Inhalt • MAX SCHMELING
Max Schmeling, der von 1930 bis 1932 Box-Weltmeister im Schwergewicht war, gehört zu den populärsten und auch erfolgreichsten deutschen Boxern aller Zeiten. Nun bekommt der 2005 verstorbene Sportler mit dem gleichnamigen Film von Regisseur Uwe Boll ein filmisches Denkmal. Der biografische Film zeigt die Höhen, Tiefen und auch die bedeutendsten Abschnitte der Karriere von Max Schmeling – von der ersten Weltmeisterschaft bis zu seinem letzten Auftritt im Ring. In seinem finalen Kampf trifft der Schwergewichtsweltmeister, der im Film von Henry Maske porträtiert wird, auf seinen Gegner Richard Vogt (Arthur Abraham) und muss eine Niederlage nach Punkten hinnehmen...
Crew • MAX SCHMELING
Regie: Uwe Boll
Darsteller: Susanne Wuest, Heino Ferch, Henry Maske, Angelina Noa
Verleih/Copyright: Central
Kritik • MAX SCHMELING • 07. Oktober 2010 • Der Tagesspiegel
Rührend nennt Jan Schulz-Ojala den Film. "Ein extremes Liebhaberprojekt also, Fremdschämen allemal inklusive. Irgendwann aber wandelt sich das in eine Anrührung um, und die extreme Sprödigkeit des Drehbuchs und des Hauptakteurs, gegen den die mimische und artikulatorische Wandlungsfähigkeit des frühen Arnold Schwarzenegger sich geradezu titanisch ausnimmt, gewinnt eine Art Charme. ... Für das Fachpublikum dürften die Boxszenen, darunter mit Mittelgewichtsweltmeister Arthur Abraham, am ergiebigsten sein. Der Laie freut sich eher an dem Aufwand, den die Nebendarsteller zur Kompensation der schauspielerisch zentralen Leerstelle treiben."