Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

VERGEBUNG

VERGEBUNG

Regie Daniel Alfredson
Kinostart 03.06.2010
Genre Thriller, Drama

Kritiken • VERGEBUNG

18. Mai 2010 | VERGEBUNG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Laut Robert Zimmermann setzt der Film formal und ästhetisch "seinen Vorgänger fort, bauen Regisseur Daniel Alfredson und die Drehbuchautoren Jonas Frykberg und Ulf Ryberg in bewährter Weise weniger auf visuelle Narration denn auf die Dialoge und auf bereits eingeführte Figuren. Noch einmal steigert sich die Handlungs- und Faktendichte um ein Vielfaches, was zum Verständnis des Plots die genaue inhaltliche Kenntnis des Vorgängerfilms erfordert. Und obwohl die eigentliche Zentralfigur Lisbeth Salander zur Passivität gezwungen ist, gelingt VERGEBUNG (VERGEBUNG Trailer) überaus spannend, zumindest für den Zuschauer, der an dialoglastigen Großpuzzles seine Freude hat."

02. Juni 2010 | VERGEBUNG • Kritik • Frankfurter Rundschau

Die teilweise aberwitzige Flickschusterei des Films macht es Michael Kohler besonders schwer. "Eine derart hanebüchen geschriebene Gerichtsverhandlung hat es im Kino wohl noch nie gegeben, und was drumherum an Ablenkungsmanövern und Vertuschungsversuchen abläuft, macht es kaum besser. Angesichts des Filmtitels muss man aufpassen, nicht zum Scharfrichter zu werden."

02. Juni 2010 | VERGEBUNG • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler stöhrt sich an der Produktionsqualität: "Dass Vergebung (Vergebung Trailer) an gutes Serienfernsehen erinnert, liegt folglich nicht an den beschränkten Mitteln. Es ist eine Fernsehproduktion, aber wir leben nun mal in vertrackten Zeiten: Da geriert sich schlechtes Fernsehen als großes Kino, während das wirkliche Kino aussieht wie Fernsehen von vorgestern."

02. Juni 2010 | VERGEBUNG • Kritik • Neue Zürcher Zeitung

Christoph Egger sieht die Schwäche des Filmes bei Lisbeth Salander: "Vielleicht ist dieses kampfsporttechnisch versierte mädchenhaft kleine Wesen mit dem unbeugsamen Willen und den phänomenalen Hacker-Kenntnissen einfach doch zu sehr literarische Gestalt. Durchschlagend ist ihre Wirkung, weil hier ein Individuum, dem seine Mündigkeit perfid aberkannt wurde, sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt und so, vor aller polizeilichen und (gewichtigen) journalistischen Unterstützung, dem Recht Nachachtung verschafft."

01. Juni 2010 | VERGEBUNG • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala schreibt über den Mut, den die Filme machen. "Natürlich ist es Zufall, dass diese im Oktober letzten Jahres, im Februar und nun im Juni ins Kino kommenden Filme in Deutschland zeitlich mit der beileibe nicht beendeten Missbrauchsdebatte korrelieren. Aber es ist ein schöner, oder besser: ein guter Zufall. Denn diese Filme machen Opfern Mut statt Wut, die ebenso paralysieren kann wie Scham. Auch dafür steht die von Noomi Rapace so mustergültig verkörperte, kluge und disziplinierte Lisbeth Salander."

13. Mai 2010 | VERGEBUNG • Kritik • manifest.de

Björn Lahrmann ist enttäuscht. Der "simplen Stammtischlogik fehlt indes, was gute Paranoia-Thriller ausmacht: Zweifel. Nicht auf gespanntes Harren ist die Geschichte aus, sondern auf beipflichtendes Nicken. Die Ergebnisse von Blomkvists Recherche, in der zweiten Filmhälfte vor Gericht extensiv nachbereitet, sind hinreichend grob vorgezeichnet, als dass die Feinheiten noch überraschen könnten. Die Bösen, das sind die grauhaarigen Männer in Teakholz-Büros: Als Pointe eines summa summarum fünfstündigen Krimi-Elaborats ist das ein wenig mau."

02. Mai 2010 | VERGEBUNG • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns hätte etwas mehr erwartet. "Immer wieder nutzte der ehemalige Journalist Stieg Larsson seine Romane, um Missstände der schwedischen Gesellschaft anzuprangern, hinter die Kulissen zu blicken. Die Film-Trilogie versteht es, diesen Blick in die Geschichte der Lisbeth Salander einzuflechten, ohne sie mit Anspielungen zu überfrachten. Dass die Filme stilistisch eher gehobene Fernsehkost sind, spricht weniger gegen die Filme als für die hohe Qualität der Adaptionen von Krimis aus den nordischen Ländern, die gerade beim deutschen Publikum enorm beliebt sind."

01. Mai 2010 | VERGEBUNG • Kritik • Vergebung

Überblick zum Film auf moviepilot.de

31. März 2010 | VERGEBUNG • Kritik • outnow.ch

"Wer weder die Bücher gelesen noch die beiden Vorgängerfilme gesehen hat, wird an diesem Film keinen Gefallen finden. Selbst im letzten Fall könnte es schwierig werden, der Handlung zu folgen und insbesondere die Dimension der Verschwörung zu erfassen, die das Leben der jungen Lisbeth Salander auf so erschreckende Weise geprägt hat. Es gibt schlicht zu viele dieser grauen Herren, und die werden erst noch schlecht eingeführt. Für Fans der Bücher aber sollte es gehen mit der Übersicht. Hier könnte sich höchstens - wie immer - Enttäuschung über die stark vereinfachte Handlung breit machen."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,56201