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ALTIPLANO

ALTIPLANO

Regie Peter Brosens
Jessica Woodworth
Kinostart 24.06.2010
Genre Drama

Kritiken • ALTIPLANO

14. Mai 2011 | ALTIPLANO • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

"Eigentlich spricht ein Werk für sich, unwichtig, wer es gemacht hat. Aber wenn so eindeutig kolonialistische Explotation fremder Kulturen für vorgeheuchelt linkes Gedankengut betrieben wird, muss man sich doch schon fragen, welche Imperialisten hinter so etwas stecken. Dieser Blick wird nicht zuletzt dadurch deutlich einfach Peruanische Schauspieler als Iraker zu verkaufen. Wo der Film gezeigt wird merkt's ja eh keiner. Es ist zu einfach, weil zu gewollt komplex, was nicht zuletzt anhand der ewigen Kreisfahrten deutlich wird. Diese werden auch zur farce, wenn nicht pointiert verwendet."

23. Juni 2010 | ALTIPLANO • Kritik • Die Tageszeitung

ALTIPLANO (ALTIPLANO Trailer) katapultiert sich konsequent aus der Wirklichkeit heraus, die er vorgibt zu geißeln, meint Dietmar Kammerer. "Am Ende müssen die Bilder alles zum Guten wenden. ... Die sehen meist so aus: Figuren werden in die Landschaft gestellt, dann macht die Kamera eine Kreisbewegung um sie herum. Schauspieler als Requisiten mit sorgenvollen und bedeutungsschweren Gesichtern. Deklamation statt Dramaturgie. Hinter jeder der 105 Minuten des Films lauert der nächste Streichereinsatz. Im Finale kommt es schließlich zu einer Art Versöhnung zwischen Europa und Südamerika, Seele und Körper, Realität und Mystik, Fotografie und Kino. Die Lösung: Man muss einander tief in die Augen schauen."

01. Mai 2010 | ALTIPLANO • Kritik • Altiplano

Überblick zum Film auf moviepilot.de

24. Mai 2009 | ALTIPLANO • Kritik • outnow.ch

"Der Film stellt dem Publikum ein Rätsel, das jede und jeder selber lösen soll. Ein Besuch kann sich durchaus lohnen. Man wird mit schönen, starken Bildern belohnt und mit Themen konfrontiert, die immer wieder oder gerade heute sehr aktuell sind: Da ist einerseits die Ausbeutung einer Gruppe von Menschen zugunsten einer andern Gruppe von Menschen. Andererseits ist der Film auch eine Reflexion darüber, was man fotografisch oder filmisch festhalten kann oder festhalten darf. Und letztendlich zeigt er sehr schön den religiösen Synkretismus dieses Menschen in den Anden, die gleichermassen die Madonna verehren wie die Pacha Mama oder die erwähnten Berggeister. Fans von Actionfilmen und Mainstreamkino können sich das Ticket aber sparen."

20. Mai 2009 | ALTIPLANO • Kritik • cannesblog / critic

Antonia Kölbl und Benedikt Hösl stellen fest: "Einziger Wehrmutstropfen des politisch und künstlerisch interessanten Films sind die zu langen Endsequenzen, in welchen hauptsächlich dramatische Blicke getauscht werden, durch die überflüssige Längen entstehen. Doch die gut erarbeitete Atmosphäre rundet das Werk ab."

20. Mai 2009 | ALTIPLANO • Kritik • cannesblog / critic

Sebastian Dziallas und Frauke Lahmsen sind enttäuscht. "Dass am Ende eine Europäerin von den Einheimischen noch bekehrt wird, darf natürlich nicht fehlen, will man den Zuschauern deutlich machen, dass in der modernen Welt der Europäer spirituelle Werte zu klein geschrieben werden. Es ist nicht nur ein moralischer Fingerzeig der Macher, sondern eine erdrückende Lawine von Symbolen, die da auf den Zuschauer zurollt. Will man ihr entkommen, sollte man es den kranken Peruanern schnellstmöglich gleichtun und die Augen schließen, bevor der Film überhaupt begonnen hat."

20. Mai 2009 | ALTIPLANO • Kritik • cannesblog / critic

Schmerz und Verzweiflung werden in einigen Szenen ergreifend dargestellt, finden Moritz Kobler und Nora Heidorn. "Obwohl es den Regisseuren nur bedingt gelingt, den Film schlüssig zu Ende zu führen und dabei die Spannung zu halten, bauen sie einen mitreißenden Konflikt auf, der mit einer Begegnung von Sonne und Mond abgerundet wird: Sonnenfinsternis über Peru."

20. Mai 2009 | ALTIPLANO • Kritik • cannesblog / critic

Merve Gökalp und Esra Kacan haben sich nicht ganz überzeugen lassen. "Der Zuschauer wird überhäuft von Bildern, die keine zusammenhängende Handlung darstellen und die ihn mit an den Haaren herbeigezogenen Interpretationen überfordern. Insgesamt wirkt der Altiplano überfrachtet an Symbolen und allzu nachdrücklich inszenierten Anspielungen."

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