| Regie | Takashi Miike |
Florian Keller ist begeistert: "Die erste Stunde ist ein rhetorisches Vorgeplänkel, der Rest ein zweistündiger Showdown, in dem auch das Ethos der Samurai stilgerecht in den Dreck gezogen wird. Der Film steigert sich in eine barbarische Grandezza, bis gar nichts mehr übrig ist vom edlen Habitus der ersten Hälfte."
Rüdiger Suchsland sah einen "Samurai-Film, kühl und pur, auf seine Essenz reduziert essential killing. Das Remake des gleichnamigen Klassikers von Eichi Kudo von 1963. Aber eben kein "Miike-Film", fast völlig ohne die Miikismen originellstmöglicher Kinobrutalität. Mehr wirkt alles wie eine Akira Kurosawa-Hommage, so ruhig und gradlinig und in sich ruhend."
Viel Kitsch entdeckt Peter Claus, "doch weil er den durchweg leicht ironisch bricht, macht das dann Spaß. Sein Samurai-Spektakel erfreut durch nahezu völligen Verzicht auf Effekte, die am Computer erzeugt werden. Die Story um 13 Männer, die anno dunnemals zum Wohl des Landes einen widerlichen, sadistischen Herrscher umbringen wollen, hat Rasanz. Die Kampfszenen sind exquisit choreographiert, das Schauspiel fesselt, und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Beste Unterhaltung."
Aliki Nassoufis glaubt, dass der Film bestens Quentin Tarantino gefallen könnte. "Pfeile schiessen mit voller Wucht in Körper, Brücken fliegen in die Luft, brennende Stiere trampeln Gegner tot und natürlich schwingen die Samurai gekonnt und schön choreografiert ihre Schwerter. 13 ASSASSINS (2010) (
) mutet wie das Samurai-Einmaleins des Tötens an und variiert dabei die Genre-Elemente wie Ehre und Selbstaufgabe."
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