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DINNER FÜR SPINNER

DINNER FÜR SPINNER

Regie Jay Roach
Kinostart 23.09.2010
Genre Komödie

Kritiken • DINNER FÜR SPINNER

09. Dezember 2010 | DINNER FÜR SPINNER • Kritik • wieistderfilm.de

"DINNER FÜR SPINNER (DINNER FÜR SPINNER Trailer) schwankt zwischen Diskriminierung von Außenseitern und dem Appell zur Bekämpfung der selbigen. Man weiß nicht so recht, woran man ist in diesem Chaos-Trip, aber das hat den Vorteil, dass es zwar moralisch wird, man aber keine Botschaft aufgedrängt bekommt. Jedenfalls macht eine angemessene Portion Gefühl diese herrlich schräge Komödie schließlich auch noch zu einem richtigen Wohlfühlfilm. In Anbetracht des eigentlich ausgelutschten Konzepts eine starke Leistung."

28. September 2010 | DINNER FÜR SPINNER • Kritik • critic.de

DINNER FÜR SPINNER (DINNER FÜR SPINNER Trailer) mangelt es laut Marco Siedelmann an Tempo und Einfallsreichtum. Mit Ausnahme einzelner komödiantischer Glanzlichter, die viel zu selten aufblitzen, ist der Film "eine betuliche, viel zu harmlose und ganz auf das Prädikat "Für die ganze Familie" gestriegelte Komödie ohne jeden Nährwert. Langweilig formulierte Allgemeinplätze werden als große Erkenntnis verkauft, und das Loblied auf die Freundschaft, das im unvermeidlich kitschigen Finale gesungen wird, nimmt man dem Film einfach nicht ab. Die Frage, warum Regisseur Jay Roach, der etwa die Austin-Powers-Filme von Mike Myers inszenierte, ausgerechnet eine so bissige Grundkonstellation gewählt hat, um ihr Potenzial dann ungenutzt zu lassen, lässt sich an dieser Stelle leider nicht beantworten."

24. September 2010 | DINNER FÜR SPINNER • Kritik • schnitt.de

Bei Sven Ole Lorenzen hinterlässt der Film einen zwiespältigen Eindruck: "Einerseits hat der Film so ein furioses Finale, aber der Zuschauer soll letztendlich genauso über die zum Teil körperlich behinderten Außenseiter lachen wie die selbstgefälligen Yuppies. Das Mantra jeder US-Außenseiterkomödie "Sei einfach du selbst" hat beim vermeintlich versöhnlichen Ende von DINNER FÜR SPINNER (DINNER FÜR SPINNER Trailer) außerdem einen etwas bitteren Beigeschmack: Das Empowerment hat etwas von einem stolzen Eingraben in die eigene gesellschaftliche Unzurechnungsfähigkeit."

23. September 2010 | DINNER FÜR SPINNER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Selig sind die geistig Armen, titelt Michael Kohler. "Einige dieser Einlagen sind verdammt komisch, und sich über die Idiotien des Kunstmarkts lustig zu machen, ist zudem nie verkehrt. Aber so ganz will das doppelte Spiel der Autoren nicht verfangen: Einerseits sind die Spinner reine Lachnummern, andererseits sollen wir sie lieb gewinnen, uns an ihrem rührenden Idealismus ein Beispiel nehmen und in den neunmalklugen Finanzakrobaten die wahren und überdies gemeingefährlichen Trottel erkennen. Das ist zwar nett ausgedacht, aber vielleicht doch etwas zu viel des Guten."

23. September 2010 | DINNER FÜR SPINNER • Kritik • Berliner Zeitung

Thomas Klein fehlt der Mut zur Gemeinheit. "Auf Dauer wirken die verschiedenen Plots, Figuren und komödiantischen Stile reichlich ermüdend. Dazu kommt noch etwas: Anders als in der hübsch garstigen Vorlage, wo der Manager ein ekliger Yuppie und sein Opfer ein nur bedingt alltagstauglicher Trottel war, ist hier alles viel zu freundlich. Der Unsympath im Anzug wird zum überforderten netten Kerl, sein dämlicher Kandidat ist liebenswert spleenig. Diesem Dinner fehlen Würze, Biss und Mut zur Gemeinheit."

15. September 2010 | DINNER FÜR SPINNER • Kritik • manifest

DINNER FÜR SPINNER (DINNER FÜR SPINNER Trailer) bleibt für Sebastian Moitzheim ein zweischneidiges Schwert. Der Film "kann leider nicht durchgehend unterhalten. Nicht jede Pointe sitzt, nicht jeder Aspekt der Handlung ist glaubwürdig. Was seine Freundin in Künstler Kieran sieht, der zwar witzig, aber auch ziemlich bescheuert und in keinster Weise anziehend ist, bleibt offen und wirkt als Grund für Tims Unsicherheit und sein Bedürfnis, Julie zu beeindrucken, doch etwas konstruiert. Auch Tims Stalkerin Darla ist zwar nötig, um die Handlung in Gang zu bringen, ihre Szenen hätten aber gern ein Bisschen kürzer ausfallen können, denn wirklich lustig sind sie nicht."

15. September 2010 | DINNER FÜR SPINNER • Kritik • film-dienst

Michael Kohler findet einige "Einlagen sind ziemlich komisch, und sich über die Idiotien des Kunstmarkts lustig zu machen, ist zudem nie verkehrt. Aber so ganz will das doppelte Spiel der Autoren nicht greifen: Einerseits sind die Spinner reine Lachnummern, andererseits soll man sie ins Herz schließen, sich an ihnen ein Beispiel nehmen und in den Haien der Finanzbranche die wahren Trottel erkennen. Das ist dann doch etwas zu viel des Guten. Schließlich bleibt auch hier ein armer Tropf, wer nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde oder geschäftstüchtig genug ist, seine Idiotie zur Marke zu verklären."

14. September 2010 | DINNER FÜR SPINNER • Kritik • filmszene.de

"Das ist haarsträubend und alles ziemlich geschmacklos, nicht etwa wegen irgendeiner heuchlerischen "Political Correctness", sondern aufgrund eines Drehbuchs, das auf geradezu abenteuerliche Weise versucht auch noch den moralischen Zeigefinger zu erheben, nachdem es vorher höchstselbst seine Figuren vorgeführt und der Lächerlichkeit preisgegeben hat. Bei einem ganz furchtbaren "Dinner", welches so im Originalfilm übrigens gar nicht vorkommt, wie so viele andere "tolle" neue Einfälle hier. Deshalb handelt es sich auch nicht um ein offizielles Remake, sondern lediglich um ein davon "inspiriertes" Werk. Was aber ein schwacher Trost ist und außerdem beweist, dass auch Inspiration nicht immer etwas Gutes zur Folge haben muss."

14. September 2010 | DINNER FÜR SPINNER • Kritik • titanic.de

"Die Handlung ist konsequent unoriginell und das nicht nur, weil es sich bei DINNER FÜR SPINNER (DINNER FÜR SPINNER Trailer) um das Remake einer französischen Komödie aus den Neunzigern handelt, die auf einem Theaterstück basiert. Sämtliche Bestandteile jüngerer Hollywoodkomödien sind enthalten, das leicht Zotige kombiniert mit dem Sentimentalen, ein verrücktes Paar, diesmal gegeben von Paul Rudd und Steve Carell, ein wenig Satire und ein bißchen Romantik, viel Raum für einige durchgeknallte Nebenfiguren und nach jeder Menge Spott dann doch die Moral."

01. Juni 2010 | DINNER FÜR SPINNER • Kritik • Dinner für Spinner

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