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ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS

ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS

Regie Luc Besson
Kinostart 30.09.2010
Genre Abenteuerfilm

Kritiken • ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS

26. Juli 2010 | ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler hätte mehr erwartet. "Es ist ein Stückwerk, das uns Luc Besson anbietet, ohne klare narrative Bogen und mit viel Ausschuss. So kommt der Erzbösewicht mal ganz am Anfang und ganz am Ende vor, im eigentlichen Hauptplot spielt er überhaupt keine Rolle. Warum genau Adèle ganz unbedingt ihre Schwester aus dem Koma erwecken will, kommt viel zu spät ans Licht, und viele Passagen funktionieren eher nach einem modularen denn nach einem dramatischen Prinzip. Macht ja nichts, könnte man sagen, solange man Spaß hat an den einzelnen Szenen und die Kinder staunen. Aber hier schlägt dann der Comic (die Vorlage richtet sich auch wirklich an ein eher älteres Publikum) noch einmal zurück: Zwei Szenen sind doch etwas zu grausam, um ADELé UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS (ADELé UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS Trailer) als lupenreines Family-Entertainment durchgehen zu lassen."

30. September 2010 | ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS • Kritik • Der Tagesspiegel

Annabelle Georgen ist enttäuscht. "Waren die düsteren Pariser Gassen des Jacques Tardi noch der Rahmen für ätzende Intrigen, so betritt Luc Besson nun denselben Parcours gewissermaßen mit schweren Holzpantinen. Sein Postkartenparis bleibt seelenlos, seine Abenteuerkomödie altbacken und bloßes ästhetisches Zitat jener AMÉLIE-Klischees, die auch im Ausland immer noch für einen Erfolg gut sind. Da wirken dann selbst die Spezialeffekte letztlich wie ein Abklatsch von Tardis Comic-Universum. Lichtjahre entfernt von seinem kontemplativen und zugleich aufregenden Film IM RAUSCH DER TIEFE, geht Luc Besson mit ADELé UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS (ADELé UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS Trailer) weiter exakt jenen Weg zur Familienunterhaltung mit großen Budget, den er bereits mit Arthur und die Minimoys (Arthur und die Minimoys Trailer) geebnet hat."

30. September 2010 | ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS • Kritik • Berliner Zeitung

Liebevoll und geistreich findet Jens Balzer den Film. "Man weiß nie, was in der nächsten Episode geschieht; der Cliff-hanger und die spektakuläre Überraschung zählen mehr als die erzählerische Konsistenz. Die geradezu surreale Offenheit des Geschehens kann im Korsett einer in sich geschlossenen Abenteuerhandlung nur leiden - umso erstaunlicher, wie liebevoll und geistreich Luc Besson den Geist der Vorlage umzusetzen verstand. Sein Film ist hysterisch, aber nie grell."

30. September 2010 | ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS • Kritik • schnitt.de

Till Boller resümmiert: ADELé UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS (ADELé UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS Trailer) "durchzieht einerseits ein arg infantiler Klamauk, der viele Elemente des Films reichlich abstrus erscheinen läßt. Andererseits ist der Film sowohl inhaltlich und optisch wenig phantasievoll, sondern sehr bemüht skurril, so daß keine Zielgruppe wirklich befriedigt werden kann. Wirklich sehenswert sind nur die gelungenen Kostüme und Kulissen eines Paris des Fin-de-Siècle. Dem Film mißlingt, was viele französische Comic-Alben auszeichnet: Eine scheinbar mühelose Verbindung von Unterhaltung für Klein und Groß."

30. September 2010 | ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS • Kritik • filmrezension

Trotz mancher Regie-Fehler macht Luc Besson laut Michael Dlugosch aus der Vorlage "ein knallbuntes, nie langweiliges Spektakel. Comic-Fantasy auf der Leinwand für die ganze Familie? Der Film ist in Deutschland ab sechs Jahren freigegeben. Das ist ein Fehler angesichts dessen, dass es im Film eine schieflaufende Hinrichtung auf dem Schafott gibt (es trifft den Henker), auch ansonsten viel gestorben wird – und umgekehrt: Es gibt viele Wiederauferstehungen. Wer sich vor Mumien ekelt, hat in diesem Film nicht unbedingt etwas verloren."

