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TANDOORI LOVE

TANDOORI LOVE

Regie Oliver Paulus
Kinostart 27.05.2010
Genre Musikfilm/Musical, Komödie, Liebesgeschichte

Kritiken • TANDOORI LOVE

10. Mai 2010 | TANDOORI LOVE • Kritik • br-online

Harald Steinwender sah eine klischeehafte Klamotte. "Der Humor ist bestenfalls bodenständig. Nur wer über einen behinderten Mops im Hunderollstuhl lachen kann, kommt hier auf seine Kosten. Immerhin überzeugt die Kameraarbeit von Daniela Knapp, die das Alpenpanorama geschickt ins Bild setzt und durch die gelungene Farbdramaturgie zwei sich fremde Welten gegenüber stellt, wobei den Indern erwartungsgemäß kräftige Primärfarben zugeordnet werden. So bietet TANDOORI LOVE (TANDOORI LOVE Trailer) einige Schauwerte. Für einen guten Spielfilm ist das allerdings zu wenig."

10. Mai 2010 | TANDOORI LOVE • Kritik • programmkino.de

Dorothee Tackmann schaut genau auf den Regisseur. "Oliver Paulus spielt zwar alle neun Gemütszustände aus dem klassischen indischen Drama - Liebe, Freude, Wut, Kummer, Abscheu, Kraft, Angst, Staunen, Gleichmut - durch und streut schwungvolle Gesangs- und Tanzeinlagen ein, aber mißachtet das Herz-Schmerz-Gebot des Bollywood-Kinos vollständig. Statt dramatischer Verzichtserklärungen, moralischer Läuterungen und Versöhnungen regiert hier brottrockene Orientierunglosigkeit."

10. Mai 2010 | TANDOORI LOVE • Kritik • programmkino.de

Kalle Somnitz ist durchaus angetan. "Oliver Paulus inszeniert dies als Clash der Kulture, ausgelassen, farbenfroh und mit viel Anleihen beim Bollywood-Kino. Da wird getanzt und gesungen, geliebt und geweint und natürlich gehen alle Emotionen – nicht nur die Liebe – durch den Magen. Paulus setzt sich über Sehgewohnheiten hinweg und überrascht den Zuschauer mit einem Wechselbad der Stile und Gefühle, der den Spagat zwischen schriller Komödie und dramatischer Liebesgeschichte wagt und sich dabei üppig-visueller bis grotesk-burlesker Mittel bedient."

01. Mai 2010 | TANDOORI LOVE • Kritik • Tandoori Love

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. Mai 2010 | TANDOORI LOVE • Kritik • cineman.ch

Laut Thomas Hunziker verleihen die Musikeinlagen dem Film "den nötigen Charme. Gleiches lässt sich vom unausgegorenen Drehbuch, dem grossen Schwachpunkt des Films, nicht behaupten. Viele Szenen wirken durch die hölzernen Dialoge mittelmässig improvisiert. Der Zusammenhang zwischen den manchmal abrupt beendeten Szenen lässt sich selten logisch herleiten. Vielleicht ist diese Sprunghaftigkeit beabsichtigt, ungelenk wirkt sie trotzdem. Wie schon in NUR EIN SOMMER (NUR EIN SOMMER Trailer), der anderen Heimatromanze aus diesem Jahr, sorgen ausserdem die kulturellen Differenzen zwischen Berglern und Indern eher oberflächlich und plump für derben Humor. TANDOORI LOVE (TANDOORI LOVE Trailer) ist ein zwischendurch schwungvoller, meist aber eher holpriger Liebesfilm."

08. Januar 2009 | TANDOORI LOVE • Kritik • Bier Tageblatt

Sonja Wenger hat etwas mehr erwartet. "Kaum sind die Charaktere eingeführt, ist auch schon die Luft raus. Der Rest des Films verharrt in Sonjas Unentschlossenheit bezüglich ihren Gefühlen und diversen Slapstick-Einlagen der Dorfbewohner, die allerdings eine überraschende Offenheit gegenüber anderen Kulturen an den Tag legen. Dennoch ist TANDOORI LOVE (TANDOORI LOVE Trailer) ein sympathischer und unterhaltsamer Film, der eigentlich nur an einer Sache wirklich krankt: der visuell schlecht gemachten Synchronisation der Dialekt sprechenden Hauptrolle Sonja."

08. Januar 2009 | TANDOORI LOVE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Ein Curry ohne Pfeffer - so betitelt Susanne Ostwald ihre Kritik. Der Film fällt "im Innern auseinander, denn köstliche Küchen- und Tanzszenen wechseln sich ab mit solchen, denen ihrer hölzernen Dialoge wegen jegliches Aroma abhandenkommt. Auch stilistisch klaffen allzu grosse Lücken zwischen eleganter Choreografie hier und schwerfälliger Inszenierung dort. Je leichter die Handlung voranschreiten sollte, desto ernster wird sie. Das ist schade, denn mit etwas mehr Nonchalance hätte aus dem Projekt ein aussergewöhnlicher, richtig komischer und schräger Film werden können."

06. Januar 2009 | TANDOORI LOVE • Kritik • derbund.ch

Allen Einwänden und auch dem unbefriedigenden Schluss zum Trotz findet Andreas Berger: "Mit all seinen Ecken, Kanten und auch Holprigkeiten gehört TANDOORI LOVE (TANDOORI LOVE Trailer) zu jenen sympathischen und unterhaltsamen Filmen, bei denen man im Gegensatz zu Schweizer Sonntagabendfernsehfilmen (oder auch hundertmal teureren Hollywoodstreifen) nicht schon nach zehn Minuten weiss, wie sie enden werden."

14. September 2008 | TANDOORI LOVE • Kritik • outnow.ch

"Das Hin und Her des Schweizer Liebespaares ist nie richtig verständlich. Ein immer wieder eingeschobenes Taucherthema (mit Johanna Bantzer als beste Freundin) wirkt uninspiriert. Das unglaubwürdige Ende des Films erinnert auch in der Qualität der Bilder an Machwerke wie L'Intouchable. Der gehbehinderte Mops namens Hömphrey, der im Film für die stillen Lacher zuständig sein soll, versinnbildlicht den Film hervorragend: Vorne ok. Hinten verkrüppelt."

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