Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN

DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN

Regie Saverio Costanzo
Kinostart 11.08.2011
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN

09. August 2011 | DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Michael Fleig erklärt DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN (DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN Trailer) auf mathematische Weise. "Giordano begründet die Metapher der „Primzahlen“ mit der Existenz von Primzahlzwillingen. Dies sind zwei Primzahlen, die durch eine Zahl dazwischen getrennt sind. So wie die 12 stets zwischen der 11 und der 13 steht, steht auch immer etwas zwischen Alice und Mattia. Möchte man das Bild der Primzahlen in Bezug auf Costanzos Werk aufgreifen, diesmal in der geläufigen Definition ihrer Unteilbarkeit, lässt sich der Film als Gegenstück dazu betrachten. Er vermag in Teilstücken gelegentlich zu faszinieren, ist aber gerade als ein Ganzes problematisch."

10. September 2011 | DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN • Kritik • getidan.de

Peter Claus entdeckte "viel Elend, sehr viel Nebel und jede Menge schicksalsschwere Musi. Der Film will einen unentwegt zum Schneuzen bringen – und erreicht genau deshalb nix. Streckenweise durchaus spannend, geht einem der Kitsch gehörig auf die Nerven."

12. August 2011 | DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN • Kritik • textezumfilm.de

Nicht ohne Hoffnung verließ José García das Kino und lobt vor allem die Hauptdarstellerin. "Als beeindruckend darf insbesondere die intensive Darstellung der Alice durch die sichtlich abgemagerte Alba Rohrwacher bezeichnet werden, die ihrer Figur auch mit ihren konzentrierten Blicken und Gesten höchste Authentizität verleiht."

12. August 2011 | DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen sah einen spannungsarmen Film. "Außer überraschungsfreiem Heranwachsen zweier Bürgerkinder passiert nicht viel. Wo der Roman ihre Hemmungen und Komplexe ausführlich in inneren Monologen ausbreitet, bleiben ihnen auf der Leinwand nur lange Blicke und sehnsüchtige Seufzer. Ihre wortkarge Introvertiertheit verkörpern Alba Rohrwacher und Luca Marinelli perfekt – zu perfekt für einen Kinofilm."

10. August 2011 | DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN • Kritik • schnitt.de

Sven Lohmann lobt die ausgesprochene Lust an der visuellen Gestaltung bei dem Film. "Die Kamera findet ausdrucksstarke Bilder, spielt mit Unschärfe und Farbe, und wenn Alice sich am Schluß verstörende Psychotrips fährt, dann ist dieser Film für ein paar Momente schon großes Kino. Die überschwengliche Freude an den Zeitsprüngen hingegen mag geistig noch zu verkraften sein, stört aber letztendlich, wenn sie ins Prätentiöse umschlägt: Der ganze Film wird dadurch – unnötig – kleinteilig und schlecht konsumierbar."

02. August 2011 | DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN • Kritik • filmtabs

DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN (DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN Trailer) konnte Günter H. Jekubzik nicht durchgehend zu interessieren. Regisseur Saverio Costanzo "hat die Literaturverfilmung in dichten Bildern inszeniert. Vor allem der bei uns seltene Genuss der Alba Rohrwachter (I AM LOVE (I AM LOVE Trailer)), die für diese Rolle extrem abmagerte, garantiert exzellentes Schauspiel. Auch Luca Marinelli und Isabella Rossellini überzeugen. Doch im Schwelgen in Schwermut setzt der Film das Interesse an ihm aufs Spiel."

01. August 2011 | DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN • Kritik • artechock.de

Anna Edelmann taumelte "nach dem Nachspann von den Bildern beduselt aus dem Kinosaal, als hätte man die Nacht in einer Discothek verbracht. Erst auf dem ausnüchternden Heimweg fallen einem langsam wieder all die vermeintlich tiefsinnigen Dialoge auf, die einen inzwischen peinlich berühren. Und der hartnäckige Ohrwurm von "Yes Sir, I can Boogie", der anfänglich so gut gelaunt war, verwandelt sich immer mehr in ein nerviges Tinnitusrauschen."

29. Juli 2011 | DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN • Kritik • filmering.at

Michael Föls ließ sich nicht überzeugen. "Die Einsamkeit der Primzahlen (Die Einsamkeit der Primzahlen Trailer) ist ein teilweise konfuser und äußerst mühseliger Film. Regisseur Saverio Costanzo hat sichtlich Mühe die verschiedenen Ebenen zu einem halbwegs kohärenten Film zusammenzufügen - genauer gesagt gelingt ihm dies in keiner Sekunde. Zwar schafft er es visuell durchaus die zeitlich voneinander getrennten Storyfäden zu verknüpfen, aber trotzdem fügt sich das alles nie so wirklich zusammen. Gerade, da man sich so bemüht hat zu verhindern, dass der Film in einzelnen Episoden zerfällt, wirken die Zeitebenen des Films an manchen Stellen etwas verwirrend."

22. Juli 2011 | DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN • Kritik • f-lm.de

Martin Gobbin war berührt. "Neben dem fesselnden, achronologisch erzählten Plot fasziniert Die Einsamkeit der Primzahlen (Die Einsamkeit der Primzahlen Trailer) vor allem mit seiner bedrückenden Atmosphäre und den surrealistischen Stilisierungen, die einen geradezu hypnotischen Sog entwickeln."

11. September 2010 | DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN • Kritik • outnow.ch

"So ist DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN (DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN Trailer) von Saverio Costanzo zwar eine markante Steigerung zu seinem letzten Film PRIVATE. Denn mittlerweile gelingt es dem Italiener, in seinen Geschichten Thrill zu generieren. Bei einer Literaturverfilmung über die zerstörerische Liebe zweier gesellschaftlicher Aussenseiter sind Suspense und Horrorfilm-Hommagen aber irgendwie unangebracht."

10. September 2010 | DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN • Kritik • Der Tagesanzeiger

Aliki Nassoufis schreibt: Die Grundidee von DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN (DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN Trailer) "birgt dramatisches Potenzial, doch das nutzt Saverio Costanzo leider kaum. Denn auch wenn es um die Überwindung von Einsamkeit geht, so entwickelt der Regisseur die Geschichte lange Zeit nicht - obwohl die Zuschauer schon längst wissen, auf was er hinaus will. Hinzu kommt, dass die Hauptdarsteller dermassen hölzern agieren, dass es schwer fällt, ihnen Mitgefühl entgegenzubringen."

10. September 2010 | DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala ist irgendwie enttäuscht. "Saverio Costanzos Verfilmung ist sein Bemühen um Bestnoten in Sachen Literaturadaption in jeder Einstellung anzusehen. In ausgesucht behutsamer Ausführlichkeit lernt der Zuschauer die von Alba Rohrwacher und Luca Marinelli mit einiger Hingabe verkörperten Protagonisten kennen: Er erduldet mit ihnen die immer wieder erneuerten Annäherungsqualen, wandelt mit ihnen in langen Rückblenden durch Gewittergüsse und Nebelgewalle der spätestmöglichen Konfrontation mit ihren Kindheitstraumata entgegen - und dann ist der Film nach 118 Minuten aus, ohne dass die Liebe angefangen hätte."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,60165