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ATTENBERG

ATTENBERG

Regie Athina Rachel Tsangari
Kinostart 10.05.2012
Genre Drama

Kritiken • ATTENBERG

10. April 2012 | ATTENBERG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"ATTENBERG (ATTENBERG Trailer) ist ein mutiger, unorthodoxer Film", lobt Martin Gobbin. "Obwohl er sich über Festivals primär an ein internationales Publikum richtet, stecken die lakonischen Stakkato-Dialoge voller Wortspiele, die kaum übersetzt werden können. Die Bilder werden zwar oft von Musik aus dem Off begleitet – gleichzeitig aber bricht Tsangari die dadurch geschaffenen Stimmungen immer wieder und macht den Einfluss der Musik bewusst, wenn Songs fragmentarisch bleiben, abrupt abgebrochen werden oder zu der jeweiligen Situation nur bedingt passen."

10. Mai 2012 | ATTENBERG • Kritik • getidan.de

"Selbst wer in einer von der so genannten „sexuellen Revolution“ stark geprägten Gesellschaft, wie der deutschen, lebt, entdeckt eine manchmal komische, oft sogar erschreckende Nähe zu den Protagonisten und deren Problemen. Die werden, wie auch?!, im Film nicht gelöst. Glücklicherweise werden auch keine hübsch verpackten Weisheiten angeboten", schreibt Peter Claus.

10. Mai 2012 | ATTENBERG • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala schreibt über die ungewöhnlichen Mädchen in diesem "wunderseltsamen" Film und erkennt die Verbindung beider und der Regisseurin zum Tanz.

10. Mai 2012 | ATTENBERG • Kritik • Berliner Zeitung

Daniel Kothenschulte schreibt über den besonderen Stil von ATTENBERG (ATTENBERG Trailer), der nur zu offensichtlich erkennen lässt, dass die Regisseurin eine erfolgreiche Choreographin ist.

09. Mai 2012 | ATTENBERG • Kritik • kunstundfilm.de

Bela Akunin bezeichnet ATTENBERG als kruden Film-Kommentar zur griechischen Dauerkrise. "Welchen Charakterzüge oder dramaturgische Funktion ihre Figuren haben, bleibt in der Privatmythologie der Regisseurin verborgen. Was die schräge Coming-of-age-Story eines isolierten Teenagers schwer erträglich machte, würde der Film nicht von seiner Hauptdarstellerin getragen: Ariane Labed spielt die Spätzünderin, die sich zögerlich auf ihre Mitmenschen einlässt, mit der unterdrückten Wut eines trotzigen Backfischs."

09. Mai 2012 | ATTENBERG • Kritik • schnitt.de

Andreas Strasser hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Der Film ist ganz bezaubernd fotographiert und die Charaktere gewinnt man anfangs schnell lieb: Man möchte ihnen regelrecht die Chance geben, zu erblühen. Doch leider versandet dies in einer allzu gewollten Komik und Figurenführung, die vom Wesentlichen und der möglichen Fallhöhe des Dramas gänzlich ablenkt."

08. Mai 2012 | ATTENBERG • Kritik • filmgazette

Diese angenehm unsentimentale Coming-of-age-Story mündet laut Marit Hofmann "nicht darin, dass die junge Frau in der Krise endlich erwachsen wird und sich ins System fügt. Die Anthropologin wider Willen, die man nie lächeln oder gar flirten sieht, klopft gesellschaftliche Konventionen auf ihren Gehalt ab: Was kann sie davon übernehmen, und was kann ihr gestohlen bleiben?"

20. März 2012 | ATTENBERG • Kritik • programmkino.de

"Vor allem aber ist ATTENBERG (ATTENBERG Trailer) einer jener Kunstfilme, der viele Skurrilitäten aneinanderreiht, fraglos mit großer Überlegung und formaler Strenge aufzuwarten weiß, sich aber doch seiner eigenen Kunstfertigkeit allzu sehr bewusst ist", so Michael Meyns Fazit.

03. Juni 2011 | ATTENBERG • Kritik • groarr.ch

Für Daniel Paredes ist ATTENBERG "auch als Plädoyer für junge, starke Frauen in einem trostlosen Umfeld; als ein Buddy-Movie zwischen Vater und Tochter und nicht zuletzt auch als Dokumentation über uns Menschen, die wir uns manchmal animalischer verhalten, als uns vielleicht bewusst ist."

21. Januar 2011 | ATTENBERG • Kritik • Die Presse

Christoph Huber nahm schrägen Wortzwitz und Musikekstase wahr und entdeckt eine schillernde Mixtur, die die Regisseurin "unbekümmert, doch detailpräzis kredenzt: sorgfältige minimalistische Tableaus als Stationen eines Entwicklungsromans, garniert mit existenzieller Panik, schrägem Wortwitz und modernistischer Landschaftsstudie. Als unvergesslicher Kontrapunkt dienen tänzerische Choreografien."

11. September 2010 | ATTENBERG • Kritik • outnow.ch

"Als Zuschauer ist man der merkwürdigen Verhaltensweisen und der geschmäcklerisch wirkenden Szenen jedenfalls bald mal überdrüssig. Anita Rachel Tsingaris Werk ist ein Film, der ertragen werden muss. Das beste daran ist der Soundtrack, der unter anderem aus Stücken der New-Wave-Band Suicide besteht. Der Bandname spricht Bände."

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