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NEW YORK MEMORIES

NEW YORK MEMORIES

Regie Rosa von Praunheim
Kinostart 15.07.2010

Kritiken • NEW YORK MEMORIES

16. Juli 2010 | NEW YORK MEMORIES • Kritik • Der Spiegel

Der Regisseur hat laut Christian Buß ein gutes Gespür dafür, die Widersprüche seiner Protagonistinnen aufzuspüren. "Nicht etwa deshalb, weil er ein unvoreingenommener Beobachter wäre, sondern weil er subjektiv an den Stoff herangeht. Weil er, verdammt noch mal, sein geliebtes New York als vor die Hunde gegangen wahrnimmt und nun Antworten haben will, wie es dazu kommen konnte. Zärtlich, wütend, fordernd - so tritt der Regie-Polemiker, Doku-Romantiker und Schwulenaktivist ("Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt") an seine Figuren heran. Und die packen umso expliziter aus."

15. Juli 2010 | NEW YORK MEMORIES • Kritik • Berliner Zeitung

Als liebevoll verstolpert bezeichnet Anke Westphal NEW YORK MEMORIES (NEW YORK MEMORIES Trailer). "Es ist weniger die große Stadt mit ihren vielen Angeboten, die diesen Film so interessant macht - es sind seine Protagonisten. Ihre Lebens- und Überlebensgeschichten sind Erzählungen der Liebe, Lebensfreude und Hoffnung - auch da noch, wo es um Armut, Gewalt oder Tod geht."

15. Juli 2010 | NEW YORK MEMORIES • Kritik • Die Tageszeitung

Birgit Glombitza schreibt: "In New York selbst ist Rosa von Praunheim nicht der schwule, renitente Provokateur, der das sexuelle Treiben Prominenter in die Öffentlichkeit trompetet, um dem Kampf gegen Aids und Homophobie einen Wirkungsschub zu geben. Hier, das spürt man in jedem dieser grundweg friedlichen, aufgeschlossenen Bilder, ist er immer noch der staunende, wohlgesinnte Flaneur und zurückhaltende Gast aus Deutschland, der keine andere Mission zu kennen scheint, als die, weiter von diesem Ort, seiner Härte und Energie zu schwärmen."

15. Juli 2010 | NEW YORK MEMORIES • Kritik • Der Tagesspiegel

Hier wird munter aneinander vorbeigeredet, findet Frank Noack. "Was Rosa von Praunheim erzählt und was die Frauen erzählen, hat nichts miteinander zu tun. Rosa von Praunheim bleibt auch den Beweis schuldig, dass das hier Gezeigte typisch für New York ist. Anstieg der Mieten, unsicherer Arbeitsmarkt – all das kann man sicher auch in London oder Moskau finden. Für eine Minute kommt ein schwarzer schwuler Obdachloser zu Wort, über den hätte man gern mehr erfahren, aber er verschwindet gleich wieder. Es regiert das Zufallsprinzip, der Film hat keine Struktur."

14. Juli 2010 | NEW YORK MEMORIES • Kritik • schnitt.de

Jochen Werner schaut genau hin: "So entsteht allmählich ein vielfältiges Panorama von New Yorker Lebensentwürfen, und eher als eine dröge Faktensammlung sucht die angestrebte anekdotische Form einen Eindruck davon zu vermitteln, was es bedeuten und wie es sich anfühlen könnte, an diesem ganz speziellen Ort ein Leben zu leben. Und nach kurz anmutenden 90 Minuten ist dieser äußerst lebenspralle Stadtfilm dann leider auch schon wieder zu Ende."

07. Juli 2010 | NEW YORK MEMORIES • Kritik • br-online.de

Als sehenswertes Auswanderer- und Stadt-Porträt bezeichnet Harald Steinwender NEW YORK MEMORIES (NEW YORK MEMORIES Trailer). "Rosa von Praunheim ist immer anwesend in seinem Film: als Interviewer, durch den dezidiert persönlichen Kommentar, die assoziative Montage. Doch er bietet seinen Protagonisten mindestens ebenso viel Raum, sich der Kamera zu öffnen. Sie können freimütig von den Entbehrungen, Widrigkeiten und Existenzängsten erzählen, die das Leben in New York mit sich bringt. So entsteht ein intimes, multiperspektivisches Porträt deutscher Auswanderer und zugleich ein höchst sehenswertes alternatives Stadtporträt."

04. Juli 2010 | NEW YORK MEMORIES • Kritik • film-dienst

Als schludrig bezeichnet Ralf Schenk die Dramaturgie. "Ein filmischer Dialog zwischen den Rückblenden und den Gegenwartstableaus stellt sich nur selten ein; die szenischen Wechsel zwischen den einzelnen Figuren sind oft unmotiviert, ihre Erfahrungen werden durch die Montage nicht in Beziehung zueinander gesetzt; die Kamera lässt sich auch viel zu selten Zeit, um länger auf einem Gesicht zu verweilen und nach dem Ende der Worte vielleicht auch das Nichtgesagte zu erspüren. Eine innere Spannung baut sich so nur in Maßen auf und bricht mit dem nächsten Schnitt sofort wieder in sich zusammen."

02. Juni 2010 | NEW YORK MEMORIES • Kritik • programmkino.de

Dorothee Tackmann ist durchaus angetan. "Weitestgehend wertfrei und beschaulich breitet Rosa von Praunheim in seinem bereits 73sten Film wieder spannende Lebensgeschichten aus, ohne die Porträtierten vorzuführen. Subkulturelle Formen flimmern gelegentlich in bunten, zerkratzten Videos aus den 80ern oder mit dem, in der U-Bahn Reden schwingenden Reverend Billy und in kurzen Gesprächen mit Schwulen und Transen auf. Der Blick fällt weniger auf die Politik als auf das Private, weniger auf die Gestrauchelten als auf die Etablierten. Rosa von Praunheim schaut auf die Spuren, die die Stadt in den einzelnen Lebensentwürfen hinterlassen hat und zeigt gepflegte persönliche Inventuren in stilvollen Umgebungen."

01. Juni 2010 | NEW YORK MEMORIES • Kritik • New York Memories

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. Februar 2010 | NEW YORK MEMORIES • Kritik • Berlinale

Datenblatt zum Film.

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