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TUESDAY, AFTER CHRISTMAS

TUESDAY, AFTER CHRISTMAS

Regie Radu Muntean
Kinostart 06.10.2011
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • TUESDAY, AFTER CHRISTMAS

07. September 2011 | TUESDAY, AFTER CHRISTMAS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Michael Kienzl war von der Kameraarbeit fasziniert. "In minutenlangen, meist statischen und halbtotalen Einstellungen beobachtet die Kamera die Figuren fast teilnahmslos. Setzen sie sich in Bewegung, bedarf es nur eines kurzen Schwenks, und alles ist wieder perfekt kadriert. Es ist eine ausgesprochen zurückhaltende und distanzierte Herangehensweise, der sich Muntean hier bedient. Keine harten Schnitte oder Großaufnahmen geben dem Zuschauer das Gefühl, gewaltsam in das Leben der Figuren einzudringen."

06. Oktober 2011 | TUESDAY, AFTER CHRISTMAS • Kritik • perlentaucher.de

Nikolaus Perneczky ist von der Arbeit des Kameramannes Tudor Lucaciu angetan. "Unbewegte, lang gehaltene Einstellungen, die zwar manchmal vermittels eines sachten Schwenks ihre Aufmerksamkeit verlagern, dabei aber eine eigentümliche Autonomie bewahren gegenüber dem, was in einer gegebenen Situation am ehesten Ereignischarakter beanspruchen kann. Stattdessen verpflichtet sich das Bild den Figuren, gleichgültig ob diese an der Welt teilhaben oder ihr abgeneigt sind. Das macht mitunter einen etwas angestrengten Eindruck, verleiht der Rahmung aber zugleich eine besondere Prägnanz: So und nicht anders sollen wir diesen Ort, diesen Menschen, diese Geste sehen."

04. Oktober 2011 | TUESDAY, AFTER CHRISTMAS • Kritik • 451.ch

Doris Senn sah einen erfrischenden Film. "Mit seinem ruhigen Fluss und unaufgeregten Gestus bietet TUESDAY, AFTER CHRISTMAS (TUESDAY, AFTER CHRISTMAS Trailer) nicht nur viel Echoraum für die Gefühle seiner Figuren und diejenigen seines Publikums – er setzt auch ein dezentes Schlaglicht auf ein Rumänien im Umbruch: Konsumprodukte (das Snowboard und der Barbie-Party-Cruiser für Tochter Mara!) und ein Mittelstands-Wohlstand bahnen sich langsam ihren Weg durch die rumänische Gesellschaft."

04. Oktober 2011 | TUESDAY, AFTER CHRISTMAS • Kritik • cineman.ch

Gut fand Rolf Breiner, dass Regisseur Radu Muntean die Geschichte ohne Wertung zeigt. "Er hält sich zurück, begnügt sich mit der Rolle des Beobachters, des Seismographen. Die menschliche Beziehung zählt - auch in diesem gutbürgerlichen Kreis. Doch das erweist sich als nicht besonders spannend. Und schon gar nicht erregend."

04. Oktober 2011 | TUESDAY, AFTER CHRISTMAS • Kritik • epd Film

Barbara Schweizerhofs Lieblingsfilm vom Cannes Festival 2011. "Simpel inszeniert, völlig konzentriert auf die Figuren und ihre fein ziselierten Gemütsbewegungen. Es war so echt, dass es fast schon genervt hat. Und gleichzeitig auch wunderbar in dieser Genauigkeit."

04. Oktober 2011 | TUESDAY, AFTER CHRISTMAS • Kritik • film-dienst.de

Esther Buss sah einen Film voller Alltäglichkeiten. "Muntean lässt das große Drama nicht stattfinden, das ist die eigentliche Katastrophe in dieser Beziehungsgeschichte. Die Verletzungen und Kränkungen, die Wut und die Angst finden kein direktes Ventil, selbst die Aussprache mit Adriana führt nur zu stereotypen Vorwürfen und Verdruckstheiten. Auch in der neuen Beziehung scheint jedes Gefühl der Befreiung verstellt."

04. Oktober 2011 | TUESDAY, AFTER CHRISTMAS • Kritik • outnow.ch

"Durch die neutrale Darstellung der einzelnen Figuren und dem Verzicht auf jegliche Klischees, bleibt am Ende ein leicht unbefriedigtes Gefühl, welches man sich als Resultat eines Kinoabends nicht unbedingt wünscht. Trotzdem lohnt es sich auf jeden Fall, Marti, dupa craciun eine Chance zu geben und in die Welt von Paul und seinen Frauen einzutauchen."

14. Mai 2010 | TUESDAY, AFTER CHRISTMAS • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh kann dem Film einiges abgewinnen. "Die Handlung des Films ist überschaubar: Die Dreierkonstellation kann eben nicht ewig gutgehen. Beeindruckend ist, mit welcher Umsicht eine Situation beschrieben wird, aus der nur eine schmerzhafte Entscheidung herausführt. Der Film präferiert keine Seite, weder die wiederentdeckte Lebenslust mit der Freundin noch die familiäre Wärme mit der Ehefrau - aus diesem waagrechten Blick bezieht er seine Kraft. Das ist vielleicht keine Sekunde lang neu, aber sehr bewegend inszeniert."

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