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ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN?

ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN?

Regie Antonio Naharro
Álvaro Pastor
Kinostart 05.08.2010
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN?

06. August 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • Der Spiegel

Für Christian Buß macht der Film trotz kleiner Fehler ernst mit der Behindertenintegration - romantisch, komisch, radikal. "Beachtlich, wie die Regisseure Álvaro Pastor und Antonio Naharro ihr Sozialdrama über Strecken als romantic comedy erzählen. Konsequent, dass sie den hochgebildeten Daniel schon mal den begriffsstutzigen "Mongo" geben lassen, damit ihm die hübsche blonde Kollegin noch mal eine persönliche und extralange Einführung am Kopierer gibt. Und dass sie in der Geschichte allerlei Nebenfiguren installieren, die die amouröse Annäherung ablehnend kommentieren."

05. August 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Laut Geri Krebs rührt der Film an einem Tabu. "Das mag etwas klischiert und konstruiert erscheinen. Dennoch wird dadurch die Einsamkeit von Daniel nur umso deutlicher, denn ganz gehört er weder zur einen noch zur anderen Welt. Auf die Frage, was er sich am meisten wünsche für die Zukunft, antwortete Pablo Pineda kürzlich in einem Interview: nicht mehr allein zu sein, eine Partnerin zu haben und eine Familie zu gründen. Ein leises Unbehagen über so viel Nähe zu einer Filmfigur lässt sich nicht wegdiskutieren."

05. August 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • Der Freitag

ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? (ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? Trailer) ist laut Angelika Nguyen vieles. "Der Film ist Dokumentation, Liebesdrama, Aufklärungskampagne, Plädoyer in einem. Ein Film ohne falsche Versprechen. Aber gerade dann geschieht manchmal Unerwartetes. Davon erzählt dieser Film. Und darin besteht seine Größe."

05. August 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • Junge Welt

Jone Karres ist begeistert. "Es geht also um Wünsche und Sehnsüchte, die jeder normale Mensch hat – mit oder ohne Syndrom. Die Hauptfigur wird nicht bemitleidet in ihrem Kampf um Normalität und Gleichbehandlung. Sie wird nicht allzu wohlwollend betrachtet oder gar zum Helden gemacht. Vorurteile gegenüber Menschen mit dieser Behinderung werden ausgeräumt, Berührungsängste abgebaut. Manch einer könnte sich ertappt fühlen, aber es wird nicht moralisiert. Und der Film verfügt über eine gesunde Portion Humor."

04. August 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • Berliner Zeitung

ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? (ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? Trailer) erzählt die wunderbare Liebesgeschichte eines studierten Mannes mit Down-Syndrom, meint Maike Schultz. Kein Filmstar der Welt spielt "so authentisch wie Pablo Pineda, dem mit der Pedro Almodóvar-Schauspielerin Lola Duenas als Laura eine perfekte Partnerin zur Seite steht. Ob sie es aushalten, als ungleiches Paar nicht akzeptiert zu werden - das beantworten die beiden Regisseure nicht. Sie dokumentieren eine wachsende Nähe zwischen den Figuren, ohne Entscheidungen herbeizuzwingen. Am Ende zählt, dass Daniel glücklich ist. Weil er so geliebt wurde, wie er ist."

04. August 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala denkt darüber nach, wie das Kino die Vorstellung von Normalität und Behindertsein verändert. "So gehört die Lebens- und Gefühlswelt einstiger Randgruppen längst zum Allgemeingut und ist, von den Migranten bis zu den Schwulen und Lesben, geläufiger Stoff der populärsten Bewusstseinserweiterungsmaschine Kino. Kein Wunder, dass da auch die Stellvertreterfiguren jener Hunderttausende mit geistigem oder körperlichem Handicap auf die Leinwände finden, die mitten unter uns leben."

04. August 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • schnitt.de

Weder für seinen deutschen Verleihtitel noch für das Presseheft kann ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? (ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? Trailer) etwas, wie Eva Tüttelmann schreibt. "Und auch wenn es schwerfällt, über den Abblend-Fauxpas hinwegzusehen, ist das Kinospielfilmdebut des Regie- und Autorenduos Antonio Naharro und Álvaro Pastor überaus sehenswert. Und bietet neben filmästhetisch wunderbaren Bildern reichlich Stoff für eine kritische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Stellung behinderter Menschen. Es muß ja nicht immer ganz glatt sein."

