Inhalt • GROUPIES BLEIBEN NICHT ZUM FRÜHSTÜCK
Lila (Anna Fischer) ist 17 Jahre alt und hat ein Jahr als Austauschschülerin in den USA gelebt. Jetzt ist sie froh, wieder zuhause in Deutschland zu sein und wird von ihrer Familie ebenso sehnsüchtig erwartet. Erstaunt muss sie allerdings feststellen, dass sich einiges verändert hat. Zum Beispiel ihre jüngere Schwester Luzy (Amber Bongard), die auf einmal eine Band namens "Berlin Mitte" hört und ganz hysterisch wird, wenn der Leadsänger Chriz irgendwo auftaucht.
Crew • GROUPIES BLEIBEN NICHT ZUM FRÜHSTÜCK
Regie: Marc Rothemund
Darsteller: Nina Gummich, Kostja Ullmann, Roman Knizka, Inka Friedrich, Anna Fischer ...
Verleih/Copyright: Walt Disney
Kritik • GROUPIES BLEIBEN NICHT ZUM FRÜHSTÜCK • 01. August 2010 • programmkino.de
Michael Meyns ist irgendwie enttäuscht. "Etliche Konflikte sind bis zum Happy End zu überwinden, dass dann zwar etwas arg naiv daherkommt, aber so muss das in einer Teenie-Romanze fraglos sein. Dass die Chance verschenkt wurde, nebenbei etwas über die Machenschaften der Musikindustrie zu erzählen ist schade. Mehr als Andeutungen über den Druck, den Chriz und seine Band erleiden, die Opfer, die sie für ihren Erfolg und ein durchgeplantes Leben bringen müssen, macht der Film nicht. Das ist insofern schade, als Marc Rothemunds Film mit ein bisschen mehr Substanz, mit etwas weniger konventionellen Klischees, ein wirklich guter Film hätte werden können und nicht "nur" die charmante Teenie-Romanze, die er letztlich ist."