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BERGFEST

BERGFEST

Regie Florian Eichinger
Kinostart 08.07.2010
Genre Drama

Kritiken • BERGFEST

06. Juli 2010 | BERGFEST • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Florian Eichingers Psychodrama BERGFEST vor schneebedeckter Alpenkulissen holt den angestaubten Vater-Sohn-Konflikt aus der Mottenkiste und begibt sich auf holprige Pfade, wie Josef Lommer findet. "Die lineare Erzählung haftet ausschließlich an den Darstellern, die sich mit der hermetischen Beziehung zu ihrem Umfeld um Kopf und Kragen spielen. Florian Eichingers Entscheidung, den Film um seine Figuren zu bauen, bürdet vor allem Martin Schleiß eine Last auf, die er nicht tragen kann. Die unmaßgeblich changierende Ausdrucksweise des Hauptdarstellers macht es dem Zuschauer zunehmend schwer, die psychologischen Gefechte als glaubhaft zu empfinden."

08. Juli 2010 | BERGFEST • Kritik • Die Tageszeitung

Die romantischen Referenzen liegen nicht wie Blei auf diesem Erstling, lobt Claudia Lenssen. "In BERGFEST beherrscht der Florian Eichinger die Spielfilmform mit einer konzentrierten Dramaturgie und treffenden Dialogen. Die Kamera (André Lex) fängt immer wieder weißes Licht ein, das wie Einbrüche der Winterkälte im Haus wirkt und keine Behaglichkeit aufkommen lässt. Der aggressiven Unerbittlichkeit im Zweikampf zwischen Vater und Sohn setzt der Film ein Zeitgefühl entgegen, in dem Stille möglich ist, ein Nachklingen der bösen Sätze, ein Widerschein der Emotionen in den Gesichtern."

08. Juli 2010 | BERGFEST • Kritik • Der Tagesspiegel

Kerstin Decker schaut auf die Darsteller. "Martin Schleiß, Peter Kurth, Rosalie Thomass und Anna Brüggemann als Hannes’ Freundin vermessen die Abstände zwischen den einander nächsten und fernsten Menschen und auch zwischen den Generationen neu. Sie sind dabei dem zeitgenössischen Therapeuteneinheitstonfall mal wohltuend fern, dann wieder bedenklich nahe. Zuletzt ist da die Probe: Wie kränkbar sind Väter mit jungen Freundinnen?"

08. Juli 2010 | BERGFEST • Kritik • Neues Deutschland

Gunnar Decker lobt die Hauptdarsteller. "Martin Schleiß als Hannes macht seine Sache gut, gewiss. Er ist genau der Typus des ewig unverstandenen Sohnes, der diese Rolle auch in seiner eigenen Beziehung einfach weiterspielt. Ein kleiner egoistischer Nörgler, der seine Freundin jetzt schon nervt. Man glaubt diesem jungen Mann, der sich in ganzer spätpubertärer Verbissenheit seinem Vaterhass hingibt, den Theaterschauspieler nicht so recht. Wo doch die Regisseure des Stadttheaters bekanntlich mehrheitlich so sind, wie Peter Kurth sie spielt. Selbstherrlich und autoritär."

02. Juni 2010 | BERGFEST • Kritik • programmkino.de

Erfreulich findet es Thomas Volkmann, dass Florian Eichinger – "trotz des Vorbilds DAS FEST von Thomas Vinterberg im Hinterkopf – nicht auf ein in gegenseitiger (seelischer) Zerstörung endendes Finale aus ist. In gewisser Weise deutet er dies auch schon mit dem Titel BERGFEST an, der ja die Halbzeit eines langwierigen Projektes bzw. Prozesses bezeichnet. Insofern ist dem Film nach seiner bisher erfolgreichen Festivalpräsenz durchaus zu wünschen, dass ihm auch beim Weg durch die regulären Kinos entsprechendes Interesse entgegen gebracht wird."

02. Juni 2010 | BERGFEST • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel sah ein "Kammerspiel, ein Vater-Sohn-Beziehungsdrama, ein eher explosiver Berghüttenaufenthalt, ein psychologisch intendiertes und ausgeführtes Stück, mehr vom Dialog als vom Kinobild lebend, im wesentlichen von Peter Kurth (Hans-Gert), Anna Brüggemann (Ann), Rosalie Thomass (Lavinia) und Martin Schleiß (Hannes) flüssig gespielt. Aber will letzterer sich in künftigen Projekten verständlich machen, wird er viel deutlicher sprechen und artikulieren müssen."

01. Juni 2010 | BERGFEST • Kritik • Bergfest

Überblick zum Film auf moviepilot.de

27. November 2009 | BERGFEST • Kritik • Frankfurter Rundschau

Ulrike Rechel ist durchaus angetan. "Wie unterm Brennglas erscheint in seiner Low-Budget-Produktion die feine Dynamik eines defekten Systems: Die beengende Hütte in der weiten Eislandschaft erweist sich dabei als ähnlich wirkungsvoller Schauplatz wie die Familientafel in DAS FEST. Stark auch das Schauspielerquartett um Theaterstar Peter Kurth und Newcomer Martin Schleiß."

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