| Regie | Mark Steven Johnson |
| Kinostart | 17.06.2010 |
"WHEN IN ROME (
) kann man sich getrost sparen. Der Film mixt uninspirierte Rom-Com Unterhaltung von der Stange mit Screwballhumor und einem leichten Fantasytouch (bezogen auf die Ausgangslage) und wirkt so völlig uneinheitlich und zerstückelt, weil es dem Regisseur nicht gelingt diese Komponenten zu einem großen Ganzen zu verknüpfen. Hinzu kommt, dass der Humor über weite Strecken mit dem Holzhammer geschlagen wird und der Film weder Leidenschaft besitzt noch irgendwelche Emotionen übermitteln kann. Kurz: Kann man sich sparen."
Lukas Foerster ist enttäuscht. "Was Mark Steven Johnson aus diesem Cast macht, das ist genau genommen nicht nur ein Betrug an Kristen Bell, Jon Heder und Will Arnett, sondern ein Betrug an den Medien Fernsehen und Kino selbst. Erst das Fernsehen und das Kino haben aus Kristen Bell Veronica Mars, aus Jon Heder Napoleon Dynamite und aus Will Arnett Gob Bluth gemacht. In WHEN IN ROME (
) kleben diese Rollen zwar noch als müder Abglanz an den Schauspielerkörpern, aber dem Film selbst bleiben sie äußerlich."
Lutz Granert schaut auf die Hauptdarsteller. "Kristen Bell (NIE WIEDER SEX MIT DER EX (
)) bleibt durch das chronische Workaholic-und-zweifelnd-Syndrom aus der Drehbuch-Mottenkiste ein hübsches, aber oberflächliches Figurenklischee, Josh Duhamel (TRANSFORMERS: DIE RACHE (
)) ist immerhin witzig mit Mut zur Peinlichkeit, aber wird durch zu wenig Screentime ausgebremst. Wie die Geschichte ausgeht, ist auch absehbar und so schleppt sich insbesondere die letzte halbe Stunde arm an Gags und reich an Langeweile unglaublich zäh dem herbei gesehnten Ende entgegen. Alles in allem also ein Italotrip, den man sich trotz einiger Lacher durchaus sparen kann."
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