte Margret Köhler nicht lachen. "Das Fehlen jeglicher "Political Correctness" verleiht dem Tohuwabohu anfänglich einen etwas rauen Charme, der aber durch penetrante Redundanz rapide an Wirkung verliert. Beide Seiten kriegen ihr Fett ab, was vielleicht auch an der Co-Regie und Co-Autorenschaft von Przemyslaw Nowakowski liegt. Gepfefferter Humor, nicht selten auch tief unter der Gürtellinie, der Verbindendes und Trennendes hervorhebt, mischt sich mit teilweise gelungener Situationskomik. Das macht die Gratwanderung zur Klamotte nur leidlich erträglich."

09. September 2010 HOCHZEITSPOLKA • Kritik • doppelpunkt.de

Dieter Oßwald kann dem Ganzen nichts abgewinnen. "Komisch ist an dieser HOCHZEITSPOLKA (HOCHZEITSPOLKA Trailer) lediglich, dass es für dieses Nichts an Ideen gut 1 Million Euro Fördergelder gibt – für einen Film, der fast nur an einem Schauplatz spielt. Noch komischer, dass der Drehbuchautor tatsächlich als Professor für Anfängerbetreuung Film an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg tätig ist. Weshalb Christian Ulmen hier mitspielt? Vermutlich als Lockvogel von „Verstehen Sie Spass" für einen Streich, bei dem deutschen Förderbürokraten eine Komödie vorgetäuscht werden soll."

01. August 2010 | HOCHZEITSPOLKA • Kritik • programmkino.de

Letzlich laufen die satirischen Ansätze für Michael Meyns "ins Leere, ebenso wie manche Volten, die das Drehbuch schlagen muss, um Konflikte zu kreieren und wieder zu lösen. Allein die Schauspieler können durchweg überzeugen, allen voran Christian Ulmen, der einmal mehr den leicht verunsicherten Helden spielt, der weniger durch eigene Aktivität, als betonte Passivität in chaotische Situationen gerät. Bleibt nur zu hoffen, dass HOCHZEITSPOLKA (HOCHZEITSPOLKA Trailer) nicht der letzte Versuch ist, sich auf komödiantische Weise mit dem schwierigen deutsch-polnischen Verhältnis zu beschäftigen. Trotz mancher interessanter Ansätze und schöner Momente ist in diesem Feld jedenfalls noch einige Luft nach oben."

01. Juli 2010 | HOCHZEITSPOLKA • Kritik • Hochzeitspolka

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