22. Juli 2010 ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • doppelpunkt.de

Problemfilm, mag jetzt so mancher denken. Weit gefehlt, schreibt Martin Schwarz. "Die eher raue Inszenierung mit grobkörnigen Bildern gibt dem Ganzen einen fast dokumentarischen Charakter. ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? (ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? Trailer) ist großartiges, warmherziges Unterhaltungskino mit einem ernsten Hintergrund, das auch kürzlich als Eröffnungsfilm beim Filmfest München für Begeisterung sorgte."

22. Juli 2010 ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • doppelpunkt.de

Mit robuster Gelassenheit umsegelt diese "Beauty and the Beast"-Romanze laut Dieter Oßwald "alle Kitsch-Klippen und scheut dabei sexuelle Tabus so wenig wie das Vorführen verlogener politischer Korrektheiten. Die Balance zwischen Melancholie und Freude wird gleichfalls gekonnt gehalten und mit erstaunlicher Leichtigkeit gespielt. Bei all den lieblos gezimmerten Romanzen vom Fließband oder betulichem Gutmenschen-Quark à la "Lindenstraße" fragt sich durchaus: Wer will schon mit normalen Lovestorys zufrieden sein?"

19. Juli 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • Der Standard

Jutta Berger beleuchtet die Hintergründe der Produktion.

03. Juli 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • schnitt.de

Auch wenn es Eva Tüttelmann "schwerfällt, über den Abblend-Fauxpas hinwegzusehen, ist das Kinospielfilmdebut des Regie- und Autorenduos Antonio Naharro und Álvaro Pastor überaus sehenswert. Und bietet neben filmästhetisch wunderbaren Bildern reichlich Stoff für eine kritische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Stellung behinderter Menschen. Es muß ja nicht immer ganz glatt sein."

03. Juli 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • screenshot.de

Harald Mühlbeyer hätte etwas mehr erwartet. Der Film geht allzu oft den naheliegenden Weg, "dass er in seiner Dramaturgie, im Aufbau seiner Szenen, in der Auswahl seiner Filmbilder nichts Überraschendes, nichts Raffiniertes aufweisen kann. Andererseits: wenn der Film zwar offensichtlich nach bekanntem Schema vorgeht, aber dennoch als Geschichte funktioniert, als Geschichte einer Freundschaft und Liebe über die Grenzen des "Normalseins" hinweg, dann haben die Filmemacher eben doch etwas richtig gemacht."

02. Juli 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • programmkino.de

Für David Siems dekonstruiert der Film "geschickt gesellschaftliche Tabu-Fragen: Wie leidenschaftlich sieht die Beziehung zwischen einem Down-Syndrom-Patienten und einer gesunden Frau aus? Welche Bedürfnisse und Ängste haben Menschen mit Behinderung? Sollten wir unser Mitleid nicht verbannen, damit Behinderte ein normales Leben führen können? Auch wenn ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? (ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? Trailer) darauf keine Antworten, sondern lediglich berührende Lösungsansätze liefert, muss man trotzdem von einem absoluten spanischen Kino-Highlight sprechen."

01. Juli 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • Me Too - Wer will schon normal sein?

Überblick zum Film auf moviepilot.de

28. Mai 2010 | ME TOO - WER WILL SCHON NORMAL SEIN? • Kritik • visionkino.de

Reinhard Middel bilanziert: "Im Vergleich mit anderen themenverwandten Filmen und ähnlichen Figuren (z. B. Dustin Hoffmans Autist im Genre-Klassiker RAIN MAN (RAIN MAN Trailer), USA 1988), lassen sich die Bedeutung signifikanter Stil- und Darstellungsmittel wie etwa die Verbindung von Tragik, Heiterkeit und Humor für ein kritisches Hinterfragen einschlägiger Vorurteile und Klischees erarbeiten. Ergänzend dazu wäre im Film die Funktion der kontrastdramaturgisch angelegten Darstellung anderer Figuren mit Handicaps wie Luisa und Pedro zu erschließen."

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