| Regie | John Erick Dowdle |
| Drew Dowdle | |
| Kinostart | 13.01.2011 |
Ciprian David resümiert: "Die Schockmomente funktionieren, der Zuschauer ist gefesselt. Die kleinen, klassischen Schwenks verwandeln einen Passanten in eine Bedrohung. Abgründe, Höhen und Öffnungen werden zu Quellen der Angst. Am Ende ist man dann doch etwas verärgert, darüber wie stereotypisch alles ist, doch das im Titel versprochene Erlebnis ist da, man darf nicht klagen."
""Wer ist der Mörder?"-Filme sind ja eigentlich ein Spaß, doch DEVIL (
) holt aus seiner Ratespiel-Situation weniger heraus, als man es sich hätte wünschen dürfen und verlässt sich dagegen etwas zu sehr auf den ach so unheimlichen übersinnlichen Aspekt der Handlung. Und sonst ... die Idee ist okay, das Schauspiel ist okay, das Handwerk ist okay, der Twist ist okay, und als hätte M. Night Shyamalan doch auf dem Regiestuhl gesessen, mündet alles schließlich in eine fade Moral und ein müdes Ende."
Ekkehard Knörer bilanziert: "DEVIL (
) ist, das versteht sich von selbst, einerseits Quatsch hoch drei und reiner Spökes. Andererseits gerade das richtige für ein B-Movie, bei dem Plausibilität gar nichts ist und die Lust an der abstrusen Idee und der auf Spannung und Grusel setzenden Ausführung alles. Und da kann man kaum meckern. Das Abstruse wird sehr schön ironiefrei vom Blatt gespielt (die Ironie gibt es dafür in einem Fake-Trailer, für den wiederum M. Night Shyamalan verantwortlich zeichnet) und die filmische Exekution durch den Regie-Nicht-Großmeister John Erick Dowdle, der zuletzt das US-Remake des spanischen Hits [REC] (
) drehte, ist nicht mehr und nicht weniger als recht kompetent."
"Dieser übersinnliche Miss-Marple-Schmuh ist kein ABWÄRTS-Whodunit, sondern ein religiös angehauchter Who-Is-It-Kitsch bei dem sich nicht nur die Zuschauer langweilen, sondern auch die C-Schauspielerriege – bestehend aus Nebendarstellern abgesetzter oder ausgelaufener US-Serien – unterfordert wird. Um es kurz zu machen: Bei der DEVIL (
)-Produktion ist nicht nur der Fahrstuhl von allen guten Geistern verlassen."
"Dem Film zugute halten kann man vor allem das Casting. DEVIL (
) ist mit relativ unbekannten Schauspielern besetzt, was es dem Zuschauer ermöglicht, vollständig in die Geschichte einzutauchen - auch wenn dies nicht viel bringt. Regisseur und Produzent bewiesen ausserdem Mut, denn immer wieder wird eine komplett schwarze Leinwand gezeigt. Nur beängstigende Soundeffekte füllen das Kino. Man wird so in das Geschehen hineingesogen, die Identifikation mit den Eingesperrten steigt."
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