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THE STRANGE CASE OF ANGELICA

THE STRANGE CASE OF ANGELICA

Regie Manoel de Oliveira
Kinostart 2010
Genre Drama

Kritiken • THE STRANGE CASE OF ANGELICA

14. Mai 2010 | THE STRANGE CASE OF ANGELICA • Kritik • Der Tagesspiegel

Christine Tillmann ist begeistert. "In Manoel de Oliveiras Kino-Elegie über einen Fotografen, der Dinge festhält, die zu verschwinden drohen, in diesen mit stiller Theatralik ausgeleuchteten Dunkelkammern der Seele unterhalten sich ein paar alte Leute über die Krise, nach zwei Sätzen sind sie von einem gestoppten Brückenprojekt über den Finanzcrash bei der Antimaterie angelangt. Politik, Poesie, Physik, bei Manoel de Oliveira ist es ein federleichter Schwenk."

14. Mai 2010 | THE STRANGE CASE OF ANGELICA • Kritik • Der Standard

Unerklärliches geschieht in Manoel de Oliveiras Film mit größter Selbstverständlichkeit, stellt Dominik Kamalzadeh fest. "Aus Manoel de Oliveiras Film, der trotz seiner metaphysischen Ausrichtung sehr gegenwärtig bleibt - in einer Szene kommt man auch hier auf die Finanzkrise zu sprechen -, weht der Geist eines Kinos, das mit sparsamen Mitteln das Fantastische beschwört."

14. Mai 2010 | THE STRANGE CASE OF ANGELICA • Kritik • film-dienst-blog

Der Film wirkt so alterslos wie sein Regisseur, schreibt Josef Lederle. "Visuell und dramaturgisch wandelt der Film auf bekanntem Manoel de Oliveira-Terrain; die Themen werden früh als Gedicht annouciert; der Abflug ins Jenseits markiert einen Endpunkt, der auch fürs Manoel de Oliveiras Oeuvre zu gelten scheint."

14. Mai 2010 | THE STRANGE CASE OF ANGELICA • Kritik • sennhauser.ch

"Es ist ein seltsamer Film, mit einem seltsamen, ganz eigenen Zauber. Und wie schon bei seinem letzten ... sind es die Anachronismen, welche die eigentliche Magie ausmachen. Denn gedreht wird in der Gegenwart, in altmodischen Häusern zwar, aber mit dem vorhandenen Verkehr. Isaaks Fotoapparat ist allerdings keine Digitalknipse und er entwickelt auch die Filme selbst und belichtet Papierkopien, die er zum Trocknen an eine Schnur hängt. Und auch die Sprache mäandert. Vokabular, Duktus und Melodie verweisen eben so oft in die Gegenwart, wie in eine literarisch geprägte Vergangenheit."

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