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JUNGS BLEIBEN JUNGS

JUNGS BLEIBEN JUNGS

Regie Riad Sattouf
Kinostart 01.07.2010
Genre Komödie

Kritiken • JUNGS BLEIBEN JUNGS

27. Juni 2010 | JUNGS BLEIBEN JUNGS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Daniel Nehm hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "JUNGS BLEIBEN JUNGS (JUNGS BLEIBEN JUNGS Trailer) mag in mancher Hinsicht originell erscheinen, wie in der Vermeidung des typischen Coming-of-Age-Dramas zugunsten einer episodischen Ansammlung von comichaft übersteigerten Situationen. Gleichzeitig aber wirken viele Szenen, getrieben von der pumpenden elektronischen Musik, holprig im Timing. Einige Sequenzen sind schlichtweg zu kurz geraten, werden dann durch einen harten Schnitt beendet, wenn die Situationskomik gerade erst beginnt, sich zu entfalten. Ein bisschen ähnelt Riad Sattoufs Debütfilm Hervés ersten Kussversuchen: bemüht und energisch, aber etwas ungelenk."

01. Juli 2010 | JUNGS BLEIBEN JUNGS • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Anke Westphal respektiert JUNGS BLEIBEN JUNGS (JUNGS BLEIBEN JUNGS Trailer) einen Kosmos, in dem alles im Übergang und Werden ist. "Und in dem es zum Schreien komisch zugeht, etwa wenn den Jungs bei einer gemeinsamen spiritistischen Sitzung auf die Frage "Werde ich bald eine Freundin haben?" ausgerechnet Hitler antwortet und zwar mit "No way!" Unerreicht ist das Vermögen des französischen Kinos, die Wirklichkeit mit all ihren Freuden und Leiden auf ganz freundliche Art ernst zu nehmen."

01. Juli 2010 | JUNGS BLEIBEN JUNGS • Kritik • Der Spiegel

Was unappetitlich klingt, überzeugt Andreas Banaski als verständnisvolles und derb komisches Außenseiterporträt. "Bezüge zum Handy- und iPod-Zeitgeist sucht man in diesem sympathisch unmodischen Film vergebens, als Onaniervorlage dienen keine Internetpornos mit aufgepumpten, schamhaarrasierten Sexathletinnen, sondern Retro-Dessouskataloge mit unretuschierten Frauen. Ein derart liebevoller und ungeschönter Blick auf Teenagernöte lässt sich natürlich erst dann voll goutieren, wenn man das Schlimmste schon hinter sich hat. Deshalb hatte JUNGS BLEIBEN JUNGS (JUNGS BLEIBEN JUNGS Trailer) den überraschenden, aber verdienten Erfolg in Frankreich."

30. Juni 2010 | JUNGS BLEIBEN JUNGS • Kritik • br-online.de

Ronja Dittrich sah eine humorvolle, präzise Studie einer prägenden Lebensphase. "Voller Elan und Humor begleitet Regisseur Riad Sattouf seine Protagonisten durch die Höhen und Tiefen einer Lebensphase, die von den meisten Menschen im Nachhinein allzu gerne verklärt wird. Es gelingt ihm, die Spielregeln des Genres der Teenager-Komödie zu bedienen und gleichzeitig zu erweitern. Anstatt die Geschichte seiner Protagonisten in ein standardisiertes Korsett zu drängen, reihen sich in seinem Drehbuch vielmehr präzise Alltagsbeobachtungen zu einem komplexen Bild des Gefühlschaos eines 14-Jährigen."

30. Juni 2010 | JUNGS BLEIBEN JUNGS • Kritik • Deutschlandradio

Hannelore Heider stellt fest: "Anders als in den deutschen Kinder- und Jugendfilmen sind die Erwachsenen in Riad Sattoufs Debütfilm keine milden Dulder. Sie bieten ein durchaus realistisches und damit problematisches Bild der allgemeinen Hilflosigkeit gegenüber dem Phänomen Pubertät."

