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THE SOCIAL NETWORK

THE SOCIAL NETWORK

Regie David Fincher
Kinostart 07.10.2010
Genre Drama, Biopic

Kritiken • THE SOCIAL NETWORK

27. September 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Leider gewinnt Silke Roesler jenseits des dramaturgischen Aufbaus von THE SOCIAL NETWORK (THE SOCIAL NETWORK Trailer) den Eindruck, dass David Fincher seine erkämpfte Autorschaft abgelegt hat. "Von dem Interesse für kranke Seelen und deren Körper, für vertrackte zwischenmenschliche Beziehungen sowie technisch neuartige Inszenierungen ist wenig zu sehen. Eine ästhetisch interessante Ausnahme stellt eine überstilisierte Szene dar, in der die Winklevoss-Brüder bei der wichtigsten Ruderregatta des Jahres in Cambridge den Kampf um den ersten Platz verlieren. In Zeitlupe sowie in grobkörnigen, überbelichteten, von Blau, Weiß und Rot dominierten Bildern wird gezeigt, wie sie Schlag um Schlag kämpfen, dann jedoch auf der Zielgeraden keine Chance haben."

07. Oktober 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Simon Spiegel stellt fest: "Die Fragen, inwieweit der Plot von THE SOCIAL NETWORK (THE SOCIAL NETWORK Trailer) tatsächlich der Realität entspricht, ob Zuckerberg selbst den Film gesehen hat oder ob seine 100-Millionen-Dollar-Spende für das Schulsystem von Newark lediglich eine PR-Massnahme war, die die rufschädigende Wirkung des Films abfedern sollte, zielen an der Sache vorbei. David Fincher hat im Grunde nicht einen Film über Facebook gedreht; vielmehr porträtiert sein Film einen Typus: Er erzählt davon, wie die Geeks die Welt der Wirtschaft aus den Angeln heben."

07. Oktober 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • Der Tagesanzeiger

Jean-Martin Büttner sah rhetorisches Kokain. "Aaron Sorkins Figuren reden viel, aber man hört ihnen gebannt zu. Weil die Sprechenden immer etwas sagen, wenn sie reden. ... Sein neuer Film stellt die beunruhigende Frage, ob wir über Facebook wirklich miteinander zu tun bekommen oder nur unsere Einsamkeit wegschreiben."

07. Oktober 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • Der Freitag

Für Matthias Dell ist das "das Wesen von THE SOCIAL NETWORK (THE SOCIAL NETWORK Trailer): Der Film ist eine Art kapitalistischer Porno, dem es an Weisheiten für ökonomischen Erfolg nicht mangelt. "So läuft das in der Oberliga", "Entschuldige dich nie für eine Niederlage", "Schluck die bittere Pille mit der bunten" – so geht es zwei Stunden lang, an deren Ende der Protagonist in Sachen Moral reingewaschen ist, weil er angekommen ist im Establishment. Die Bösen sind dann die anderen, wie der etwas zu lebensfreudige Napster-Gründer Sean Parker (den, ironische Besetzung, Popstar Justin Timberlake spielt)."

07. Oktober 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • perlentaucher.de

Ekkehard Knörer bezeichnet THE SOCIAL NETWORK (THE SOCIAL NETWORK Trailer) als "ein Stück filmischer Alchemie: ein haltungsloser, unsympathischer, uninteressanter Film, der riesigen Spaß macht. Das hat mehr mit David Finchers als mit Aaron Sorkins Herangehensweise zu tun. David Fincher nämlich ist offenkundig von dem, was er zeigt, fasziniert. Zuallererst vom Sorkinschen Textkunstwerk, a fortiori aber auch von seinen Figuren und unter diesen dann doch am allermeisten von Mark Zuckerberg. Der geht im Film wie wohl im Leben ohne jede Dämonie und stets geheimnislos über Leichen. Nur führt er im Film - und Jesse Eisenberg ist grandios darin, wie er das umsetzt - anders als im Leben die bewährte Sorkin-Schnellfeuerwaffe im Mund."

07. Oktober 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • kultiversum.de

Denis Demmerle bilanziert: "Regisseur David Fincher überlässt es seinen Zuschauern Antworten auf Fragen zu finden, wer Zuckerberg ist. Seine Indizien beruhen auf Ben Mezrichs Biografie "The Accidental Billionaires", die den Facebook-Schöpfer nicht enträtseln, aber hinreichend erklären und teilweise entblößen. Allerdings nie auf unwürdige Weise. David Fincher gelingt mit THE SOCIAL NETWORK (THE SOCIAL NETWORK Trailer) ein großartiges Biopic über ein Genie, das wohl kaum jemand wirklich kennt."

