Inhalt • DAS LEBEN IST ZU LANG
Keine Krise ist so verhängnisvoll, überwältigend und ungerecht, wie die von Alfi Seliger (Markus Hering). Der jüdische Filmemacher, Hypochonder und Familienvater steckt bis zum Hals in Problemen: seine pubertierenden Kinder Romy (Hannah Levy) und Alain (David Schlichter) finden ihn lächerlich, seine Ehefrau Helena (Meret Becker) wäre froh, sie fände ihn nur lächerlich, seine Bank geht insolvent und sein neues Filmprojekt stößt nur schwer auf Gegenliebe. Alfi gerät immer tiefer in ein Netz von Verschwörungen.
Crew • DAS LEBEN IST ZU LANG
Regie: Dani Levy
Darsteller: Udo Kier, Veronica Ferres, Heino Ferch, Gottfried John, Meret Becker ...
Verleih/Copyright: X Verleih AG, Berlin
Kritik • DAS LEBEN IST ZU LANG • 25. August 2010 • br-online
Nette Pointen werden hier übermäßig breit getreten, findet Walli Müller. "In DAS LEBEN IST ZU LANG (
) sprengt der Held schließlich den Film. Alfi beschwert sich bei seinem "Gott", Regisseur Dani Levy, über das miese Drehbuch. Eigentlich eine nette Pointe, die dann aber übermäßig breit getreten wird. Der Film verliert dadurch an Fahrt und Gagdichte und findet auch nicht zu einer befriedigenden Schluss-Pointe. Trotzdem: Markus Hering (die Entdeckung aus WHISKY MIT WODKA (
)) hat als hoffnungsloser Loser in der Lebenskrise die Sympathien auf seiner Seite. Und Dani Levys ins Groteske gehender jüdischer Humor ist eine echte Bereicherung fürs deutsche Kino!"