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SUCKER PUNCH

SUCKER PUNCH

Regie Zack Snyder
Kinostart 31.03.2011
Genre Fantasyfilm, Actionfilm

Kritiken • SUCKER PUNCH

30. März 2011 | SUCKER PUNCH • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Martin Gobbin kann dem Film nicht viel abgewinnen. "Die unzweckmäßig knappe Bekleidung der Frauen und die nerdigen CGI-Szenarien entlarven SUCKER PUNCH (SUCKER PUNCH Trailer) als erotisiertes Action-Spektakel mit Objektifizierungs-Tendenz ... SUCKER PUNCH (SUCKER PUNCH Trailer) teilt zwar die Ausgangssituation des Klassikers von Milos Forman, interessiert sich aber nicht für unmenschliche Institutionen und operativ erzwungene Anpassung, sondern ist ausschließlich darum bemüht, männliche Fantasien im Stadium des Imaginativen zu erfüllen und so einen Fluchtpunkt gegenüber der Realität zu bieten, in der halbnackte Frauen selten im Zusammenhang mit ejakulierenden Maschinengewehren oder penetrierenden Schwertern auftreten."

31. März 2011 | SUCKER PUNCH • Kritik • Die Zeit

Zack Snyder inszeniert ein traumatisiertes Amazonen-Quintett, das auf Rache aus ist – ohne erkennbares Drehbuch und nur für Fans von konsequent durchsexualisierten Frauen, schreibt Martin Schwicket. "Bei aller intellektuellen Schlichtheit und voyeuristischer Evidenz ist SUCKER PUNCH (SUCKER PUNCH Trailer) jedoch nicht ohne filmische Kunst inszeniert. Zack Snyders Farb- und Bilderwelten sind stilistisch stringent und atmen ähnlich wie die Werke des versierten Genre-Recyclers Quentin Tarantino eine unbändige Lust am Filmemachen."

30. März 2011 | SUCKER PUNCH • Kritik • from beyond

"Was nützt die Fähigkeit der digitalen Inszenierung, mit der neue synästhetische Bereiche erforscht und ungeahnte filmemacherische Energien freigesetzt werden können, wenn sie wie bei Zack Snyder, Michael Bay und leider auch jüngst James Cameron letztlich keinerlei Komplexität mehr zuzulassen scheint. Wenn sie letztlich nur passive Erlebnisse schafft, die wie Computerspiele aussehen, aber durch ihre fehlende Interaktivität nicht einmal mit diesen konkurrieren können. Vielleicht ist die sukzessive Reduktion jedweder Intelligenz in Zack Snyders Filmen eine Antwort auf genau diesen Widerspruch. To be continued."

30. März 2011 | SUCKER PUNCH • Kritik • Der Spiegel

David Kleinigers ist geradezu abgenervt. "Dieser Film gibt seine Peinlichkeiten als Provokation aus, reduziert in letzter Konsequenz alle weiblichen Figuren auf fremdbestimmte Fetischobjekte, und verkauft diese sexistische Altherren-Weltsicht dann auch noch als postfeministische Ironie. Somit ließe sich die Arbeit Zack Snyders, der pikanterweise erstmals ein eigenes Drehbuch verfilmte, im Fall von SUCKER PUNCH (SUCKER PUNCH Trailer) auch eher so zusammenfassen: Dieser Regisseur hat alles gesehen, aber nichts verstanden. Und wer das für einen genialischen Wurf hält, lässt sich auch eine Kloschüssel als Füllhorn andrehen."

30. März 2011 | SUCKER PUNCH • Kritik • Frankfurter Rundschau

Ganz offensichtlich handelt es sich hier um die genau kalkulierte Herzensangelegenheit eines Autorenfilmers, glaubt Michael Kohler. "Zack Snyder hat sich gefragt, wem – außer ihm selbst – ein Film gefallen würde, in dem die verfolgte, leicht geschürzte Unschuld durch finstere Fantasywelten saust, alles kurz und klein schießt und sich am Ende reif für einen Erholungsurlaub in der Matrix glaubt. Die Antwort lautet: Männern, Genrefans (falls das nicht das gleiche ist) und postfeministischen Feministinnen. Ob alle gleich gut bedient werden, wage ich zu bezweifeln, am fehlenden Aufwand hat ein mögliches Nicht-Gefallen jedenfalls nicht gelegen."

