| Regie | Thomas Balmès |
| Kinostart | 19.08.2010 |
"Ohne Kommentar und ohne die bei Dokumentarfilmen üblichen Interviews übernimmt die Kamera eine lediglich beobachtende Position. Zwar zeigen die Bilder gerade durch diese beobachtende Haltung aus der Nähe eine große Intimität. Sie wirken jedoch in keinem Augenblick voyeuristisch. Ohne erkennbare Dramaturgie sorgt insbesondere der gerade in seiner Unaufdringlichkeit wirksame Schnitt von Craig Mackay und Reynald Bertrand zusammen mit den exquisiten Bildern für eine filmische Geschlossenheit, die BABYS (
) zu einem kinotauglichen Dokumentarfilm macht."
Das Leben ist schön, stellt Karsten Rohrbeck fest. "Daß uns debiles Gelalle und Geblubber in Manier regreßter Eltern erspart bleibt, ist ein weiteres Verdienst von BABYS (
), dem man gar nicht dankbar genug sein kann. Die vier frisch zur Welt gekommenen werden hier erstaunlich ernst genommen. Man kommt ins Grübeln: was heißt es, zu sich selbst zu kommen? Besteht es darin, jemand zu werden – oder schlicht, bei sich selbst zu bleiben, bis wir begreifen, was das heißen mag?"
Lida Bach gefällt das Konzept nicht. "Richtig ausgeleuchtet ist eben alles "oh, wie süß", führt BABYS (
) exemplarisch vor – vermutlich auch misshandelte, vernachlässigte oder tot in der Mülltonne liegende Kleinkinder. Von ihnen hört man erschütternd oft in den Medien. Das ist die grausame, tragische Realität unzähliger Kinder auf der Welt, die sich BABYS (
) zu sehen weigert. Schwamm drüber. Oder einen Anne-Geddes-Kalender."
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