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DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN

DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN

Regie Byambasuren Davaa
Kinostart 03.06.2010

Kritiken • DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN

02. Juni 2010 | DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Jan Brachmann wird der Zuschauer auf wundervolle Weise ausgetrickst: "Der Mensch ist ein seltsames Wesen. Er kann sich ein Heimweh einreden lassen nach Gegenden, wo er nie war. Davaa und ihr Kameramann Martijn van Broekhuizen bringen einen bald dazu, flugs auch dahin zu wollen, wo Urna mit besonntem Gesicht im grünen Gras am Fluss vor blauen Wolken sitzt und singt."

02. Juni 2010 | DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN • Kritik • Die Tageszeitung

Etwas zu seicht findet SUSANNE MESSMER den Film: "Das alte Problem der Dokufiktionen Davaas, der naive Blick auf das vermeintlich authentische Leben, das von der Kamera kaum Notiz nimmt, scheint mindestens in Angriff genommen. Das Lied von den zwei Pferden ist der perfekte Film für den gepflegten Kulturabend Fernwehgeplagter. Nur manchmal, da wünscht man sich trotzdem noch, dass es einfach mal nicht gut ausgehen würde oder dass irgendetwas ungereimt bliebe."

02. Juni 2010 | DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN • Kritik • Neues Deutschland

Caroline M. Buck sah altbewährtes: "Auch Das Lied von den zwei Pferden ist wieder beides zugleich, Spielfilm und Dokumentarfilm, erzählte Alltagswirklichkeit und mythische Spurensuche, eine Überhöhung der mongolischen Nomadenkultur unter Mithilfe einer ihrer prominentesten musikalischen Vertreterinnen."

31. Mai 2010 | DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN • Kritik • schnitt.de

Marieke Steinhoff ist enttäuscht. "Die Bevorzugung des Stilisierten gegenüber dem Spontanen, inszenierter gegenüber dokumentarischer Sequenzen, führt teilweise allerdings zu einer wohl ungewollten Distanz zum Geschehen; vermeintlich zufällige Begegnungen wirken gestellt und einstudiert, wodurch ihre Glaubwürdigkeit verloren geht. Auch verfährt die Montage nicht gerade subtil mit ihrem Material, wenn beispielsweise betörend-mystische Aufnahmen eines Schamanenrituals Müll suchenden Mongolen in der Großstadt gegenübergestellt werden."

13. Mai 2010 | DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN • Kritik • Filmbewertungsstelle Wiesbaden

"Der Film selbst bewahrt einzigartige Blicke auf historische Dokumente vor atemberaubenden Landschaften, die nach Drehende bei politisch motivierten Unruhen an den Originaldrehorten unwiederbringlich zerstört wurden. Dabei hat der Film in Form eines Roadmovies die seltene Gabe, die Grenze zwischen Dokumentar- und Spielfilm bis zur Unkenntlichkeit zu verwischen, was die höchste Ehre einer filmischen Glaubwürdigkeit darstellt und nicht höher gepriesen werden kann. Hierzu trägt auch die als mongolische Sängerin perfekt besetzte Hauptdarstellerin bei. Dieser Film sollte in der Filmbibliothek des Unesco-Weltkulturerbes ebenso wenig fehlen, wie zum Standardprogramm des Schulkinos zum Thema "Trennung und Vertreibung" gehören."

12. Mai 2010 | DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN • Kritik • 451filmportal.ch

Geri Krebs lobt die Inszenierung. "Die Wunden, welche die wahnsinnigen Exzesse während der chinesischen Kulturrevolution bei den Menschen verursachten, und das Leiden, das die totale Trennung zwischen Mongolischer Republik und Innerer Mongolei in Folge des Konflikts zwischen China und der Sowjetunion für die betroffene Bevölkerung auslöste, sind als Drama im Hintergrund stets präsent, ohne dass dies je explizit ausgesprochen würde."

11. Mai 2010 | DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN • Kritik • programmkino.de

An den umwerfenden Charme ihres Debütfilms kann Byambasuren Davaa laut David Siems "nur selten anknüpfen: zu langatmig und zeitlupenhaft ist ihre Erzählung, zu gewohnt schon die Bilder der gemütlichen Landbewohner, die im ruhigen Takt der Steppe ihr Leben genießen. Gleichzeitig schafft dies aber auch Vertrauen zu den Protagonisten – und einer Landschaft, die von endloser Weite und Schönheit ist. DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN ist somit ein wertvoller Film für Kenner der Mongolei. Sei es aus dem echten Leben oder nur aus dem Kino."

01. Mai 2010 | DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN • Kritik • Das Lied von den zwei Pferden

Überblick zum Film auf moviepilot.de

22. April 2010 | DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Nicht alles mutet laut Christoph Egger überzeugend an. "Vermag die Sängerin Urna ihre schauspielerische Unbeholfenheit durch ihr musikalisches Können, das den Film wesentlich trägt, vergessen zu machen, so lässt eine Einstellung wie diejenige auf ihr Profil, wo ihr dekorativ eine Träne über die Wange rinnt, eben jene Diskretion vermissen, die Die Geschichte vom weinenden Kamel so eindringlich berührend machte. Schön und stimmig hingegen, wenn ihr die uralte Sängerin, die das gesuchte Lied kennt und somit das Ziel ihrer Reise bedeutet, die Tränen des Glücks vom Gesicht streicht."

16. August 2009 | DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN • Kritik • outnow.ch

"DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN entführt den Zuschauer in die Äussere Mongolei und ermöglicht es ihm, nicht nur viel mongolische Musik zu hören, sondern liefert auch gleich die spektakulären Bilder mit dazu. Einige amüsante Gespräche und auch Situationskomik machen die Dokumentation sehr kurzweilig, doch am Ende nehmen die Füller etwas Überhand. Natürlich sieht man darüber hinweg, da man so ohne Ablenkung der Musik lauschen kann, doch da hätte man auch noch etwas mehr Substanz hineinflechten können."

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