Inhalt • MICMACS
Eines Abends tritt Bazil (Dany Boon) vor die Tür seiner Pariser Videothek - nur um eine verirrte Pistolenkugel in den Kopf zu bekommen. Dumme Sache, aber nicht unbedingt tödlich, entscheiden die Ärzte und entlassen Bazil aus dem Krankenhaus - mit Kugel im Kopf, aber ohne Job und Wohnung steht er auf der Straße. Doch das Glück lässt nicht lange auf sich warten: Bazil trifft auf den kauzigen Canaille (Jean-Pierre Marielle), der mit einer Gruppe wunderlicher Außenseiter auf einer Schrotthalde lebt.
Kritik • MICMACS • 16. Juli 2010 • schnitt.de
Lena Serov schaut auf den Regisseur. "Damit belebt Jean-Pierre Jeunet jedoch erneut eine der Ursprungsideen des Kinos, die der Attraktionen und Illusionen, die Georges Méliès auf die kinematographische Bühne zauberte. Gleichzeitig läuft Jeunets Kino aber Gefahr, nur Attraktionskino zu bleiben. Wahrscheinlich ergeht es Micmacs so wie dem selbstgedrehten Enthüllungsvideo der Rächerbande über die Machenschaften der Waffenhändler, das im YouTube-Universum nur Amüsement, aber keine weiteren Reaktionen auslöst. Aber vielleicht ist ihm dies ja auch schon genug."