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GELIEBTES LEBEN

GELIEBTES LEBEN

Regie Oliver Schmitz
Kinostart 12.05.2011
Genre Drama

Kritiken • GELIEBTES LEBEN

30. April 2011 | GELIEBTES LEBEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Robert Zimmermann stellt fest: "Dass prätentiöse Effekte oder platte Emotionalität vermieden werden, ist bei aller dramatischen Tragik bestimmt die wesentliche Leistung dieses Film, der dem Zuschauer weit mehr als nur die südafrikanische AIDS-Problematik vor Augen führt. Denn nimmt man sich bewusst der thematisierten universellen Fragen nach Zivilcourage und Überlebensstrategie an, dann wird man auch die ehrliche Frage zu stellen haben, wie es denn in unserer angeblich im Umgang mit AIDS so aufgeklärten Gesellschaft um Stigmatisierung und Ausgrenzung bestellt ist. Der Befund dürfte nicht minder erschüttern wie dieser eindringliche Film."

12. Mai 2011 | GELIEBTES LEBEN • Kritik • textezumfilm.de

José García beeindruckte die Kameraarbeit. "Die Kamera von Bernhard Jasper fängt farbgesättigte, eindrucksvolle Bilder ein, die aber gar nichts mit Postkartenansichten gemeinsam haben. Die langen Einstellungen verleihen dem Film einen geruhsamen, fast meditativen Rhythmus, der europäischen Sehgewohnheiten teilweise zuwiderläuft."

12. Mai 2011 | GELIEBTES LEBEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Christian Schröder sah einen Film über das Tabuthema Aids. "In Geliebtes Leben (Geliebtes Leben Trailer) geht es nicht um Sozialtristesse und Elendsvoyeurismus, sondern um die Folgen der Tabuisierung besonders für die Kinder der Erkrankten."

12. Mai 2011 | GELIEBTES LEBEN • Kritik • Die TAZ

Atmosphärisch inszeniert, trotz offensichtlicher Mängel fand Wilfried Hippen. "Schmitz arbeitete an den Originalschauplätzen und mit vielen Laiendarstellern. Da bliebt es nicht aus, dass bei den Gruppen- und Massenszenen ein paar Statisten sehr offensichtlich zu dem Regieassistenten neben der Kamera schielen und einige Nebendarsteller statt überzeugend zu spielen eher ihren Text aufsagen."

12. Mai 2011 | GELIEBTES LEBEN • Kritik • Berliner Zeitung

Abini Zöllner versteht das merkwürdige Verhalten der Menschen in Bezug auf Aids. "Aids, so zwei der geläufigen Theorien, sei eine Strafe Gottes oder eine Krankheit, die durch Zauberei verursacht wird. Und noch absurder ist der Fakt, dass das Land lange Zeit (1999-2008) von einer Zumutung regiert wurde: der Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang, die Rote Bete und Knoblauch gegen Aids empfahl - und nach Protesten noch Zitronen und Kartoffeln nachreichte!"

10. Mai 2011 | GELIEBTES LEBEN • Kritik • getidan.de

Laut Peter Claus wird der Film sehr konventionell erzählt. "Trunksucht, Prostitution, Korruption bei Polizei und im Gesundheitswesen flankieren das zentrale Geschehen. Die traditionelle Erzählweise bündelt das alles effektvoll. Besonders wichtig: Oliver Schmitz‘ Blick von Innen vermeidet jegliche Touri-Perspektive. Das Finale des Films überrascht. Nur dies sei dazu verraten: es gibt Anlass zu grübeln, je nachdem, ob man den Schluss als wirklich oder als geträumt versteht. Aber es ist ja wohl nicht das schlechteste, aus dem Kino mal ein wenig grüblerisch nach Hause zu gehen."

09. April 2011 | GELIEBTES LEBEN • Kritik • schnitt.de

Daniel Bickermann lobt das Filmteam. "Allen voran empfiehlt sich Kameramann Bernhard Jasper mit poetischen Bildern und einer gloriosen Farbpalette für größere Aufgaben. Aber auch der bisherige Fernsehregisseur Oliver Schmitz beweist in den hochdramatischen Momenten, an denen es hier nicht mangelt, ein ausgezeichnetes Gespür für stille und subtile Emotionsführung. Die Umstände, die zu solchen Situationen führen, wirken häufig konstruiert oder allzu gewollt – doch die Situationen selbst sind so kraftvoll, anrührend und wahrhaftig, daß man so manches Plotloch gerne vergißt."

09. April 2011 | GELIEBTES LEBEN • Kritik • bummelkino.de

"Die Furcht vor der tratschenden Nachbarschaft und einer folgenden Stigmatisierung ist allgegenwärtig. Oliver Schmitz schuf einen Film, der durch seine etwas überladene Problematik bisweilen an eine südafrikanische Variante von Frank McCourts irischem Leidenswerk "Die Asche meiner Mutter" erinnert. Trotzdem ist GELIEBTES LEBEN (GELIEBTES LEBEN Trailer) ein wichtiger Film, der zu Recht als afrikanische 2011er Oscar-Hoffnung für den besten fremdsprachigen Film galt. Denn allein die unglaublich präsente 13-jährige Khomotso Manyaka ist in ihrer Rolle als nicht aufstecken wollende Tochter schlichtweg fabelhaft."

01. Januar 2011 | GELIEBTES LEBEN • Kritik • programmkino.de

Günter H. Jekubzik lobt GELIEBTES LEBEN (GELIEBTES LEBEN Trailer). "Erstaunlich, aber nur logisch ist, wie lange das Wort Aids auch im Film nicht vorkommt. Die Verdammung erfolgt über nur Blicke, die allerdings immer bedrohlicher werden. Irgendwann brennt ein Karren vor dem Haus und dann fliegen Steine. Dass der 1960 in Kapstadt geborene und in Deutschland arbeitende Oliver Schmitz filmisch recht konventionell erzählt, kommt der Wirkung des Films nur zugute. Denn so kann die südafrikanisch-deutsche Koproduktion sowohl im Arthouse- als auch im Mainstream-Bereich punkten und eignet sich zudem hervorragend für Kinder und Jugendliche."

20. Mai 2010 | GELIEBTES LEBEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Große Bilder und große Gefühle sah Jan Schulz-Ojala. "Oliver Schmitz inszeniert die Tragödie, die in Südafrika Hunderttausende trifft, mit Sinn für große Bilder und große Gefühle. Und hält sich dabei ganz an Chanda, die sich vom arglosen Kind in die mutige und verantwortungsvolle Beschützerin der Mutter verwandelt."

01. Mai 2010 | GELIEBTES LEBEN • Kritik • Geliebtes Leben

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