29. Juni 2010 | JUNGS BLEIBEN JUNGS • Kritik • br-online.de

Magali-Ann Thomas fasst ihre Kritik zu JUNGS BLEIBEN JUNGS (JUNGS BLEIBEN JUNGS Trailer) wie folgt zusammen: "Pubertierende Jugendliche auf der Suche nach dem ersten Sex spielen die Hauptrolle im preisgekrönten Debütfilm von Riad Sattouf. Nichts wird beschönigt: Jugendliche erscheinen durchweg von Hormonen umnebelt und beschränkt. Bissiger Humor in sketchartigen Szenen machen den Film zur grenzwertigen Geschmackssache, in der jeder Pickel sorgfältigst in Szene gesetzt wurde."

27. Juni 2010 | JUNGS BLEIBEN JUNGS • Kritik • schnitt.de

Laut Carsten Happe ist JUNGS BLEIBEN JUNGS (JUNGS BLEIBEN JUNGS Trailer) "konsequent aus der Jungs-Perspektive erzählt – allein das kann den etwas plumpen, fast abschreckenden deutschen Titel rechtfertigen – und dementsprechend derber, in seiner Wortwahl, in seinen Methoden, dem anderen Geschlecht näherzukommen – und schließlich auch in der Triebbefriedigung, wenn es halt anderweitig nicht geklappt hat. Das anzuschauen, ist, mit der nötigen Distanz zum Geschehen, ein einziger Spaß, der zwar gegen Ende kurz in der Gefahr schwebt, sich totzulaufen, aber genau dann ist er – wie auch die Pubertät letztlich – zur rechten Zeit vorbei."

20. Juni 2010 | JUNGS BLEIBEN JUNGS • Kritik • film-dienst

Kathrin Häger ist nicht begeistert. "Eine ganz neue, freche Herangehensweise und mutige Optik besäße sein Film im Vergleich zu den Adoleszenz-Komödien anderer Länder, hieß es in den überschwänglichen Feuilletons. Dass man hier einer wie in den fraglichen Versandhauskatalogen unretuschierten Optik mit 1980er-Jahre Charme zusieht, täuscht dennoch nicht über den Eindruck hinweg, dass zur Befriedigung männlicher und humoristischer Bedürfnisse der berühmte Apfelkuchen einfach durch eine Socke ersetzt wurde."

18. Juni 2010 | JUNGS BLEIBEN JUNGS • Kritik • programmkino.de

Laut Marcus Wessel versucht der Regisseur "erst gar nicht, die Erlebnisse der Jungs, ihre ersten sexuellen Erfahrungen in das Korsett einer vorhersehbaren, zu oft gesehenen Handlung zu packen. Sein Film endet gänzlich unvermittelt und zu einem Zeitpunkt, an dem man das nicht unbedingt vermuten würde. Dabei lässt sich eine geistige Nähe zu den in ihrem Humor ebenfalls wunderbar unverkrampften Slacker-Geschichten eines Judd Apatow nicht wegdiskutieren. Wie beim derzeit vielleicht besten Komödien-Regisseur schwingt auch bei Riad Sattouf jederzeit eine unmissverständliche Sympathie und Wertschätzung für seine Filmfiguren mit."

01. Mai 2010 | JUNGS BLEIBEN JUNGS • Kritik • Jungs bleiben Jungs

Überblick zum Film auf moviepilot.de

18. Mai 2009 | JUNGS BLEIBEN JUNGS • Kritik • outnow.ch

Einige Episoden lenken etwas "vom Thema ab oder scheinen lediglich dem Zweck zu dienen, wiederum andere Szenen vorzubereiten, die ebenfalls nichts mit der Handlung zu tun haben. Und letztlich hat Riad Sattouf es sich mit dem Ende ein bisschen gar leicht gemacht. Trotzdem: Dem Unterhaltungswert schadet das alles nicht.
JUNGS BLEIBEN JUNGS (JUNGS BLEIBEN JUNGS Trailer) ist zwar nicht besonders anspruchsvoll, dafür witzig und macht gute Laune. Und genau darum kriegt er einen Extra-Stern über den Durchschnitt."

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