GELIEBTES LEBEN

film-zeit Film: GELIEBTES LEBEN
Regie Oliver Schmitz
Kinostart 12.05.2011

Inhalt • GELIEBTES LEBEN

Chanda ist 12 Jahre alt. Sie lebt in dem kleinen Ort Elandsdoorn in der Nähe von Johannesburg. Ihre Mutter hat gerade ein Neugeborenes verloren. Ihre beste Freundin Esther geht auf den Strich. Ihr Stiefvater Johan ist ein Säufer, der der Familie keine Hilfe ist. Das große Problem ist Aids.

Kritiken • GELIEBTES LEBEN

30. April 2011 | GELIEBTES LEBEN • Kritik • Partner von film-zeit

Robert Zimmermann stellt fest: "Dass prätentiöse Effekte oder platte Emotionalität vermieden werden, ist bei aller dramatischen Tragik bestimmt die wesentliche Leistung dieses Film, der dem Zuschauer weit mehr als nur die südafrikanische AIDS-Problematik vor Augen führt. Denn nimmt man sich bewusst der thematisierten universellen Fragen nach Zivilcourage und Überlebensstrategie an, dann wird man auch die ehrliche Frage zu stellen haben, wie es denn in unserer angeblich im Umgang mit AIDS so aufgeklärten Gesellschaft um Stigmatisierung und Ausgrenzung bestellt ist. Der Befund dürfte nicht minder erschüttern wie dieser eindringliche Film."

01. Januar 2011 | GELIEBTES LEBEN • Kritik •

Günter H. Jekubzik lobt GELIEBTES LEBEN (film-zeit Trailer: GELIEBTES LEBEN). "Erstaunlich, aber nur logisch ist, wie lange das Wort Aids auch im Film nicht vorkommt. Die Verdammung erfolgt über nur Blicke, die allerdings immer bedrohlicher werden. Irgendwann brennt ein Karren vor dem Haus und dann fliegen Steine. Dass der 1960 in Kapstadt geborene und in Deutschland arbeitende Oliver Schmitz filmisch recht konventionell erzählt, kommt der Wirkung des Films nur zugute. Denn so kann die südafrikanisch-deutsche Koproduktion sowohl im Arthouse- als auch im Mainstream-Bereich punkten und eignet sich zudem hervorragend für Kinder und Jugendliche."

21. Mai 2010 | GELIEBTES LEBEN • Kritik •

Bei GELIEBTES LEBEN erlaubt sich dieser Weiße Oliver Schmitz laut Hanns-Georg Rodek, "von eingeborenem Aberglauben und bösen Dorfgerüchten zu erzählen, welche die Familie der zwölfjährigen Chanda beinahe zerstören. Oliver Schmitz (und sein deutscher Stab) tun dies ohne Paternalismus, unter Vermeidung falschen Sentiments und unter Verzicht auf beschönigende Politkorrektheit."

20. Mai 2010 | GELIEBTES LEBEN • Kritik •

Große Bilder und große Gefühle sah Jan Schulz-Ojala. "Oliver Schmitz inszeniert die Tragödie, die in Südafrika Hunderttausende trifft, mit Sinn für große Bilder und große Gefühle. Und hält sich dabei ganz an Chanda, die sich vom arglosen Kind in die mutige und verantwortungsvolle Beschützerin der Mutter verwandelt."

01. Mai 2010 | GELIEBTES LEBEN • Kritik •

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