06. Oktober 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • Die Presse

THE SOCIAL NETWORK (THE SOCIAL NETWORK Trailer) ist kein Schlüsselfilm, sondern ambitioniertes Autorenkino von David Fincher, schreibt Christoph Huber. "so wie man aus dem Film wenig über das Funktionieren oder die Nutzerexplosion oder gar die Nutzerdaten-Problematik von Facebook erfährt (der Erfolg legitimiert sich im Wesentlichen selbst), so bleibt die – von Jesse Eisenberg bemerkenswert gespielte – Hauptfigur ein Kunstprodukt. Wohl nicht zufällig bündeln sich in ihr jene Eigenschaften, die Fincher als ideale Wesenszüge eines Filmregisseurs beschrieben hat: Streitlust, Paranoia, Angst vorm Versagen und ein überwältigender Drang, geliebt zu werden. Während der echte Zuckerberg noch immer mit seiner College-Freundin zusammen ist, will der Film-Zuckerberg an Mädels und in exklusive Uni-Kreise."

06. Oktober 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • filmgazette.de

Laut Harald Steinwender hat David Fincher begriffen, sich nicht mehr durch Kraftmeierei einen Ruf verschaffen zu müssen. "Der Schnitt ist meisterlich, die Filmmusik von Trent Reznor (Nine Inch Nails) und Atticus Ross gleichsam brillant. Kurz: technisch ist der Film ausgezeichnet, so gut wie nur wenige dieses Jahr. Aber diesmal drängt sich diese Brillanz nicht so sehr in den Vordergrund wie in den früheren Filmen David Finchers, ein durchschnittlicher Kinogänger mag sie vielleicht einfach übersehen."

05. Oktober 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • Die Tageszeitung

Im Stile einer College-Komödie ist der Film für Thomas Groh gedreht. Regisseur David Fincher "ist allenfalls in der Textur anwesend. Es sind Aaron Sorkins auf Rasanz und Takt geschliffene Dialoge und dessen meisterlich komponierte, den Film im ständigen Bezug auf die Gerichtsverhandlungen strukturierenden Vor- und Rückblenden, die aus THE SOCIAL NETWORK (THE SOCIAL NETWORK Trailer) einen zumindest atemlos unterhaltsamen Film machen."

04. Oktober 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • Der Standard

Es hilft laut Bert Rebhandl, "die abendländische Geschichte der Privatheit und des Realitätszweifels im Hinterkopf zu haben, wenn man den Film sieht. Denn er suggeriert: Hier wird die Entstehung einer neuen Gemeinschaftsform als Start-up erzählt. Wie in der frühen Neuzeit aus Konfessionskriegen die ersten halbwegs stabilen modernen Nationalstaaten hervorgingen, entsteht auch das Unternehmen, das Privatheit auflöst und Wirklichkeiten ersetzt, im Streit."

04. Oktober 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • Die Presse

Hier prallen die Subkulturen aufeinander, schreibt Thomas Vieregge. "Regisseur David Fincher und sein Drehbuchautor Aaron Sorkin – ein Hollywood-Gespann erster Güte – porträtieren den Facebook-Gründer und Milliardär in ihrer recht konventionell gestrickten Chronik der faszinierendsten Erfolgsstory des vergangenen Jahrzehnts als skrupellosen Aufsteiger und sozialen Autisten. Zunächst setzt ihr Protagonist alles daran, Einlass in einen der schnöseligen Elite-Klubs zu finden, die seit Jahrhunderten von den WASPs dominiert werden – den Repräsentanten der weißen, angelsächsischen, protestantischen Tradition."

01. Oktober 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • filmsprung.ch

"THE SOCIAL NETWORK (THE SOCIAL NETWORK Trailer) vermischt alle Elemente um die Entstehung von Facebook auf packende Weise und entblösst auch ein wenig das menschliche Verlangen nach Anerkennung. Zuckerberg wird zwar als überheblich, arrogant und herablassend gezeichnet, aber irgendwie ist seine Überzeugung und die daraus resultierende kompromisslose Vorgehensweise auch faszinierend. Bedeutend negativer fällt das Bild von den aufgeblasenen Zwillingen Vinklevoss aus, die in einer köstlichen Szene beim Dekan von Harvard regelrecht demontiert werden."