28. März 2011 | SUCKER PUNCH • Kritik • bummelkino.de

"Das Drehbuch-Team Steve Shibuya und Zack Synder hat eine schlechte Arbeit abgeliefert. Die visuell starke Geschichte besitzt eine banale Videospiellevel-Struktur inklusive Endgegner, die sich mehrfach wiederholt. Zack Snyder hat somit einen mittelmäßigen B-Film abgedreht, ihn mit seinem bekannten Edelguss überschüttet und die Fanboys spritzen freudig ab. ... Nein, denn die Geschichte dieses eintönigen und humorlosen Action-Kitsches ist äußerst dürftig. SUCKER PUNCH (SUCKER PUNCH Trailer) ist am Ende eine bildschöne Wundertüte, die nach dem Öffnen kurz Puff macht."

28. März 2011 | SUCKER PUNCH • Kritik • filmstarts.de

Jan Hamm ist begeistert. "SUCKER PUNCH (SUCKER PUNCH Trailer) ist eine scharfsinnige Beobachtung zur Vereinnahmung der Frau durch eine von Männern entworfene Popkultur, ein berauschend inszeniertes Gender-Essay – kurz: einer der mutigsten, ehrlichsten und intelligentesten Mainstream-Filme der vergangenen Jahre. ... Ja, es ist ein infantil-voyeuristischer Hochgenuss, knapp bekleidete Mädchen beim Zusammenschießen von Samurai-Ungeheuern, Zombie-Soldaten und finsteren Orks zu beobachten. Zack Snyder betont, er wolle damit keine verhohlene Sexphantasie, sondern bloß tatsächliche Entertainment-Entwürfe auf die Leinwand projezieren."

28. März 2011 | SUCKER PUNCH • Kritik • outnow.ch

"SUCKER PUNCH (SUCKER PUNCH Trailer) ist Kino fürs Auge. Der Film enthält ein paar der besten Actionszenen der letzten Jahre, wobei man sich jedoch zwischendurch durch eine Story quälen muss, die nicht wirklich spannend ist, geschweige denn dramatisch oder interessant. Zack Snyder hat somit seinen bisher schwächsten Film inszeniert. Wie gut, dass sein kommender Superman: Man of Steel wieder auf einem Comic basiert und er so das Geschichteschreiben den Profis überlassen kann."

28. März 2011 | SUCKER PUNCH • Kritik • filmtabs

"Ein heftiger Punch aus Drama und Musik eröffnet diese bitter-süße Kino-Attacke. ... Leider folgt der Film nicht der Frauen-Power der Songs. Diese süßen Punch-Girls sind keine Rebellinnen wie das TANK GIRL im Film von Rachel Talalay. Sie bleiben Opfer, egal wie viele Zombie-Soldaten oder spiegelnde C-3PO-Imitate umgebracht werden. Ihr einziger Wunsch bleibt, wieder nach Hause zu können, was letztlich auch nur eine Illusion ist, wie das letzte Bild mit der Vogelscheuche aus "Zauberer von Oz" zeigt."

23. März 2011 | SUCKER PUNCH • Kritik • br-online.de

Gebhard Hölzl sah Überwältigungskino mit Augenzudrücken. "Fetisch-Visionen, Altherrenfantasien, MATRIX, WATCHMEN, Musikclips schneller geschnitten als Maschinengewehrsalven und dazu CGI-Tricks modernsten Standards. Pures Überwältigungskino. Mr. Zack Snyder macht seinem Vornahmen alle Ehre, wie ein (Superhelden-) Comic mutet seine Materialschlacht an, die sich dadurch auszeichnet, dass sie auch Herz besitzt. Bedingung, um sich bestens zu unterhalten ist jedoch, auf jegliche Wahrscheinlichkeitskrämerei zu verzichten und auch in Sachen political correctness beide Augen kräftig zuzudrücken."

01. Juli 2010 | SUCKER PUNCH • Kritik • Sucker Punch

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