| Regie | Miguel Sapochnik |
| Kinostart | 03.06.2010 |
Marco Siedelmann findet nicht viel Gutes. "Hart an der Grenze zur Selbstvertrashung sind die eingestreuten Oneliner und der krude, latent menschenverachtende Humor. Regisseur Miguel Sapochnik ist heillos überfordert, eine kohärente inszenatorische Linie durch sein stilistisch unentschlossenes Werk zu ziehen und seine verquaste Spannungsdramaturgie untergräbt jeden Nervenkitzel. Miguel Sapochnik wählt einen einfallslos-tristen metallischen Look, an dem unbedingt jede Behaglichkeit abperlen muss und der bestens zum zynischen Weltbild des Films passt."
Für kommt REPO MEN (
) nicht an seine Vorbilder heran: "Fleißig verweist Sapochnik auf Genre-Vorbilder wie Pulp Fiction, Old Boy oder Children of Men, doch die Nähe zu diesen Kinoklassikern bleibt ebenso Behauptung wie die eigene Coolness oder die vermeintliche erzählerische Cleverness."
In REPO MEN (
) fällt laut Dieter Oßwald die Spannung so dürftig aus wie die Selbstironie. "in paar blutrünstige Schlachtsequenzen, lautstark knackende Knochen sowie denkbar dämliche Ballereien sollen für Gänsehaut sorgen, doch solche Videospieleinlagen überzeugen an keiner Stelle, über die dramaturgischen Schlaglöcher hilft kein noch so aufdringliches Soundtrack-Getöse. Während Forest Whitaker einmal mehr auf seinen diabolischen Dackelblick und läppisches Grinsen reduziert bleibt, kann auch Jude Law kaum mehr bieten als unfreiwillig komisches Getue."
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