30. September 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • Die Zeit

David Finchers THE SOCIAL NETWORK (THE SOCIAL NETWORK Trailer) ist weder ein Film über soziale Netzwerke noch eine spannende Aufsteigergeschichte. Er ist nur äußerst öde, findet David Hugendick. "Mark Zuckerberg schickt seiner Ex-Freundin Erica eine Freundschaftsanfrage. Dann lädt er die Seite neu, noch mal und noch mal. Er erliegt dem Reiz, den er selbst für die Welt geschaffen hat. Worin der Reiz besteht, kann uns David Finchers äußerst langweiliger Film jedoch nicht erklären. Dass er mit diesem schwachen Skript überhaupt gedreht wurde, kann man als Indiz werten für die gesellschaftliche Relevanz, die Zuckerbergs Erfindung mittlerweile erreicht hat. Nur ist die im Internet weitaus besser aufgehoben als im Kino."

28. September 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • negativ-film.de

Sascha Eggers schaut auf die Darsteller. "Leider überzeugt Jesse Eisenberg als Hauptdarsteller nicht komplett. Sein Zuckerberg bleibt die ganze Zeit über zu apatisch und regungslos. So wird zwar die soziale Inkompetenz der Figur verdeutlicht, jedoch werden weder ihre Zweifel und charakterlichen Grautöne deutlich, noch wird deren jugendliche Freude an Groupies, Partys und sonstigen Albernheiten vollends glaubwürdig. Die anderen Schauspieler zeigen sich jedoch in fantastischer Form. Andrew Garfield hat die Aufgabe den Sympathieträger des Films mit einer breiten Palette von Emotionen darzustellen und löst dies bravourös."

28. September 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • manifest.com

Für bare Biopic-Münze will Björn Lahrmann das alles nicht unbedingt nehmen. "Hinter der Fassade aus Gegenwartsmythologie versteckt sich also ein regelrecht pupsiger Zank zwischen ein paar Ivy-League-Jüngelchen (später noch: Justin Timberlake), ein Fall für die Jahrbücher und Justizakten. Nichtsdestotrotz bzw. gerade deswegen ist THE SOCIAL NETWORK (THE SOCIAL NETWORK Trailer) ein äußerst scharfsichtiger (und nebenbei auch extrem unterhaltsamer) Film. Das Facebook-Prinzip, Privates zum Zwecke maximaler Öffentlichkeitswirkung hochzupimpen, macht er sich ebenso klug zunutze, wie er es genüsslich der Lächerlichkeit preisgibt."

25. September 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • outnow.ch

"Mit THE SOCIAL NETWORK (THE SOCIAL NETWORK Trailer) ist David Fincher ein dramatischer, manchmal sogar witziger und interessanter Film um die Entstehung des Internetportals, welches die meisten von uns täglich nutzen, gelungen. Dank sehr gut aufspielenden Jungdarstellern und einer Geschichte, deren Grossteil wohl das Leben selbst schrieb, ist der Film nie langweilig und deshalb auch packend bis zum Schluss."

24. September 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • Der Spiegel

Laut Andreas Borcholte zeigt Regisseur David Fincher mit entlarvender Schärfe, wie ausgerechnet ein soziopathischer Nerd die weltgrößte Plauder-Plattform schuf. "Zuckerberg ließ bereits verlauten, dass er sich den Film nicht ansehen wird. Das ist wahrscheinlich eine gute Idee, denn Regisseur David Fincher und Drehbuchautor Aaron Sorkin zeichnen das Bild eines ehrgeizigen, aber soziopathischen Computer-Genies, der die weltgrößte Plauder-Plattform erfindet und dabei selbst zum einsamen Menschen wird. "Eine klassische Geschichte über Freundschaft, Loyalität, Betrug und Eifersucht" wollten sie erzählen, sagte Aaron Sorkin in einem Interview."

02. September 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • Der Tagesanzeiger

FIGHT CLUB-Regisseur David Fincher hat den Aufstieg von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg verfilmt. Das filmische Porträt fällt wenig schmeichelhaft aus.

01. Juni 2010 | THE SOCIAL NETWORK • Kritik • The Social Network

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