28. September 2010 | ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS • Kritik • negativ-film.de

Elisabeth Maurer sah mit ADELé UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS (ADELé UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS Trailer) einen sehr unterhaltsamen Familienfilm. "In der Inszenierung versucht der Film die Sprunghaftigkeit, die Comics eigen ist, zu imitieren. Die schnellen Schnitte und wechselnden Schauplätze tragen dazu bei, daß die Geschichte temporeich und damit unterhaltsam bleibt. Dies kommt auch dem Humor der Erzählung zugute. Insgesamt läßt sich bemerken, daß der Film wesentlich humorvoller ist als seine Vorlage. Dies ist neben der charismatischen Hauptdarstellerin seine größte Stärke."

22. September 2010 | ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS • Kritik • br-online.de

Charmant, aber inhaltlich und visuell schwach ist ADELé UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS (ADELé UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS Trailer) für Gebhard Hölzl. "Wesentlich mehr Leinwandzeit bekommt da die ehemalige TV-Wetterfee Louise Bourgoin als Mme. Adèle Blanc-Sec eingeräumt. Mit Faust und Mundwerk schlagfertig, ist sie weltgewandt in allen Lebenslagen – ob sie nun dem Tode oder einem stotternden Verehrer ins Auge blickt. Sie ist der Trumpf dieses Live-Action-Comics, der auf CGI-Ebene weit hinter US-Standards zurückbleibt, dafür aber den Charme alter Jules-Verne-Verfilmungen besitzt. Insgesamt fehlt dem Film ein echter Fokus, vor allem, weil es Besson allen Alters- und Fangruppen recht machen will. Ein gefährlicher Spagat, doch verständlich, wenn man weiß, dass Gattin Virginie Silla Besson als Produzentin firmiert."

15. September 2010 ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS • Kritik • doppelpunkt.de

Wie so oft erreicht Luc Besson laut Martin Schwarz "vom Aufwand her spielerisch Hollywood-Niveau, mit einem verspielten, der Comicvorlage angemessenem Setting und vielen Spezialeffekten. Dennoch mag der Unterhaltungsfunke hier nicht wirklich überspringen: Statt temporeich wirken die Szenen oft hektisch, die Story verworren. Und die adrette Louise Bourgoin ist in ihren vielen Kostümen und Masken hübsch anzusehen, diesem weiblichen Indiana Jones fehlt aber die Coolness ihres offensichtlichen Vorbildes. So hat man dieses Fantasy-Feuerwerk schon kurz nach dem Kinobesuch schon fast wieder vergessen."

02. September 2010 | ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS • Kritik • aviva-berlin.de

Marie Heidingsfelder sah familien-, das heißt kindertaugliche Unterhaltung. "So werden einige Figuren zu Karikaturen und so rutscht der Humor teilweise auf Slapstick-Niveau. Das ist in Ordnung, bedenkt man, dass die Zielgruppe Menschen von 7 bis 77 Jahren sind, die sich gemeinsam amüsieren sollen. Dieser Generationenspagat gelingt dem Team aus DarstellerInnen, Regisseur und Produzentin vollkommen: Niemand kommt komplett auf seine Kosten, aber niemand ist ausgeschlossen und alle haben Spaß."

01. Juli 2010 | ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS • Kritik • programmkino.de

ADELé UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS (ADELé UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS Trailer) ist für Michael Meyns einfach toll aus. "Luc Besson lässt das Paris der frühen zehner Jahre zum Leben erstehen, prachtvolle Kostüme, getragen von der ohnehin sehr ansehnlichen Hauptdarstellerin Louis Bourgoin, tun ihr übriges. So lässt sich dann doch die etwas alberne Grundkonstellation der Geschichte ignorieren und verschmerzen, dass der Antagonist wohl erst in der Fortsetzung eine größere Rolle bekommen wird. ADèLE UND DER FLUCH DES PHARAOS ist ein charmanter, bisweilen mit sehr schönen, slapstickartigen Szenen und Dialogen aufwartender Film, der von seinen liebevollen Details lebt."

01. Juni 2010 | ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS • Kritik • Adèle und der Fluch des Pharaos

Überblick zum Film auf moviepilot.de

21. April 2010 | ADELÉ UND DAS GEHEIMNIS DES PHARAOS • Kritik • brf.de

"Eine verrückte Geschichte, aber warum nicht? Schließlich sind wir, was verrückte Geschichten angeht, schon so einiges im Kino gewöhnt. Es kommt also ganz auf die Verpackung an, und da muss ich gestehen, dass nach einer anfänglichen Verzauberung ziemlich schnell eine gewisse Langeweile bei mir einsetzte. Irgendwo zwischen den beiden Welten von Indiana Jones und Amélie Poulain ist Luc Bessons kreative Ader verloren gegangen und die wenigen zündenden Dialoge und originellen Ideen halten das Schiff nicht auf Kurs."

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