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R.E.D.

R.E.D.

Regie Robert Schwentke
Kinostart 28.10.2010
Genre Komödie, Actionfilm

Kritiken • R.E.D.

27. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Kristina Detemple schaut auf Regisseur Robert Schwentke. "Sein schon dort deutlich gewordener Hang zum Düsteren scheint auch in R.E.D. (R.E.D. Trailer) wieder durch, wenn die Gegner am Ende in einer abgewrackten Industriehalle aufeinandertreffen; ein Finale, das weit entfernt ist von einem oberflächlichen oder bemüht lustigen Showdown. Doch mit einem solchen hätte man hier auch schon nicht mehr ernsthaft gerechnet. Die von dem Werbespruch "Älter, härter, besser" geweckte Erwartung einer harm- und vielleicht auch hirnlosen Actionkomödie wurde zu diesem Zeitpunkt schon angenehm enttäuscht."

29. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • Das Manifest

Michel Opdenplatz hatte Spaß, wenn auch nicht immer: "Dies ist wohl das beste Beispiel dafür, dass die Gratwanderung zwischen Action und Komik - ebenso essentiell wie nicht selbstverständlich für Action-Komödien - diesem Film nur in den seltensten Fällen misslingt (wie beispielsweise in der unsäglichen Moldawien-Szene vor dem Abspann). Wessen Lachmuskeln also zu Beginn der Handlung bereits von der etwas besonderen Art angetan sind, wie Frank und Sarah einander zum ersten Mal physisch begegnen, dem kann versichert werden: Ja, dieser Film bleibt so politisch unkorrekt; und zum Glück ist ihm egal, ob das allen Zuschauern gefällt oder nicht."

29. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • buttkickingbabes.de

"Auch wenn die Verschwörung, um die es hier geht, am Ende ein wenig schlaff in sich zusammensackt – R.E.D. (R.E.D. Trailer) ist ein erfrischender, beschwingter und sehr actionlastiger Beitrag zum Generationenkonflikt. (Und der kalte Krieg, der wird hier sympathischerweise ganz still und leise, aber sehr elegant und romantisch als schon zu seinen Lebzeiten unbrauchbar verabschiedet. Die größere Gefahr liegt eben doch tief im Landesinneren.)"

28. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • Der Tagesspiegel

Jörg Wunder sah eine vergnügliche Genreparodie. "Dabei ist Bruce Willis im stoischen STIRB LANGSAM-Modus noch am vorhersehbarsten, während John Malkovich als durchgeknallter Paranoiker und Helen Mirren als distinguierte Killerlady dem Film schauspielerische Glanzlichter aufsetzen. Dass die Stringenz der Geschichte unter der Geschwätzigkeit ein wenig leidet, der Rhythmus zwischen den durchaus brutalen Actionsequenzen und den ruhigeren Passagen holprig gerät und die aufdringliche Musik nervt, fällt zum Glück nicht allzu sehr ins Gewicht."

28. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • Der Westen

Jedem ironischen Grinsen der betagten Profis möchte Arnold Hohmann "applaudieren, dem Drehbuch eher weniger. Das gibt als Quelle die gleichnamige Graphic Novel von Warren Ellis und Cully Hamner an, musste dabei jedoch einen 66-seitigen Comic auf Spielfilmlänge dehnen. Aus dem Einzelkämpfer Moses wird deshalb nun ein Teamplayer, dessen Mitspieler zum Teil sehr umständlich und teilweise erst sehr spät eingeführt werden. Aber natürlich ist es letztendlich dieses Gruppenphänomen, das dem Film seinen Charme verleiht."

28. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • Der Spiegel

Lustvoll brutal bezeichnet Daniel Sander R.E.D. (R.E.D. Trailer). "Das Team der alten Hasen hat sichtlich Spaß bei ihrem Job, was ansteckend wirkt, aber noch effektiver gewesen wäre, wenn man ihnen ein paar geistreichere Witze ins Drehbuch geschrieben und ein etwas inspirierteres Finale gegönnt hätte. So bleibt R.E.D. (R.E.D. Trailer) letztlich unter seinen Möglichkeiten, aber immer noch ein solides Mittel der Abendgestaltung. Schon wegen Oscar-Liebling Helen Mirren. Wann sieht man die schon mal am Maschinengewehr? Wobei eigentlich nie ein Zweifel bestand, dass die Frau alles kann."

28. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • From Beyond

R.E.D. (R.E.D. Trailer) "fehlen wirkliche Höhepunkte und denkwürdige Momente, vielleicht auch ein ganz besonderer Besetzungscoup im sonst wunderbar launigen Cast, jemand vielleicht, den man überraschenderweise tatsächlich aus dem (Schauspiel)Ruhestand geholt hätte (Gene Hackman?). Somit bleiben die vielen Nettigkeiten des Films letztlich auch nur solche: Nettigkeiten. In der Geschichte schlummert mehr Potenzial als eine gediegene Action-Comedy. Und dass hier in jeder Hinsicht mehr möglich gewesen wäre, bestätigt dann spätestens das etwas schnarchige Finale."

27. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • einslive.de

Je oller je doller, meint Tom Westerholt. "Die Figuren können über sich selbst lachen, und uns fällt es leicht, da mitzumachen. Allerdings ist das auch die einzige Gemeinsamkeit. Denn wo Sylvester Stallones Film vor schmierigem Pathos klebt, spüren wir hier die Leichtigkeit einer Actionkomödie. Die vier kommen einem immer wieder mal vor wie ein gealtertes A-Team, vor allem die fast schon aufdringliche Nähe von John Malkovichs Figur Marvin zu A-Teams Murdoch ist frappierend."

27. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • Deutschlandradio

Hans-Ulrich Pönack bilanziert: "Natürlich Quatsch. Natürlich Blödsinn. Natürlich die volle Übertreibung. Aber eben - die volle kesse, ironische, amüsante, augenzwinkernde totale Übertreibung. In R.E.D. (R.E.D. Trailer) geht es einzig und allein darum, Quatsch noch quätscher werden/aussehen zu lassen. Ohne Rücksicht auf logische Verluste. Oder so. Das hätte natürlich auch fürchterlich dämlich veranstaltet werden können, wären da nicht die gut aufgelegten und offensichtlich viel Übertreibungsspaß habenden Superstars."

26. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • Der Tagesanzeiger

Noch nie war eine Comic-Verfilmung so hochkarätig besetzt und zum Glück schert sich der deutsche Regisseur Robert Schwentke nur wenig um die Vorlage, meint Birgit Roschy. "Man merkt, dass die gut aufgelegten Oldies, sonst mit pompösen Rollen etwa als THE QUEEN (Helen Mirren) oder als der liebe Gott (Morgan Freeman in EVAN ALLMÄCHTIG (EVAN ALLMÄCHTIG Trailer)) im Kino, sich diesmal wie im bezahlten Urlaub fühlen."

26. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • film-dienst

Jörg Gerle ist durchaus angetan: "Robert Schwentke und seine Autoren haben sich von der Comicvorlage des Stoffes inspirieren lassen und verstehen es, die mitunter sehr trockenen Pointen des nicht gerade unbrutalen Stoffes sowohl mittels der Dialoge als auch via Filmschnitt auf den Punkt zu bringen. Vor allem dem von Mary-Louise Parker mit viel Schmiss verkörperten "Nesthäckchen" werden ein paar wunderbare Momente gegönnt ... Die Stars sind Helen Mirren und Brian Cox, John Malkovich als paranoider Derwisch, Richard Dreyfuss als Bösewicht und Ernest Borgnine als Aktenverwalter. Diese hinreißenden Veteranen und ihre klugen kleinen Auftritte lassen die laue Geschichte und den allzu konturlos und realitätsfern gezeichneten Altershelden Bruce Willis vergessen."

26. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • br-online.de

Die coolen Oldies haben auch Walli Müller überzeugt. "Den besonderen Reiz dieses Films macht aus, dass hier - anders als beim Action-Veteranen-Treffen THE EXPENDABLES (THE EXPENDABLES Trailer) - lauter Edel-Charakter-Mimen zum Einsatz kommen, die bisher – abgesehen von Bruce Willis - nun wirklich nicht auf Popcorn-Kino abonniert waren. Man sieht John Malkovich, Morgan Freeman und Helen Mirren an, dass sie einen höllischen Spaß daran gehabt haben müssen, mal so über die Stränge schlagen zu dürfen! ... Ein Gute-Laune-Film, in dem man sich drauf verlassen kann, dass die alten Haudegen für heikle Fälle immer die coolsten Lösungen parat haben."

24. Oktober 2010 | R.E.D. • Kritik • filmering.at

"Robert Schwentke inszeniert mit R.E.D. (R.E.D. Trailer) eine routinierte Action-Komödie die etwas an der Story schwächelt, aber dafür über ein Starensemble in bester Spiellaune verfügt. Auch die Inszenierung von Robert Schwentke ist lediglich solide, aber dank den humoristischen Dialogen und der Kurzweiligkeit können Fans von Action-Komödien gerne einen Blick riskieren."

01. Juli 2010 | R.E.D. • Kritik • R.E.D.

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