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LONDON NIGHTS

LONDON NIGHTS

Regie Alexis Dos Santos
Kinostart 12.08.2010
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • LONDON NIGHTS

09. August 2010 | LONDON NIGHTS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Viele Momente in LONDON NIGHTS (LONDON NIGHTS Trailer) sind laut Nino Klingler "von bemerkenswerter Schönheit. Aber es ist eine explizit stilisierte Schönheit. Wenn schon die großen Erzähl- und Bedeutungsbogen ins Leere stürzen, dann weich und elegant. Viel Wong Kar-Wai steckt in den gleitenden Bewegungen der Kamera, der gedeckten, tief dunkel leuchtenden Farbpalette zwischen Grün, Karmesin und Ocker, dem analogen Bild, den gedehnten Zeiten. Nicht nur optisch erweist Dos Santos dem Chinesen seine Referenz, es gibt sogar eine kleine Stewardess-Nebengeschichte, die CHUNKIMG EXPRESS zitiert."

12. August 2010 | LONDON NIGHTS • Kritik • Berliner Zeitung

Für Peter Uehling ist der Regisseur sehr gut darin, "einen hautnah, nein: porentief beobachteten Film zu drehen, der dennoch in keinem Moment naturalistisch ist, sondern durch und durch metaphorisch. Er ist vollgestopft mit Filmzitaten ... Das geschieht kunstvoll unaufdringlich, zeigt aber, dass der Regisseur die dokumentarische, quasi ethnologische Perspektive nicht naiv einnimmt. Deswegen erwartet man auch, dass der Film seine lange getrennt durch die Großstadt streunenden Protagonisten am Ende zusammenbringt. Das geschieht dann auch, aber nicht im Sinne eines Sich-Findens, das eine Geschichte abschließen würde."

12. August 2010 | LONDON NIGHTS • Kritik • Die Tageszeitung

LONDON NIGHTS fängt laut Nina Scholz eine "Stimmung, ein Lebensgefühl ein, nicht zuletzt mit der Musik von Indie-Bands wie den Tindersticks oder Plaster of Paris. Am Ende des Films finden sich Vera und Axl inmitten eines Videodrehs in ihrem Wohnzimmer wieder, und für einen kurzen Moment wird klar: Alexis Dos Santos hätte kein Problem gehabt, die richtigen Bilder für diese Musik zu liefern; doch seine Aufnahmen fügen sich nicht so recht zu einem Film zusammen."

11. August 2010 | LONDON NIGHTS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler fragte sich bei LONDON NIGHTS (LONDON NIGHTS Trailer), ob er wunderbar poetisch oder eher grandios bescheuert ist. Die Antwort liegt irgendwo dazwischen. "Alexis Dos Santos setzt fast nur auf Source-Musik, bei der die Musik auf eine Quelle im Bild zurückgeht, so als sei ein klassischer Soundtrack zu weit weg von den Figuren. Ein bisschen erinnert das an Michael Winterbottoms 9 SONGS, wo das Hören von Indiebands in schöner Zwangsläufigkeit zu ungemachten Betten führt. Anscheinend ist auch Alexis Dos Santos auf der Suche nach einem Vater und hat sich entschieden, es mit mehreren auf einmal zu probieren."

06. August 2010 | LONDON NIGHTS • Kritik • schnitt.de

Christian Lailach ist überaus angetan. "Die Offenheit und Anonymität des Urbanen, die ein Gefühl der Unabhängigkeit sublimieren, treffen zwar immer wieder – völlig zurecht – auf die Realität. Doch einerseits ist diese doch meist ein wenig anders gestrickt und endet andererseits nicht in zermarternder Perspektivlosigkeit, sondern gibt sich dem Zufall hin, der imstande ist, der momentanen Lebenseinstellung der Protagonisten eine wundersame Dynamik zu verleihen. All das mag letztlich doch wieder fernab der vorherrschenden Alltäglichkeit eine Kunst- und Traumwelt propagieren, doch gelingt es Alexis Dos Santos über LONDON NIGHTS (LONDON NIGHTS Trailer) hinaus ein positives Bild zu zeichnen."

01. August 2010 LONDON NIGHTS • Kritik • doppelpunkt.de

Dieter Oßwald kann LONDON NIGHTS (LONDON NIGHTS Trailer) nicht viel abgewinnen. "Regisseur Alexis Dos Santos setzt bei seinem zweiten Spielfilm statt auf Story vor allem auf Atmosphäre, Indie-Soundtrack sowie übercoole Bilder, um sein urbanes Lebensgefühl einer verpeilten Generation von Nachtgestalten zu inszenieren. Während die Figuren mangels Charisma und Charaktermasse eher fahl als faszinierend ausfallen, wirken die holprigen Akteure wie aus einem selbst gestrickten YouTube-Video."

01. August 2010 | LONDON NIGHTS • Kritik • programmkino.de

Hendrike Bake ist durchaus angetan. Beim Regisseur Alexis Dos Santos finden "vertraute Elemente zu einem überzeugenden Ganzen zusammen. Das Ergebnis ist weniger das Porträt einer Generation als das eines Gefühls. LONDON NIGHTS (LONDON NIGHTS Trailer) zelebriert einen Schwebezustand zwischen Leichtigkeit, Sehnsucht und Melancholie, in dem Tage, Tätigkeiten und Menschen absichtslos ineinander fließen. In Zeiten, in denen es auch im Film meistens darum geht, möglichst effektiv erwachsen zu werden, ist das fast schon eine Utopie."

01. August 2010 | LONDON NIGHTS • Kritik • schnitt.de

Christian Lailach sieht viel Tiefsinniges. "All das mag letztlich doch wieder fernab der vorherrschenden Alltäglichkeit eine Kunst- und Traumwelt propagieren, doch gelingt es Alexis Dos Santos über LONDON NIGHTS (LONDON NIGHTS Trailer) hinaus ein positives Bild zu zeichnen. Ohne die grundsätzlichen und immer wiederkehrenden Ungewißheiten in einer Welt, die diese zu verbreiten sucht. Auch wenn der ein oder andere Traum mit der Zeit zerrinnt, steht der nächste bereit, geträumt zu werden. Was hält dich davon ab, dem nächsten Tag einfach so und ohne Erwartungen gegenüberzustehen? Viel. Doch im Grunde auch nichts."

01. August 2010 | LONDON NIGHTS • Kritik • strandgut.de

Claus Wecker entdeckt ein Problem. "Der Film ist so sehr auf "Atmosphäre" aus, auf die Darstellung eines diffusen Lebensgefühls, daß er selbst diffus wird. Fernando Tielve als Axl, Déborah Francois als Vera und Michiel Huisman als unbekannter Fremder spielen ihre Rollen überzeugend. Aber der Film ruht sich gewissermaßen auf ihren Gesichtern aus, klebt mit einer unruhigen Handkamera an ihnen, statt ein phantasievoll-differenziertes Bild der handelnden Personen zu zeichnen."

01. Juli 2010 | LONDON NIGHTS • Kritik • London Nights

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. Februar 2009 | LONDON NIGHTS • Kritik • Berlinale

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