MAX SCHMELING

film-zeit Film: MAX SCHMELING
Regie Uwe Boll
Kinostart 07.10.2010

Inhalt • MAX SCHMELING

Die Höhen, Tiefen und auch die bedeutendsten Abschnitte der Karriere von Max Schmeling – von der ersten Weltmeisterschaft bis zu seinem letzten Auftritt im Ring. In seinem finalen Kampf trifft der Schwergewichtsweltmeister auf seinen Gegner Richard Vogt und muss eine Niederlage nach Punkten hinnehmen...

Kritiken • MAX SCHMELING

08. Oktober 2010 | Kritik •

Laut Martin Krauß ist Uwe Boll mit MAX SCHMELING (film-zeit Trailer: MAX SCHMELING) nur auf eine schlichte Heldengeschichte aus. Die "Gleichgültigkeit gegenüber der Geschichte durchzieht den Film. Um das Leben des Boxers zu erzählen, hat sich Boll eine Rahmenhandlung einfallen lassen, die pathetisch und einfallslos zugleich ist. Nachdem Schmeling 1941, als er mit seiner Fallschirmjägertruppe Kreta überfiel, verwundet wurde, erfindet Uwe Boll seinem Helden einen englischen Soldaten, mit dem der sich anfreundet, um ihm seine Geschichte erzählen zu können."

08. Oktober 2010 | Kritik •

Holger Gertz stellt sieben andere Boxerfilme vor.

07. Oktober 2010 | Kritik •

Uwe Boll, einst der schlechteste Regisseur der Welt, verfilmt Max Schmelings Leben – mit beachtlichem Ergebnis, findet Harald Peters. Er "war immerhin so klug, Henry Maske nur kurze Sätze zum Aufsagen zu geben, allerdings hat er es wohl versäumt, noch einmal gründlich über die Sätze rüberzuschauen. Hölzerne Dialoge, die hölzern gesprochen werden, haben mitunter den Effekt, dass Henry Maske so hilflos in den Kulissen herumsteht, dass man den seltsamen Impuls verspürt, ihn kurz in den Arm zu nehmen. Doch wie Archivaufnahmen belegen, wirkte auch Schmeling stets und auf rührende Weise fehl am Platz und redete in einem Tonfall, der mindestens eigenwillig war. Sein Charisma hat den Namen nicht verdient. Durch Uwe Bolls Schwäche in der Schauspielerführung wird Maskes Unvermögen dialektisch zu einer Spitzenleistung hochgeschaukelt: Einen besseren und überzeugenderen Max Schmeling hat man nie gesehen."

07. Oktober 2010 | Kritik •

Für Georg Seesslen wäre Trash schöner. "Uwe Boll und Henry Maske also haben einen Film über Max Schmeling gemacht, vom Boxen verstehen sie beide etwas, zu ihrem Helden haben sie ein ungebrochenes Verhältnis von Bewunderung und Sympathie. Daher ist nichts an diesem Film zynisch, große Jungs spielen große Jungs für große Jungs (und ein paar Mädchen mit unkonventionellem Geschmack). Und sie machen es auf herzzerreißend direkte Art, man sieht hier eine der großen Wahrheiten des Trash-Films, dass "dilettantisch" vor allem bedeutet, dass man etwas aus Liebe macht."

07. Oktober 2010 | Kritik •

Rührend nennt Jan Schulz-Ojala den Film. "Ein extremes Liebhaberprojekt also, Fremdschämen allemal inklusive. Irgendwann aber wandelt sich das in eine Anrührung um, und die extreme Sprödigkeit des Drehbuchs und des Hauptakteurs, gegen den die mimische und artikulatorische Wandlungsfähigkeit des frühen Arnold Schwarzenegger sich geradezu titanisch ausnimmt, gewinnt eine Art Charme. ... Für das Fachpublikum dürften die Boxszenen, darunter mit Mittelgewichtsweltmeister Arthur Abraham, am ergiebigsten sein. Der Laie freut sich eher an dem Aufwand, den die Nebendarsteller zur Kompensation der schauspielerisch zentralen Leerstelle treiben."

05. Oktober 2010 | Kritik •

Werner Busch stellt fest: Uwe Boll macht bei MAX SCHMELING (film-zeit Trailer: MAX SCHMELING) im Rahmen seiner Möglichkeiten alles richtig. "Auch hier: In der unvermeidlichen "Boxer-bereitet-sich-auf-seinen-großen-Kampf-vor"-Montagesequenz des Films gibt es ein Bild, in der MAX SCHMELING (film-zeit Trailer: MAX SCHMELING) während eines Trainingslaufs neben einer Parkbank steht, schweißnaß pumpt er Luft, die Fäuste auf die Hüften gestemmt, die breite Brust hebt und senkt sich, heroische Pose. Im Vordergrund, dem Parkteich, heroische Musik, schwimmt eine Ente sehr langsam durchs Bild. Dieses Bild ist der Film."

30. September 2010 | Kritik •

Julia Teichmann schaut auf den Hauptdarsteller. "Das Spiel von Henry Maske lässt mitunter an Reinactment denken; zu einem Dokudrama, das eine Biografie abarbeitet, fehlen praktisch nur noch ausführliche Originalaufnahmen und eine sonore Erzählstimme aus dem Off. Die Brüche, die eine Biografie erst spannend machen, werden im recht unpersönlich stagnierenden Heldenepos nicht angesprochen. Vielleicht ist das der Entstehungsgeschichte des Films geschuldet: Zwei Hamburger Millionäre, die ungenannt bleiben wollten, wünschten sich mit ihrem finanziellen Anstoß des Projekts ein Denkmal für Henry Maske."

30. September 2010 | Kritik •

Andreas Kurtz berichtet von der Premiere.

29. September 2010 | Kritik •

Der Film MAX SCHMELING (film-zeit Trailer: MAX SCHMELING) hat heute Kinopremiere, mit Boxer Henry Maske in der Hauptrolle. Jan Oberländer ist dessen Schauspiellehrer Arved Birnbaum begegnet.

28. September 2010 | Kritik •

Für Hartmut Scherzer haut der Regisseur Uwe Boll gehörig daneben. "Henry Maske, der Laiendarsteller, spielt Max Schmeling mit konzentrierter, ernster, emotionsloser Mimik. Der Zuschauer sieht mehr Maske als Maxe. Das Drehbuch macht einen Mann wortkarg, der tatsächlich ein höchst charmanter Plauderer und in der Berliner Künstlerszene eine unterhaltsame Persönlichkeit war. Der Film unterschlägt dies ebenso wie die lebenslustige Fröhlichkeit von Anny Ondra, Schmelings Frau. ... Das Boxen ist authentisch und das Beste des Films."

22. September 2010 Kritik •

Für Martin Schwarz ist dem Filmteam "ein ordentliches Biopic gelungen, stimmig im Setting, angefüttert mit dem nötigen Pathos und in den Nebenrollen überzeugend besetzt. Doch so ein Film steht und fällt natürlich mit dem Hauptdarsteller. Und da agiert der so sympathische Henry Maske derart steif, dass es fast körperlich weh tut. Nun könnte man sagen, Schmeling selbst war auch nicht gerade der lässige Charmeur in der Öffentlichkeit und tat sich, wenn man zeitgenössischen Aufnahmen glauben darf, eher schwer im Umgang mit den Medien. Insofern nähert sich der ungelernte Mime seinem Vorbild wieder an. Weh tut’s trotzdem."

01. Juli 2010 | Kritik •

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